Bei dem Hannoveraner muss man immer konsequent sein und es immer verbieten. Der meint sonst das es ja immer gilt und er das machen darf.
Und so etwas funktioniert eben nur zuverlässig, wenn es das eigene Pferd ist.
Ist man da aber nur einer von vielen, kriegt man da einfach schnell ein gewaltiges Problem.
Der war vorher viele Jahre Schulpferd. Deswegen ist das bei ihm ja auch so das man konsequent sein muss. Der kam als Schulpferd damit durch. Unter anderem auch weil er sonst super lieb ist und man jeden Anfänger drauf setzen kann.
Die Frage war ja, was macht man wenn Gerte/Peitsche/auf die Nase hauen was auch immer, nicht funktioniert.
Wir hatten hier mal für knapp 3 Monate aus der Not heraus eine Hafistute stehen. Natürlich stand sie alleine abgetrennt mit Sichtkontakt zu unseren Jungs ( wegen Hengst). Die war die erste Zeit total lieb. Langsam wurde sie immer schwieriger. Die letzten zwei/drei Wochen hat sie angefangen gezielt einen anzusteigen, wenn ihr etwas nicht passte. Bei ihr war das Problem ganz einfach zu beheben. Als sie im neuen Stall mit den anderen Pferden zusammen stand wurde sie recht schnell wieder ganz lieb und brav.
Eine Freundin hat ihr Pferd vor Jahren in den Beritt gegeben. Er war so total lieb und hat nichts gemacht. Beim angaloppieren hat er meistens einen kleinen hüpfer/leichten buckler gemacht. Der Bereiter hat so lange auf das Pferd mit der Gerte geschlagen ( er nannte es durchsetzen) bis es damit aufgehört hat. Sie meinte dann zu mir, bei ihr hat er das wieder gemacht, sie weiß nicht wie doll sie drauf haben muss/soll.
Nach dem der Chiropraktiker und die Sattlerin da waren und sie noch Muskelaufbau gemacht hat war das Problem behoben.
LG
Sacco