Beiträge von Trillian

    Leinenführigkeit gehört in den Bereich der Impulskontrolle. Es ist schwer für den Hund sich so zu beherrschen.

    Sei nicht traurig, wenn es in der Innenstadt noch nicht klappt. Ich trainiere das mit unseren seit fast einem Jahr in ablenkungsarmen Gebieten hat es sehr schnell geklappt und so langsam klappt es meistens ( :ops: manchmal...) auch in der Innenstadt oder in anderen ablenkungsreichen Gebieten.

    Ich habe Fynn immer, wenn es gar nicht anders ging (wir keine Möglichkeit hatten auszuweichen) am Geschirr gepackt und "mitgeschleift" ohne Kommentar (auch kein Kommando) ohne Aufregung, aber zügig raus aus dem "Gefahrenbereich".

    ein erwachsener Hund kann das sicherlich. Der Welpe wird zu dem Zeitpunkt höchstens 18 Wochen also 4 1/2 Monate alt sein.

    Und die TS wird auch warscheinlich länger als 4 - 6 Stunden außer Haus sein. Außer die Stundenpläne haben sich seit meine Schulzeit extrem verkürzt und sie wohnt direkt neben der Schule.

    Sag mal, hast Du Dich bei der größenangabe der Wohnung irgendwie vertan? Weil 30 - 50 m2 ist extrem klein für eine 3 Zimmer wohnung. Aber es wäre auch extrem groß für ein einzelnes Zimer...

    Und noch eine Frage, wenn es klappen sollte, dass Du den Hund in den Sommerferien holst, was machst Du am Ende der Sommerferien? Ist jemand daheim, der sich um den Hund kümmert, solange Du in der Schule bist?

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass das mit dem "den-Hund-auf-Distanz-halte" klappen kann. Nicht weil der Hund die "strafe" mit der "Tat" verknüpft, sondern weil man damit die Nähe zum Halter zu einer knappen und damit begehrten Ressouce macht.

    Allerdings bin ich immer so erleichtert, wenn der verloren geglaubte Hund wieder da ist, daß ich das nicht glaubwürdig durchziehen könnte.

    Hier kam jetzt mehrfach das Argument, dass auch in einem natürlichen Rudel nicht jeder Hund seinen Fortpflanzungstrieb ausleben darf. Das ist sicherlich richtig. Weiter noch, ich bin mir nichtmal sicher, dass in einem natürlichen Rudel jeder Hund das Bedürfnis hat sich fortzupflanzen. (Zmindest habe ich das von Wölfen so in erinnerung, müßte es aber nachlesen.)

    Nur leben die wenigsten Hunde in einem natürlichen Rudel.

    (Und mir kann keiner weiß machen, dass Hunden nicht klar ist, dass Menschen keine sexuelle Konkurenz ist.)

    Ihren Jagdtrieb hingegen dürfen unsere Hunde ausleben. (Allerdings nur zu meinen Bedingungen...)

    @ Caro!

    Ich bin ja im Prinzip Deiner Meinung. Ich finde nur, wenn man auf der einen Seite sagt, man muß Hunde mit ihren natürlichen Bedürfnissen so wie sie sind akzeptieren und Kastra-Befürwortern vorwirft, das aus Faulheit nicht zu tun, dann sollte man auch so konsequent sein, den Hund diese Bedürfnisse ausleben zu lassen.

    Und auch wenn es für viele Hunde sicher unproblematisch ist, mit sexueller Frustration umzugehen, so ist es doch sicher nicht natürlich, ihnen die Möglichkeit dazu zu nehmen.

    (Ich will auf keinen Fall, dass jemand um der Natürlichkeit willen jetzt seine Hunde raus schickt, um ihre sexuelle Lust auszuleben. Es geht mir nur um die Logik, die hinter dieser Argumentation steckt. Und darum, dass ich den Vorwurf Kastra-Befürwortern gegenüber unfair finde.)

    Das Problem ist doch, dass der Hund seine natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben kann.

    Der unkastierte Rüde meiner Eltern beginnt jedesmal, wenn ich mit Lotte zu Besuch bin (die trotz Kastration riecht wie eine läufige Hündin) aus dem Penis zu Bluten, weil sich in der Prostata durch die permanente Reizung (durch die anderen unkastrierten Hündinnen in der Umgebung) Zysten gebildet haben, die dann (durch noch mehr Reizung) aufgehen...

    Jetzt muß ich Lotte zuhause lassen und der arme Bernhard Hormone gespritzt bekommen.

    Wenn ich für natürlichkeit plädiere und Kastrationsbeführwortern vorwerfe, sie hätten keinen Bock sich damit auseinander zu setzten, muß ich doch auch den Hund seine Natur ausleben lassen. (Und wer will das schon?!)

    Versteht mich nicht falsch, ich habe bisher noch keine Position zu dem Thema, weil sich für mich noch nie die Frage gestellt hat, alle meine Hunde waren bereits Kastriert, als sie zu mir kamen.

    Allerdings ist die Liste von Tanja in meinen Augen unvollständig/fehlerhaft, denn sie enthält weder die Zeit, die der Hund unter umständen leidet (entweder, weil er nicht von der Leine darf, oder weil er "Liebeskummer hat) noch das Risiko von Unfallwürfen, noch weist sie darauf hin, dass die einzigen, die das Risiko zum Übergewicht erhöhen Besitzer sind, die das Futtermaß nicht kontrollieren können. Ich kenne keinen Hund, der nach der Kastra dicker oder fauler geworden ist. Meine Hunde (wie gesagt, alle Kastriert) sind/waren alle schlank und lebhaft.

    Ich kenne aber eine Menge fette Hunden (kastriert und unkastriert), deren Besitzer sie permanent mit Leckerchen voll stopfen...

    @ Aura: So mache ich das auch. Kommen ist immer toll. Nur wenn sie bei geringer Ablenkung trodeln, entferne ich mich schon mal zügig von ihnen und dann gibt es auch keine Belohnung. Aber dabei handelt es sich bei Lotte auch ziemlich klar "aufmüpfig" (Schlaues kleines Biest :lol: )

    Sag mal, Dein "Toc" bedeutet das erst hetzen und dann bringen oder nur hetzen und bringen ist noch ein extra Kommando?