Beiträge von Trillian

    Das waren schon super Tips.

    Wenn es wirklich sehr schlimm ist, würde ich ihr - vorübergehend - nicht erlauben, mit Körperkontakt bei Euch zu liegen.

    Bring ihr bei, auf ihrer Decke zu liegen, damit "sie lernt sich auch alleine gut zu fühlen"

    Wenn sie schon unruhig wird wenn ihr nur aufsteht, dann steh auf, lauf im Raum rum und setzt Dich wieder. Solange, bist es ihr zu blöd wird immer wieder aufzuspringen. Dann gehst Du bis zur Tür und wieder zurück, Tür öffnen und zurück....

    Wenn der Hund schon "Übung" darin hat, beim Alleinsein Schwierigkeiten zu machen, ist es viel schwieriger zu trainieren, als bei einem Welpen, der das noch gar nicht kennt.

    Es gibt hier

    https://www.dogforum.de/ftopic62763.html

    eine sehr ausführliche Anleitung.

    Hier: https://www.dogforum.de/ftopic70578.html

    habe ich beschrieben, wie ich es mit unseren beiden gemacht habe.

    Es gibt "Gelehrte", die behaupten, man soll den Hund während der Übungsphase nie so lange alleine lassen, dass er Panik kriegt. Was meint Ihr dazu?

    Viel Erfolg

    Na, das klingt doch schon super... :gut:

    Das Teebeutelspiel hat Trudi bis heute nicht verstanden...Schade, ich glaube, es würde ihr wirklich Spaß machen, wenn sie erstmal über diesen gewissen Punkt hinweg wäre.

    Huhu!

    Danke für die aufmunternden Worte. An Filmmusik hatte ich auch schon gedacht. Die andere Alternative wäre ein Westernsong. Da hätte ich keinen Streß mit Kostüm und Requisiten. Und ich könnte damit irgendwann beim Sommerfest vom Reitverein auftreten. (Nicht dieses Jahr... :lol: )

    Ansonsten...eine Geschichte erzählen fände sich schon schön. Aber vielleicht erst beim nächsten mal...

    @ Sheltipower: Was für ein Kostüm suchst Du denn?

    Zitat

    Gewöhne mir an die Jacke vor der Tür zu lassen, sobald ich die Jacke anziehe reagiert er schon.

    Gewöhne ihn lieber daran, dass nichts besonders passiert, wenn Du die Jacke nimmst, den Schlüssel, die Schuhe anziehst...

    Zitat

    Trillian

    ja aber er hat doch alles und sonst ist er ein ruhiger Wohnungshund

    Naja, in dem Moment in dem Du ihn irgendwo zurücklässt, verliert er das, was den meisten Hunden am wichtigsten ist: den Anschluß ans "Pseudo"-Rudel! Und wer das Rudel verliert, ist nicht überlebensfähig.

    Hunden fehlt die Fähigkeit, in die Zukunft zu denken. Sie sehen Frauchen/Herrchen geht weg, jetzt bin ich für immer verlassen.

    Also hat Dein Hund seiner Verzweiflung Ausdruck verliehen und ordentlich Theater gemacht. Und siehe da: Das Rudel kam zurück.

    Vor dem KiGa zeigt er ein ganz logisches Folgeverhalten:+

    Aha, ich weiß schon, das ist der Ort, an dem ich verlassen werde. Wenn ich aber rechtzeitig anfange zu randalieren, dann geht sie vielleicht nicht weg. Oder sie kommt immerhin schneller wieder.

    Das heißt nicht, dass Du jetzt für immer Deinen Hund überall mit hinnehmen mußt. Aber er muß das alleine bleiben erst lernen.

    Soweit ich weiß binden sich grade Dobermänner sehr eng an ihren Menschen. Das wird es Dir nicht leichter machen.

    mein 1. Tip wäre, laste Deinen Hund mehr aus. Denn ein müder Hund ist auch ein entspannter Hund.

    2. Arbeitet an der Impulskontrolle. Denn ein Hund der in der Lage ist, im "normalen" Leben Frust zu ertragen, kann diese Fähigkeit auch auf das Alleinebleiben übertragen. Übe vor allem mit ihm, ruhig und entspannt auf seinem Platz zu liegen.

    3. Bei dieser Bleib übung kannst Du ihm auch den Kong näher bringen.

    Das ist nur die Vorarbeit. Dann such mal über die Suchfunktion danach, wie man Hunden das Alleinebleiben beibringt.

    Und bitte binde ihn nicht vor Geschäften oder dem Kiga an. Abgesehen, dass ich sogar verstehen kann, wenn sich Mitmenschen dadurch gestört fühlen, ist es für den Hund zuhause sicher.

    Es ist sicher keine leichte Aufgabe, die vor Dir liegt.

    Viel Erfolg