Ich würde Euch auch dringend zu einem Hundetrainer machen.
Allerdings möchte ich die Gelegenheit nutzen und Euch ein wenig trösten. So ähnlich hat sich mein Fynn auch verhalten, als ich ihn bekam. Das hat sich mit der Zeit (und viel Arbeit) gegeben. Es war bei uns hauptsächlich Verzweiflung, bzw. eine Überreaktion durch den Streß. Fynn dachte in solchen Situationen (bei ihm waren es hauptsächlich andere Hunde) wir sind in großer Gefahr. Er konnte nicht verstehen, dass ich das nicht verstehe und ihn dann auch noch daran hindere uns zu retten. Er hat aber relativ schnell gelernt, dass er sich in solchen Situationen auf mich verlassen kann. Als meine Frau in unser Leben trat, hat er ihr gegenüber dieses Verhalten noch mal - in abgeschwächter Form - gezeigt. Aber die beiden haben dann nochmal gezielt daran gearbeitet und das Problem gut in den Griff bekommen.
Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn ihr Euren Hund schon mal an einen Maulkorb gewöhnt. Ich denke, dass dieser für das Training sinnvoll sein könnte, schon um Euch zu schützen und Euch ein sicheres Gefühl zu geben. (Ihr habt ja keinen sooo kleinen Hund...) Damit könntet ihr jetzt schon beginnen, denn diese Gewöhnung - der Hund soll den Maulkorb ja positiv kennen lernen - dauert seine Zeit.
Und dann versucht, einen guten Trainer zu finden.
Vielleicht kann Euch hier jemand einen empfehlen.
Ich wünsche Euch viel Erfolg. Nur nicht aufgeben, das wird schon...
liebe Grüße, berichtet mal, wie es weiter geht