Beiträge von AuraI

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    und reis wird solange gekocht bis er regelrecht pampig ist...

    Warum fütterst du Reis? Welchen Reis nimmst du?

    Angesichts der Tatsache, dass ein Hund mit poliertem Reis absolut nichts anfangen kann, würd ich pampigen Reis weglassen. Alternativ maximal Kartoffel, aber zu einem extrem geringen Anteil. Wenn überhaupt :???:

    In etwas Brühe gedünstete Möhren (Sud mit ins Futter geben, Brühe hilft, den Elektrolythaushalt aufzupäppeln) mit gedünstetem Hühnchenfleisch und Naturjoghurt.

    Da hast du Fleisch und zwei Dinge, die sich sehr positiv auf die Darmflora auswirken. Möhren leicht antibakteriell und stopfend, Joghurt als Hilfe zum Aufbau der Flora.

    Mehr würd ich nicht machen, hab mit drei Tagen Schonkost dieser Art gute Erfolge erzielt.

    Wenn Hundi augenscheinlich ein Darmproblem zur Zeit hat, würd ich da gar nicht groß noch etwas hinzufüttern.

    Falls die Probleme länger als drei Tage anhalten (da du nach "Abwechslung" gefragt hattest), würd ich zum TA gehen und das abklären lassen.

    Willst du generell aufs Kochen umsteigen, würd ich mich dann an deiner Stelle eingehend zum Thema informieren.

    Immerhin kochst du alles "tot", du müsstest dir dann über die Vitamin- und Mineralstoffversorgung Gedanken machen, natürlich auch über Calcium&Co...

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    Es gibt Hunde, die brauchen draussen "Führung", die kannst du nicht einfach nur laufen lassen. Wenn du die nicht im Auge hast und ab und zu an dich erinnerst, dann verselbständigen sie sich ....

    :2thumbs:

    Ich glaub häufig wird angestrebt, dass man Hundi zu etwas macht, was es nicht ist... das scheint der Mensch auch in anderen Lebensbereichen oftmals sehr erstrebenswert zu finden :???:

    Und manchmal ist es einfach nicht mit einer halben Stunde Dummyarbeit am Tag getan. "Training" ist, zumindest in unserem Fall, nicht vom Alltag trennbar.

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    das hätte ich nun gerne erläutert

    Sehr gern ;)
    Naja, wenn mein Hund keinerlei Interesse an mir hat, dann liegt das sicherlich nicht daran, dass er für keinen Gegenstand zu begeistern ist, sondern vielmehr an unserem Verhältnis, an meinem Verhalten ihr gegenüber.
    Wie das allerdings bei euch ausschaut, kann ich ja gar nicht beurteilen.


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    Wie spielst du mit ihr?


    da ist besser die Frage, wie ich es versuche
    spielen an sich tut sie garnicht, mit nichts an Gegenständen, aber wie oben gelernt, wir werden suchen nach etwas, was sie toll findet[/quote]

    Spielt ihr auch mal ohne ein Spielzeug?
    Raufen... macht ihr das? Rennen und toben... macht ihr das?

    Und wenn du mit Spielzeug spielst... wie sieht das aus? Fuchteslst du damit vpor ihr rum?
    Hast du mal andere Hunde untereinander beobachtet, wie sie "Beutespiele spielen"?

    Da beginnt einer am anderen Ende des Raumes zu schnuppern... schnuppert intensiver, schauft laut aus, scharrt mit einer Pfote, findet unter der Decke einen Stock, ...

    An dem Punkt hat der andere Hund das definitiv schon registriert!

    Dann legt sich der Finder zum Beispiel mit Stock und Gesicht zum "Gegner" gerichtet hin und fängt genüsslich an, daran herumzukauen. Schaut den "Gegner" an dabei. Mhhhhhhhh das ist lecker...

