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Ja, so ähnlich meinte ich es. Und ja: ein lautes "Ey!" ist (wenn der Hund in der Folge das Verhalten unterlässt) eine positive (ängstigende) Strafe.
Das die Intensität der Strafe abhängig vom Charakter des Hundes variiert sollte sich eigentlich auch von selbst verstehen. Zumindest bei denen, die hier schreiben.
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naja, mit Grenzen meinte ich dann schon zuverlässige Grenzen, andere kann ich mir auch sparen
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Lotuselise und Brizo
Klar kenne ich den Unterschied zwischen einem taktilen Aufmerksamkeitssignal und positiver Strafe.
Ich frage deshalb nochmal ganz klar: Ist in diesem Thread jemand der Meinung, dass es nicht möglich ist, ohne positive (ängstigende) Strafe Grenzen zu setzen? Und wenn ja: Warum.
Damit meine ich keine Notsituation, in der man logischer Weise alles tut um eine Katastrophe zu verhindern. (Wobei ich auch da immer mehr andere Werkzeuge zur verfügung hab :D)
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@ Brizo: Inwiefern fairer?
@ Nele: Okay, in Deinem vorherigen Post hatte ich es so verstanden, dass Du es als "aus Deiner Sicht grundsätzlich nicht möglich" betrachtest. Wenn Du es als den "für Dich besseren Weg" beschreibst, kann ich da mitgehen
Aber zum Beispile mit dem Kind: "Kriesenintervention" ist ja nicht das gleiche wie Grenzen setzen. Und auch da sehe ich (im Beispiel) nicht zwingend, warum es der "bessere" Weg sein soll. Meine Befürchtung bei solchen "Szenarien" ist, dass ein schnelles Kind dann hektische Bewegungen mit dem spitzen Gegenstand in der Hand macht, bevor ich zugreifen kann. (Aber vielleicht bin ich auch einfach zu langsam :D)
Saato: Wen und was meinst Du genau? Ich kann schon wieder nicht folgen
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Kann mir irgendjemand erklären, warum positive Strafe zwingend notwendig für das setzen von Grenzen sein soll?
Tuuka scheint ja nicht die einzige zu sein, die das so sieht.
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Ah, okay 
Bei einigen Freunden und natürlich meiner Partnerin leite ich auch den Umgang an. (allerdings darf auch da logischer Weise niemand meinen Hund "maßregeln"
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Wenn der Hund anderer Leute extrem aufdringlich oder gar maßregelnd zu mir wäre, hätte der Halter ein erhebliches Problem mit mir.
Und meinen Hund "handel" ich. Ich lasse Situationen, in denen mein Hund andere Menschen belästigt gar nicht erst entstehen oder greife so schnell wie möglich ein und entschuldige mich angemessen
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Marla, wer ist "manch einer hier"?
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@ Nakima + Nala:
Das kommt auf die Situation an. Ich nutze häufig "Entfernen vom Auslöser" als Verstärker (was dann aber natürlich ein negativer Verstärker ist) verbales Lob oder das Angebot von Körperkontakt ist ein sozialer Verstärker, sehr wirksam bei sozialen Lebewesen wie Hunden.
Manchmal hilft es auch, darauf zu achten, wie man das Futter präsentiert. Manchmal hilft es, das Futter auf den Boden zu streuen.
Bei jagdlich motivierten Hunden nutze ich "dem Wild nachsehen dürfen" oder vorstehen als Verstärker
Ich hab auch schon Bellen auf Kommando als Belohnung genutzt. (wäre aber auch ein negativer Verstärker.)
Vor allem aber versuche ich, die Anforderungen so langsam zu steigern, dass der Hund nie so gestresst wird. Allerdings klappt das im Alltag logischer Weise nicht immer, dann siehe oben
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Zitat
Gott sei Dank ist unser Training nicht kaputt gegangen. Wie gesagt Milow befand sich in der Rebound Phase, so extrem hatten wir es nur einmal und nun 6 Monate später zeigt er mir das Dackelchen an und ich kann ruhig und vernünftig mit ihm vorbei gehen.
Das freut mich für Euch! Ich hab ja auch nicht gesagt, dass sowas zwingend immer jedes Training kaputt macht. Nur, dass ich denke, dass es mein Training zurückwerfen würde und mich (und meinen Hund) vom Ziel, Emotion und Motivation zu verändern entfernen würde. 
Und zugegeben: Ich würde es auch einfach nicht über mich bringen, einen sich wehrenden Hund 20 Min lang runterzudrücken, ganz abgesehen davon, dass mir bei vielen Hunden auch einfach die Kraft dazu fehlen würde.