Beiträge von Muemmel

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    Krusti, nur ich kann doch mein Kind nicht in Watte packen und nicht jeden Schlecker unterbinden.

    Davon mal ganz abgesehen, trainieren Keime durchaus das Immunsystem des Kindes.

    Vorausgesetzt, ich düs nicht ständig mit Sagrotan durch meinen Haushalt und verbiete jede Liebesbezug von Hund und Kind.

    Birgit


    :gut:
    Mein Zwerg hatte bisher 3x Husten/Schnupfen und ist sonst fit wie ein Turnschuh. Durch das Gesicht schlecken seh ich zwar auch net gern - hat aber den Hauptgrund weil Zwerg gern den Mund aufmacht und "mitschlecken" will wenn der Hund ankommt. Das ist dann scho ein wenig, naja, sagen wir mal.. *urgz* :dead:

    Um sämtliche Schleckereien zu vermeiden müsst ich Hund und Kind strikt trennen. Entweder gibt das Terrorteil Kussis oder das Kind "kussid" das Terrorteil. Vom sonstigen Geschmuse mal ganz abgesehn.
    Das einzigste was mir in Sachen Hygiene beim Kind wirklich sehr, sehr wichtig ist: Hände waschen nachdem man von draussen kommt & nach dem Toilettengang. Nagut, Sand futtern auf dem Spielplatz tut auch keine Not. Aber meiner Kurzen geht es wesentlich besser wie den Sagrotankindern (eigntlich sollte das Wort schon im Duden vorkommen). Kein Asthma, keine Allergien, kaum Infekte.

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    Aber wer gibt schon freiwillig zu, dass er nicht mehr so fit ist wie vor 20 Jahren?
    [...]

    *etwas offtopic* Ich muss mir gerade vorstellen, wie man Rottifrauchen auf Grund ihrer Haarfarbe einen 13 Jahre alten, überfressenen Yorkie andrehen will. In der Haut dieser Person möchte ich nicht stecken... :D


    Meine Oma ist so Eine :). Die hatte ihr Leben lang Pudel. Von Zwerg bis Groß. Dann meinte ich nachdem der letzte gestorben war das doch Dalmatiner soooo toll seien (öhm, ich war.. 11 oder 12 und Disneys Film grad ganz groß :D). Naja, kurz drauf wurd es ein Dalmi. Ich hab viel Einfluss. Ende 2009 fing er an auf Gassigängen umzufallen und zu zucken incl. Panik in den Augen und Sabber. Oma? Klar, halber Herzkoller. 40kg Brocken liegt da, mitten in der Pampa und es geht NIX mehr. GsD hat sich Hundchen wieder berappeln können nach endlosen Minuten und schaffte den nach Hause weg. Nico musste im Dez. 2009 eingeschläfert werden.

    Ich wollt Oma gern wieder was größeres aufschwatzen... gut, kein Kalb mehr aber auch keinen 20cm Chihuahua.
    Ich glaub mittlerweile haben wir uns auf den Spitz geeinigt. Nur welche Größe ist noch net raus. Jedenfalls will sie nix großes mehr weil sie Angst hat ihn im Notfall net versorgen zu können. Nico lag da und sie war machtlos. Ausserdem kann sie Kleinzeug einfacher einpacken und mitnehmen, sollte der Hund spinnen kann sie ihn halten und ihr soziales Umfeld hat wesentlich weniger Probleme mit Kleinteilen wie mit Großteilen.

    Aber die Vorstellung von Marion mit Chihuahua im pinken Mäntelchen.. joa, doch, taugt mir :lachtot: *flüchte*

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    Das ist eine völlig natürliche Reaktion eines entlaufenen Hundes - egal welcher Herkunft.
    Der schaltet innerhalb kurzer Zeit quasi auf "Wildtiermodus", wird scheu und "erkennt" in seiner Furcht auch oft die Besitzer nicht mehr. Deshalb ist es so wichtig das sich der Besitzer zeitnah an der Stelle aufhält, wo er den Hund verloren hat.


