ZitatDiese "Ich will einen Teil meines Geldes zurück" Mentalität finde ich echt daneben. Schon bewegt man sich in einem Sachenrecht und der damit verbundenen Gewährleistung.
Aber man kauft keine Sache sondern ein Lebewesen. Dieses kann sich immer anders entwickeln als man denkt. Aber dann eben Geld zurück. Ist ja nur ein Hund.
Fakt ist, dass Hunde eben vor dem Gesetz als Sache zählen. Überfährt jemand meinen Hund hat er Sachbeschädigung begangen.
Natürlich kauft man sich ein Lebewesen. Aber wenn ich beim Züchter kaufe, dann erwarte ich ein Lebewesen das meine Erwartungen entspricht, basta. Kauf ich im Tierheim - naja, dann kauf ich es so "wie gesehen".
Und sogar bei denen kannst Du dann nach Geld fragen wenn sie Dir wohlwissentlich einen kranken Hund verkauft haben.
Hoden die net abgesteigen sind eben kein krummes Ohr sondern erfordern eine OP. Auch net ganz so ungefährlich. Und damit hat sich das Thema "Zucht" sowieso erübrigt. Man hat den Hund trotzdem noch gern, aber er eignet sich eben netmehr für das, was seine Bestimmung hätte werden sollen.
Ich find da kann bzw. sollte man die Züchterin schon aufklären und auf Rückerstattung oder mitzahlen der OP hinweise bzw. eher nett nachfragen. Dient ja auch dem weiteren Einsatz der eigenen Hunde der Züchterin. Wenn das bei mehr als einem Welpen auftritt stimmt nämlich was net und es darf net weiter mit "kranken" Tieren vermehrt werden.
Man kann aber auch garnix unternehmen und einfach alles so hinnehmen. Denn Liebe zum Hund schließt ja automatisch festgestellte Sachmängel aus ![]()