Beiträge von Sacco

    Ich kenne einen Hund bei dem ist es nicht machbar es sei denn man möchte angenagte und zerkratze Türen haben und ein gejaule und bellen. Dazu noch einen gestressten Hund

    Der Hund kann ohne Probleme bis 2- 3 Stunden alleine bleiben aber alles drüber geht nicht. Das muss bei dem Hund ganz ganz kleinschrittig aufbauen. Ob dafür 2 Wochen reichen, jetzt z.B. bei dem Hund, kann ich mir nicht vorstellen.

    Deswegen kann ich mir auch vorstellen das es andere Hunde gibt bei denen das nicht so einfach ist, auch wenn sie für 1-2 Stunden alleine sein kennen und können.

    Lg
    Sacco

    Lionn : Das tut mir so leid. Mein herzliches Beileid und viel Kraft für die nächste Zeit.

    Bei unserem gestorben im März war es damals genauso. Wir haben den gefüttert und reingeschaufelt. Er hat auch immer alles super gerne gefressen aber zugenommen hat er nicht mehr. Unser Tierarzt meinte das man im alter so viel Energie reinfüttern kann wie man will aber der Körper es nicht mehr verwerten kann.

    Lg
    Sacco

    Ich meinte bei unserem Oldi mit Klinik eine Narkose und eine Op. Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.

    Aber selbst den, damals noch 28 Jährigen, hätten wir nicht wegen der Untersuchung von dem Tumor in eine Klinik gebracht obwohl er Hängerfahren kannte und kein Problem damit hatte. 1. wollte die Besitzerin das eh nicht und 2. hat unser Tierarzt und der Tierarzt aus der Klinik, mit dem ich damals telefoniert habe, gesagt das sie es nicht machen würden. Der Tierarzt aus der Klinik wäre zu uns auf den Hof gekommen und hätte es sich angeschaut und dann bei uns auf dem Hof evtl die Op gemacht oder wir hätten einen anderen Tierarzt finden müssen. Aus verschiedenen Gründen kam es dazu nicht und unser Tierarzt hat dann die Chemo gemacht in dem er das Mittel direkt in den Tumor gespritzt hat. Wir sind ihm immer noch so dankbar das er nicht gleich gesagt hat das er es nicht macht sondern uns angehört hat, den Artikel gelesen hat, sich schlau gemacht hat und dann meinte lass es uns probieren. Mehr als das es nichts bringt kann nicht passieren.

    Somit hatte das Pferd noch schöne 1,5 Jahren bei uns.

    Dazu muss man aber auch sagen das Pferd war sofort total gestresst, wenn es von der Herde weg war oder eins der anderen Pferde auch nur in Sichtweite auf dem Hof war. Alleine ausreiten/spazieren ging ohne Probleme.

    Unser Oldi wäre auch zu gestresst für die Klinik. Er war die letzten 29 Jahre, außer ein paar Monate, nicht mehr von dem Hof und der Umgebung weg. Er geht ohne Probleme auf den Hänger und fährt auch ohne Probleme im Hänger aber er war schon viele Jahre nicht mehr weg und auch nicht von seiner Herde getrennt. Bei ihm müssten wir noch eins der anderen Pferde mitnehmen und in der Klinik stehen lassen.

    Klar, klammert man sich an jeden Strohhalm aber da muss man auch abwägen ob der Strohhalm noch im Sinne vom Pferd ( Tier) ist.

    Als ich den 29 Jährigen liegen gesehen habe und das er nicht mehr hinten hoch konnte war mir eigentlich schon klar das es vorbei ist. Tierarzt meinte am Telefon auch schon das es wohl so weit ist er aber natürlich vorher nochmal schaut. Es war so das es für ihn besser und in seinem Sinne war.

    Der Tierarzt meinte das er ihn vermutlich nochmal hochbekommen hätte aber was bringt es für das Pferd. Deswegen hat er gleich gesagt das er es nicht macht und ich habe auch gleich gesagt das es auch nicht in dem Sinn vom Pferd gewesen wäre. Bis dahin, zum hinlegen und auch das war normal, weil er sich um die Zeit immer hingelegt und geschlafen hat, war er noch völlig normal und wie immer.

    Wir greifen natürlich auch immer nach jedem Strohhalm, sonst hätte unser Rüde seine letzten 5 schönen Monate nicht mehr gehabt ( die Tierärzte wollten ihn da schon gehen lassen und zum Glück hat die Tierärztin ihm noch die Chance von ein paar Stunden gegeben ( wofür sie sich etwas von den anderen anhören durfte das wir echt unfair finden), aber wir schauen auch immer was bringt es dem Tier und was ist im Sinne von dem Tier. Unsere Tierärzte sagen uns auch ganz klar ihre Meinung, sie kennen unsere Pferde schon seit Jahren, und durch das Gespräch kommt dann die Entscheidung oder die Entscheidung.

    Keiner der beiden Tierärzte die damals da waren hätten gedacht das unser Oldi die Nacht überlebt. Der zweite Tierarzt meinte Nachts, als er gefahren ist, da muss ein Wunder geschehen und wir müssen ganz doll die Daumen drücken.

    Auch 4 Wochen vorher hat der Tierarzt nicht geglaubt das es der andere schafft und den Tag überlebt. Nachdem ersten mal kam er nach ca. 1 bis 1,5 Stunden später wieder und meinte schon das es nicht gut aussieht und er noch eine Sache probiert. Am frühen Abend kam er dann nochmal zur Infusion und meinte schon das er nicht gedacht hätte das er deswegen nochmal kommt. Und das Pferd hat noch knapp ein schönes Jahr gehabt.

    Auch bei unserem Pony hätte keiner der Tierärzte gedacht das er noch lebt und es ihm so gut geht. Mal sehen ob es eintrifft das er keine 30 wird. Bis jetzt sieht es sehr gut aus das er 30 und älter wird.

    Lg

    Sacco