Beiträge von Sacco

    Hallo,

    ich antworte dir direkt auf deinen Eingangspost und habe die anderen Beiträge nicht gelesen.

    Ich halte das für sehr gefährlich und würde davon abraten, sich derart viel Zeit einzuräumen! Am besten wäre es, wenn du dir zwei, maximal drei, Wochen für die Eingewöhnungszeit nimmst und dann direkt zum Alltag übergehst. Beide meiner Hunde kamen als Welpen zu mir. Beim Älteren (Newton) hatte ich nur eine Woche Eingewöhnungszeit. Er kann und konnte schon immer problemlos alleine bleiben. Beim Jüngeren hatte ich (aufgrund der Sommerferien) satte sechs Wochen. Das habe ich bitter bereut! Der Jüngere hat extrem lange gebraucht bis er problemlos alleine bleiben konnte, weil er anfangs überhaupt keine Regelmäßigkeit in meinen Abwesenheiten erkannt hat. Es wurde erst besser als ich wieder regelmäßig zur Arbeit ging..

    Ich persönlich würde davon nicht abraten. Bzw. so pauschal kann man das nicht sagen.
    Unsere Hündin hat erst nach ca. 4 Monaten das alleine sein gelernt. Und es war überhaupt kein Problem für sie.
    Es kann genauso gut anders laufen und schief gehen, wenn man den Hund nach 1-3 Wochen alleine lässt.
    Es kann auch sein dass der Hund nach den 14 Wochen nicht alleine bleiben kann. Da sollte man dann noch einen Plan B und C haben.
    Das ist von Hund zu Hund verschieden. Der eine kann recht schnell alleine bleiben und der andere braucht viel viel länger.

    LG
    Sacco

    Ich kann es absolut verstehen, wenn die Landwirte ihre Wanderwege sperren/dicht machen. Ich würde meine, wenn ich welche hätte, von anfang an nie freigeben.

    Ich verstehe nur die Aussage nicht so ganz aus dem Link oben. Sinn gemäß: "amerikanische Verhältnisse" einzug erhalten, in dem niemand mehr Eigenverantwortung übernehmen möchte. Wie meinen die das?
    Es war doch schon immer so das man als Tierhalter immer haftet, wenn etwas passiert. Oder ist das anders gemeint? Oder ist das in Österreich anders?

    LG
    Sacco

    Wäre ich Landeigentümer und hätte auf dem Land Tiere stehen, dann würde es dort keine Wanderwege geben. Oder die Wanderwege wäre nur offen, wenn die Tiere dort gerade nicht stehen oder abgezäunt wären. Aber das würde ich auch ohne das Urteil so machen.
    Einfach weil ich viel zu große Angst hätte das etwas passiert. Sei es nun den Tieren oder den Touris/Wanderer. Es gibt leider viel zu viele Menschen die sich daneben benehmen und bei Tieren kann man nie 100% sagen wie sich immer verhalten werden.

    Wir waren jetzt schon öfter auf Texel. Dort führen auch viele Wanderwege über Weiden mit Rinder, Schafe und Pferden ( nur an einer Stelle). Durch eine oder zwei sehr große Weide führt sogar eine Straße.
    Wir schauen immer wo die Rinder stehen und laufen einen sehr großen Bogen. Einmal haben wir auch den Reitweg neben der Weide benutzt weil die Rinder uns zu nah auf dem Wanderweg, der über die Weide führt, standen. Auch ohne Hunde würden wir das so machen.

    Mit dem Urteil finde ich es schwierig. Ich kann schon verstehen das man Schadensersatz haben möchte ( auch wenn man es nie aufrechnen kann)/"Gerechtigkeit" haben möchte. Die Höhe finde ich aber hart. Auf der anderen Seite kann ich auch den Landwirt verstehen.

    Wir haben selber Pferde und Weiden. Würde einer bei uns auf der Weide rumlaufen und der Person würde etwas passieren, wären wir bzw unsere Versicherung auch dran. Auch wenn wir oder unsere Tiere nichts dafür können.

    Klar sollten die Menschen auch mitdenken ( da sist jetzt allegmein gemeint und nicht auf den Fall bezogen) aber leider muss man als Landbesitzer/Tierbesitzer/Autofahrer usw. auch zum Teil für die anderen mitdenken.

    LG
    Sacco

    Alle Züchter, mit denen wir gesprochen haben, unsere Hundetrainerin, unsere damalige Tierärztin und alle Besitzer von Appirüden haben uns das gleiche gesagt. Sie sind schwieriger ( gehen schneller nach vorne, sind territorialer, kerniger, bei Fremden sind sie noch ein Stück deutlicher usw.) und sie sind auch nicht so gelassen wie Hündinnen.
    Den Eindruck haben wir auch so bekommen.
    Wir kennen auch 2 Appirüden die recht " ruhig " sind und eher wie eine Hündin. Wir kennen auch eine Appihündin die sehr schwierig und unverträglich ist.

    Alle Appis die wir kennen mögen keine Stadtspaziergänge, Fussgängerzonen, viele Leute usw. Sie machen es zwar mit aber man sieht deutlich das sie es nicht mögen.

    LG
    Sacco