    Bei uns ists so... an dem Punkt hier beginnt Missy schon damit, zu versuchen, mich "herumzukriegen" ;)
    DAS ist Spielen... dann lässt man sich entweder vorsichtig den Stock wegnehmen und versucht sich gegenseitig, mehr oder weniger beherzt, die Beute abzuluchsen, man zergelt, man "verbuddelt", *hust* zm Schluss liegen Missy und ich aufm Boden und "beißen" uns gegenseitig.

    ;)

    Draußen... sich einfach gegenseitig wie bescheuert jagen...

    Zusammen Maulwurfslöcher buddeln...

    Wenn ich draußen mit nem Spieli rumfuchtel, ist Missy das auch schnuppe.
    Wenn ich aber draußen im Sand n Zerrseil verstecke, hinrenn, schnupper, buddel und sie ankommt und wir es dort gemeinsam finden, ich es laut und langsam ausatmend langsam wegnehme und mich damit verziehe... was geht die plötzlich darauf ab!!!

    Hm... vielleicht verbringe ich zu viel Zeit mit meinem Hund ;)

    Zitat

    (...) dann muss eben etwas her, was besser ist, als das Reh.

    Was meines Erachtens zweifellos unmöglich ist bei einem Hund, der wirklich jagdlich ambitioniert ist.

    Liebe Maanu, ich kann dir folgenden, für uns sehr wichtigen Tipp geben:

    Arbeite in aller erster Linie an der Prophylaxe und häng dich nicht an den Gedanken, dass sich dein Hund bei der Wahl zwischen Wild und irgendwas anderem für das andere entscheidet!

    So kann man meiner Meinung nach nicht an das "Problem" herangehen.

    Wenn dein Hund gut mit Leckerli- Bestätigung arbeitet, dann festigt wichtige Kommandos auf die Weise. Das Fuß, ein Stop, ein Sitz und Down.

    Dann lass einfach die Ablenkung immer stärker werden.

    Einfach dass du schonmal die Momente, wo du Gefahr eher entdeckst, unter Kontrolle hast.

    Wenns um Aufmerksamkeit geht, wird die Sache komplexer. Ich befürchte, da wird sich dein Verhalten auch in anderen Situation ändern müssen, ist ne Vermutung... um die Lage einschätzen zu können, müsste jemand vor Ort mit Ahnung sich das mal anschauen.

    Hat dein Hund Spielzeug frei zur Verfügung?
    Wie spielst du mit ihr?

    Meine hat jetzt gerade ihre dritte Läufigkeit und bisher waren die Abstände unterschiedlich lang, das Verhalten während der Läufigkeit unterschiedlich und auch die anschließende Scheinträchtigkeit war erst extrem stark ausgeprägt, dann kaum wahrnehmbar...

    Ich denke, und das ist auch das, was meine TÄ meint, dass sich der Zyklus erstmal einpendeln muss.

    Wenn man dann sieht, der Hund wird alle 3 Monate läufig, kann man immernoch überlegen, ob das zu viel Hormonstress für den Hund ist.

    Meine TÄ sagt, 5 Monate sollten das schon mindestens sein, damit die Hündin genug hormonell stressfreie Phasen hat... meine war jetzt schon nach 4 Monaten läufig. Wir warten auch das nächste Mal ab und sehen dann weiter.

    Wichtig ist, dass ihr einen TA aufsucht, der jede Hündin individuell betrachtet. Einen TA, der sofort zur Kastration rät, würd ich kein zweites Mal aufsuchen.

    Ich glaub, hier liegt ein Denkfehler vor. Ein Hund, der wirklich Hasen hinterhergeht und nicht abrufbar ist, trotz super Gehorsam, der wird niemals nen Ball interessanter finden.

    Vielleicht hast du mich in dem anderen thread falsch verstanden.

    Ja, meine steht auf ihren Ball, aber halte ich Ball und Kaninchen nebeneinander, ist der Ball passé.

    Mein EInsatz des Balles oder des Dummy`s ist ganz anders aufgebaut.

    Das würd ich nochmal überdenken, ob ich meinem Hund eine "Passion" auferzwingen will...