Beiträge von Sacco

    Wer sagt denn das wir eine "Weide-am-Haus-Haltung" haben und die Pferde einfach auf eine Weide mit einem evtl noch schrottreifen "Unterstand" ohne Sinn und Verstand schmeißen? Wer sagt denn das wir unsere Pferde ohne auf die Bedürfnisse achten halten?

    Vor 10 Jahren waren wir was die Haltung von Pferden am Haus angeht blutige Anfänger. Es war auch nicht geplant das wir von anfang an Pferde am Haus haben. Wir wurden gefragt ob wir das Pferd, das schon am Hof stand, mitübernehmen da es sonst zum Schlachter geht. Durch Bücher, Leute mit Erfahrung in Haltung von Pferden am Haus und einfach machen haben wir es gelernt. Aber selbst ohne Erfahrung am Anfang war uns klar das man die Pferde nicht einfach auf die Weide schmeißt und gut ist.

    Unser Pony hat nicht nur Hufrehe. Der hat auch noch COB, Belastungsasthma, Stauballergie, Sommerekzem, dünne Hufsohlen und vermutlich EMS oder Cushing.

    Unser Offenstall, ist ein massives Nebengebäude mit ca. 100qm, ist mit Gummimatten ausgelegt anders geht es mit unserem Pony nicht. Der Paddock ist trocken und weich/hart genug und der Boden hat eine Drainage. Das ist für uns auch bei "nur" zwei Pferden selbstverständlich.

    LG

    Sacco

    Freiberger werden, so weit ich weiß, auch als Reitpferd gezüchtet.

    Unser Oldie ist ein Quarter und für mich steht fest das irgendwann hier wieder ein Quarter einziehen wird.

    Angeblich soll es wohl mittlerweile auch Züchter bei den Norikern geben die einen schlankeren/leichteren Typ und als Reitpferde züchten. Ob das stimm weiß ich nicht. Ich hab mich damit noch nicht näher beschäftigt. Solche zu finden soll wohl etwas schwierig sein.

    Mal sehen was es nächstes Jahr wird. In den nächsten Monaten werde ich immer mal wieder schauen was es so gibt das in Frage kommen könnte. Ich such dann welche raus und schlag die, ich lasse die Noriker raus, mal vor und mal sehen ob nicht vielleicht doch noch eine andere Rasse dabei ist.

    LG

    Sacco

    Ich bin, wenn es in die Richtung gehen soll, beim Freiberger. Die sind etwas stämmig und größer als 1,55m.

    Ich hab schon einige tolle, nette und gutmütige Kaltis kennen gelernt aber es ist nicht meins.

    Mal sehen was nächstes Jahr ist. Das junge Pferd ist erst mal vom Tisch. Es wird nächstes Jahr ein älteres Pferd und dann mal sehen welche Rasse. In ein paar Jahren kann immer noch ein junges Pferd kommen. Er hat schon recht das es mich auch reizt aber die Umstände passen jetzt überhaupt nicht. Es stimmt auch das man keine Routine und keine Erfahrung sammeln kann, wenn man es nicht macht. Jeder hat mal angefangen und mit Unterstützung bzw. als Unterstützer ist es auch nochmal etwas ganz anderes als alleine. Aber nicht jetzt und in den nächsten Jahren.

    Lg
    Sacco

    Was erhofft ihr euch denn genau von dieser Rasse?

    Wenn es nur nach mir gehen würde, würde hier ein älteres Warmblut einziehen. Ich mag Kaltblüter nicht so gerne.

    Freiberger als leichtes Kaltblut/schweres Warmblut finde ich gut. Ein Schulpferd von uns war ein Freiberger, der war richtig toll.

    Er mag lieber die stämmigen Pferde.

    Beim Noriker heißt es er sei gutmütig, Trittsicher, ausgeglichenem Charakter/ ausgeglichenem Temperament, ruhiger, Nervenstark, nicht so schreckhaft.

    LG
    Sacco

    Danke schön, ich hab mich damit noch nie beschäftigt. Es ist echt traurig was da alles gemacht wird.

    Kann man sich denn dann bei einem älteren Noriker der ausgebildet ist sicher sein das er nicht aus so einer Quelle stammt? Sollte man dann lieber generell die Finger von einem Noriker lassen, weil der ja theoretisch aus so einer Quelle kommen könnte.

    LG

    Sacco

    Bei der Rasse (Noriker war es doch, oder?) werde ich auch immer erstmal hellhörig, weil der Großteil der hierzulande verfügbaren Pferde dieser Rasse aus Schlachtpferderettungen kommen und damit aus Zuchten, in denen Reiteigenschaften eigentlich keine nennenswerte Rolle spielen. Können trotzdem nette Pferde sein, sind aber meiner Meinung nach ein absolut unnötiges Überraschungspaket.

    Danke für die Information. Ich habe mich damit noch nicht beschäftigt weil ich für ein älteres Pferd bin.

    Rein aus Interesse habe ich da mal ein wenig die Suchmaschine angeschmissen und bin auf einer Seite von einem Verein gekommen der solche Schlachtpferde vermittelt.

    Laut der Seite sind die Fohlen, die sie vermitteln, genauso gezüchtet und aufgewachsen und von einem normalen Züchter wie andere Pferde von seriösen Züchtern. Die haben wohl auch irgendwelche Ausstellungen bzw Prüfung und die Eltern sind angeblich bekannt und nachvollziehbar. Die kommen angeblich nur zum Schlachter weil sie irgend einen Fehler für die Zucht haben.

    Das sind alles Informationen von der Seite und stammen nicht von mir als Aussage.

    Mich würde einfach mal interessieren ob das so stimmt oder die das nur sehr sehr schön Reden/falsche Aussagen sind?