    Und ab wann in etwa wird da umgeschalten? Ich denk bei Hunden die den Großteil ihres Lebens frei waren wird das doch um einiges schneller geschehen als bei den wirklichen Haushunden bei uns hier, oder?
    Ich frag deshalb weil ich mir beim besten Willen net vorstellen kann das mein Hund, sofern er stiften gehn würde, scheu oder mit Flucht auf mich reagieren würde. Allerdings waren das höchste der Gefühle mal 2 Minuten als sie einem Fuchs hinterher ist.

    Ich geh natürlich ein Risiko ein wenn ich mein Köterchen ohne Leine laufen lasse. Brauch sich ja nur erschrecken und in den nächsten Wald hüpfen - allerdings glaub ich das unser imaginäres Band für ganz weglaufen zu stark wäre.
    Mag aber auch sein das ich mich irre. Stell es mir jedenfalls grausam vor net zu wissen wie es dem eigenen Hund geht wenn er abhanden gekommen ist.

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    Keiner hat das recht einen anderen Hund zu treten. Auf jeden Fall nicht für sowas.


    Och, ich tret im Notfall lieber als wie das nachher mein Hund zupackt. Ich denk ein Hund hat von meinem Tritt wesentlich weniger Verletzungen wie wenn mein Hund zubeisst.

    Es wrid sicher net der erste Hund gewesen sein der um den Typen rumgesprungen ist. Irgendwann platzt einem der Kragen. Vllt war es der 5te an dem einen Tag? Vllt hat der Mann wochen oder monatelang an seinem Hund gearbeitet das er eben folgt und keinen Aufstand mehr an der Leine probt?
    Da sind dann solche "7kg Hunde die bei solchen Treffen immer auf die andren Hunde zuschießen" äusserst kontraproduktiv. Und von "der/die tut nix" ist halt auch nix zu sehn wenn der Hund (egal welcher Größe) kläffend und knurrend vor einem rumhüpft.

    Ich denk es geht hier in erster Linie drum das die TS weiß (!) wie ihr Hund reagiert und trotzdem net absichert. Der Hund ist halt der Gelackmeierte in dem Fall. Aber in Zukunft wird die TS sowas sicher netmehr vorkommen lassen - wer steht schon drauf das sein Hund getreten wird.

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    hallo,

    ich kann deine aufregung nicht verstehen. du weißt, dass dein hund ungebremst kläffend auf andere hunde zurennt und leinst ihn nicht an. da kann ich nur sagen: selber schuld.
    wer weiß, vielleicht hat der man durch seinen tritt schlimmeres verhindert.

    gruß marion


    :gut:

    Wär das wirklich das allererste Mal passiert, also das Dein Hund durchstartet zu einem andren, ja, dann würd ich glaub ich auch wütend sein. Auf mich natürlich sowieso aber zuerst auch sicher auf den, der meinen Hund tritt.
    Wenn ich dann wieder denken könnte würd ich ihn aber wohl auch wieder verstehn. Er hätt ja garnet gewusst das es das erste Mal war wo der Hund net im Gehorsam stand.

    Aber in Deinem Fall: ich hätt den Hund entweder angeleint oder festgehalten. Du weißt wie Dein Hund reagiert und drum wär ich bei dem Typen der sie getreten hat noch zu Kreuze gekrochen und hätt mich entschuldigt.

    Naja, auch wenn ich mir wünschen würde das meinem Hund in so einem Fall sofort der Puls gemessen und danach dementsprechend gehandelt werden würde - wenn da Menschen mit im Spiel sind gehen die eindeutig vor. Wenn ich mir vorstell das ich oder mein Kind in dem Fall sterben würde weil sich zuerst um den Hund gekümmert wurde.. nee, geht net.

    Sollte jemand der Rettungskräfte doof rumstehn und net helfen können denk ich das der durchaus nach den Tieren guggen könnte und sicher auch tut. Aber es gibt ja selten Nothilfemaßnahmen wo überflüssiges Personal dabei ist.