Beiträge von Trillian

    Huhu Claudia!

    Mit Lotte arbeite ich ja auch mit einem normalen Clicker. So kam mir ja erst die Idee. Aber der Zeitraum wäre ja schon ziemlich lang... Vielleicht könnte man diese besonders lange zeitspanne extra trainieren...

    Ich muß über all das noch mal gründlich nachdenken...

    Das sagt mir auch gar nix...

    Sehr empfehlenswert - schon weil es oft tröstend ist - finde ich das Buch "Antijagdtraining" sicher kann jemand gleich die Autoren beisteuern, die hab ich nicht im Kopf. Das ist sehr gut und übersichtlich geschrieben und nicht sooo teuer.

    Dann finde ich super, dass Du trotz aller Risiken einen Notfall aufgenommen hast. Manchmal kann man halt nicht planen...

    Erste Hilfe ist sicher eine Schleppleine (oder auch Flexileine - die kann man aber nicht zum üben nehmen) um zu verhindern, dass sie Jagderfolg hat. Selbst Jagen ohne die Beute zu bekommen, ist suchterzeugend. Ähnlcih wie bei einigen Menschen, die Süchtig nach Adrenalin und Endorphin sind.

    Impulskontrolle beinhaltet alles, wobei ein Hund seinen ersten Impuls unterdrücken muß. Unsere müssen z.B. warten bevor sie fressen dürfen, aus der Tür gehen dürfen... Auch Leinenführigkeit ist eine Form der Impulskontrolle.

    Speziell bei jagdambitionierten Hunden werden Übungen gemacht, wo der Hund den Jagdimpuls kontrollieren muß. Ich bin ganz stolz, dass ich inzwischen ein Spielzeug werfen kann ohne dass Lotte losrennt. Das darf sie erst auf Kommando.

    AuraI ist da mit ihrer Missy schon viel weiter...

    Ein Abbruchsignal soll die Jagd abbrechen. Damit arbeite ich aber nicht, ich rufe Lotte ran, wenn sie jagen will. Bin aber auch erst am anfang des Trainings.

    vielleicht konnte das schon ein wenig helfen. kannst Du mit der Suchfunktion umgehen? Da findet man auch schnell spannende Beiträge zu den einzelnen Themen.

    Und frag ruhig. Meist können alle von den Antworten noch was dazu lernen.

    Ich habe kürzlich Lotte und Trudi im "Bei" (einer rechts, einer links) an einem anderen Hund voerbeigekriegt. Ohne weitere Korrektur. Also einmal als der Hund in Sicht kam und dann nicht mehr. *stolzwieOskar*

    Lotte muß ich relativ oft ermahnen, Trudi zockelt einfach neben einem her, bis sie glaubt, man hätte vergessen, dass sie Fuß gehen soll... was manchmal - gaaanz selten - auch passiert :ops:

    Huhu Nele!

    Ich bin zwar nicht angesprochen, antworte aber trotzdem mal...

    Ich glaube, niemand wird allen ernstens behaupten wollen, dass er sich nie über Hundeausbildung informieren mußte... Ich bin damit aufgewachsen, habe anschließend viel gelesen, zugehört, dumme Fragen gestellt und auch ausprobiert.

    Mit dem fragen werde ich auch nicht so bald aufhören...

    Ich habe ja schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich bis ich Fynn bekam nie in einer Hundeschule war.

    Mir ist wichtig, dass ich mich und meinen Hund einschätzen kann. Bei Fynn war schnell klar, dass ich es allein nicht schaffe. (schon weil ich allein keine kontrollierten Hundebegegnungen stellen kann. Außerdem sieht man vieles von außen anders)

    Bei unseren beiden jetzigen Mäusen bräuchten wir es nicht unbedingt, aber ich habe Spaß daran gefunden. Und die Wauzen auch.

    Allerdings nutze ich die Übungsstunden nur als Trainingsergänzung und mache - sehr zum Leidwesen unserer Trainerin - vieles anders als "vorgeschrieben". Einfach, weil ich im Alltag andere Ansprüche habe als Prüfer der Begleithundeprüfung.

    Was mir manchmal Sorgen macht, ist das Hundeplatzphänomen. Da kommen unerfahrene Hundehalter auf den Hundeplatz und üben fleißig mit ihrem motivierten Hund. (bestenfalls wird dann auch Zuhause geübt, weil ja die Trainer gesagt haben, man soll auch zuhause üben.)

    Heraus kommen oft Hunde, die nur auf dem Platz hören und vielleicht noch im Haus. Auf Spaziergängen sind sie oft kaum abrufbar. Das tut mir dann für alle beteiligten leid und ich würde mir mehr Gewicht auf Training in Alltagssituationen wünschen.

    Nur die wenigsten Hundeschulen unterrichten das Alleinebleiben oder Besuch angemessen Begrüßen,...

    Ach so:

    Bei der Idee, die ich hatte, geht es nicht darum, dass die Hunde Angst vorm alleine bleiben haben und dann jammern.

    Sie haben nur herausgefunden, dass es ein lustiger Spaß ist, vom ESSTISCH!!!! aus Passanten anzubellen. Und sie kläffen allein auch wegen jedem Pups. Meinen warscheinlich, sie mußten die Wohnung bewachen, wenn wir nicht da sind.

    Wie gesagt, ich habe das alles noch nicht so durchdacht.

    Nur das mit dem Beobachten:

    Dank W-Lan (schreibt man das so???) Labtop und Webcam (gut das meine Frau vonn sowas mehr Ahnung hat als ich) ist das kein Problem mehr.

    Schwieriger stelle ich mir das mit dem Belohnen vor. Wie viel Zeit dürfte denn da vergehen?

    Meint ihr, es wäre möglich, z.b. das alleinebleiben mittels clickern zu verbessern.

    Ich hatte heute Nacht so die Vision, dass man den Hund auf ein - ferngesteuertes - Geräusch konditioieren könnte. Ich habe noch einen unbenutzten Funkgong.

    Ich hab das noch nicht so richtig zuende gedacht, aber mir geht die Idee nicht aus dem Kopf...