    LG

    Sacco

    Wieso das Risiko mit dem jungen Pferd, ohne genügend Jungpferde-Erfahrung und dann stellt man sich alles noch viel leichter vor als es ist und es wird sich schon alles fügen. Aber wenn nicht und dann? Müsst ihr doch noch ein weiteres, älteres Pferd kaufen. Und das hättet ihr direkt haben können;)

    Vielleicht mal so probieren

    Das habe ich schon. Da kommt als Antwort man hat es mit einem jungen Pferd versucht und es hat halt nicht geklappt. Aber es kann ja auch super laufen und klappen das weiß man vorher nicht.

    Und/oder dafür ist doch der Bereiter da.

    LG
    Sacco

    nepolino : Danke, du rettest meinen Tag. :streichel::lol:

    Ich habe auch schon vorgeschlagen jetzt erst mal ein älteres zu kaufen und in ein paar Jahren könnte man, wenn es immer noch unbedingt sein muss, ein junges Pferd kaufen.

    Ich würde da auch einen Noriker oder Freiberger nehmen. Es wäre der Kompromiss das ich ein älteres Pferd bekomme und er die Rasse die er möchte.

    Ich habe auch schon auf der, ich nehme an die bekannteste, Plattform geschaut. Noriker gibt es da die evtl. passen könnten nur 2-3 Stück. Freiberger müsste ich mal schaun.

    Tinker möchte ich nicht, die sollen öfter Probleme mit Mauke und Sommerekzem haben.

    Wieso das Risiko mit dem jungen Pferd, ohne genügend Jungpferde-Erfahrung und dann stellt man sich alles noch viel leichter vor als es ist und es wird sich schon alles fügen. Aber wenn nicht und dann? Müsst ihr doch noch ein weiteres, älteres Pferd kaufen. Und das hättet ihr direkt haben können;)

    Vielleicht mal so probieren

    Das habe ich schon. Da kommt als Antwort man hat es mit einem jungen Pferd versucht und es hat halt nicht geklappt. Aber es kann ja auch super laufen und klappen das weiß man vorher nicht.

    So komm ich auch nicht weiter.

    Wir möchten ja gerne ein Pferd kaufen damit wir später nicht unter Druck und auf die schnelle nach einem Pferd suchen müssen, wenn einem von unserem beiden etwas passiert. So würden die sich schon kennen und keiner müsste später eine Zeit alleine stehen oder kurz irgendwo eingestallt werden.

    So wie es zur Zeit aussieht werden wir es wohl erst mal drauf ankommen lassen müssen.

    LG
    Sacco

    Es kann halt mit jedem Pferd alles passieren, egal wie alt. Die Frage ist halt was will man. Will man eben die „Safe-Variante“ nehmen - es ist nämlich halt einfach Fakt, dass es meistens bei mehrmaligem Probereiten auch zu Hause klappt, davon würde ich mich nicht verunsichern lassen. Oder will man halt bisschen Risiko bzw Lotto spielen und bleibt halt mehrere Jahre einfach im Ungewissen mit der Entwicklung.

    Ich bin für die Variante älteres Pferd mit weniger Risiko und er ist für ein junges Pferd mit mehr Risiko. Er meint ich bin zu ängstlich und trau mir zu wenig zu und ich meine er stellt sich das ganze zu einfach und leicht vor.

    Wie gesagt, in beiden Situationen kommt das Pferd aus einer anderen Umgebung neu zu euch und ist „fremd“. Heißt also, egal ob jung oder alt, es kann sich mehr oder minder gut in die bestehende Herde einfügen und es kann erste Probleme geben wegen der neuen Umgebung oder halt auch nicht. Bei nem ausgebildeten Pferd hat man eben noch die Möglichkeit, das es als „Lehrpferd“ fungieren kann, weil es eben schon erfahren ist. Heißt also, wenn man eben länger keine Routine hat, gibt ein solches Pferd auch Sicherheit und macht einfach Spaß und man lernt eben gemeinsam.


    Das sehe ich auch so. Und das habe ich auch mehrfach aufgeführt. Dann kommen die ganzen negativen Beispiele von den Bekannten/Freunden.

    Wegen der Routine usw. meint er das wir ja in den ganzen Jahren Reitunterricht nehmen und ich beim reiten schon viel Erfahrung habe nur halt nicht bei jungen Pferden bzw. das schon viele Jahre zurück liegt.

    Für ein junges Pferd, das frisch aus der Ausbildung kommt, muss man meiner Meinung nach einfach perfekt reiten und zu jeder Zeit ganz klar wissen, was man tut. Und wenn du sagst, die Routine fehlt, finde ich es einfach keine ideale Idee. Ihr bräuchtet deswegen nicht nur gemeinsamen Unterricht sondern auch immernoch einen Beritt der regelmäßig „Korrekturreitet“(bitte nicht falsch verstehen) bzw beim weiteren ausbilden hilft.

    Das wäre ja so mein Hauptargument.

    Meine ich auch. Aber da kommt es auch auf das Pferd zum Teil an. Eine Freundin hat sich einen rohen sechsjährigen gekauft und sie reitet bei weitem nicht perfekt. Sie hat den mit ihrer Trainerin zusammen eingeritten und ausgebildet. Aber der war auch die ganze Zeit immer lieb, brav und hat alles super mitgemacht.

    Die Antwort war wir können später ja auch weiter Unterricht nehmen und einen Teilberitt machen lassen.

    Egal was ich sage es kommt immer eine Lösung. Auch wenn ich sag das es vernünftiger ist ein älteres Pferd zu nehmen, bin ich zu ängstlich und dramatisiere es hoch.

    Zur Zeit sieht es eher so aus das erst mal gar kein Pferd einzieht.

    LG

    Sacco