Ich wollte noch editieren:
Bibidogs: wie schaffst Du es, zwei Hunde hinter Dir zu halten, wenn ich mit unseren unterwegs bin, gelingt mir das nicht...
Das mit der Wasserflasche ist eine super Idee
Ich wollte noch editieren:
Bibidogs: wie schaffst Du es, zwei Hunde hinter Dir zu halten, wenn ich mit unseren unterwegs bin, gelingt mir das nicht...
Das mit der Wasserflasche ist eine super Idee
Sehr praktisch ist es natürlich, wenn Du ein Kommando für bleib hinter mir hast. (ich weiß nicht genau, wie man es mit einem blinden Hund aufbaut...) Und dann mach es so, wie Bibidogs es beschreibt, sich groß machen, den anderen Hund fixieren, anschreien,...
Ich muß mich an dieser Stelle mal outen, ich habe auch schon einen anderen Hund weggetreten. Allerdings hatte ich da wirklich Angst um mich und meine Hunde. In solchen Fällen gehen meine Hunde für mich ganz klar vor. Und ich glaube, fremde Hunde spüren, wenn man "es ernst meint." (Die Besitzer meistens auch)
Ja, das mit dem Dummy hinlegen hat bei uns auch ewig gedauert. Jetzt sind wir (bei liegendem Dummy) so weit, dass wir am Dummy mit Fuß vorbei gehen können. (Natürlich nur, wenn ich zwischen Lotte und Dummy bleibe, sonst geht das noch nicht.)
Irgendwann möchte ich sie mal zu mir rufen können, wenn der Dummy liegt. Aber das braucht noch etwas Zeit.
Ich habe mich jetzt nicht ganz durchgelesen, erzähle aber einfach mal, wie ich es gemacht habe.
Wir haben ja auch zwei Hunde. Und da meine Frau außer Haus arbeitet, gehe meistens ich mit ihnen.
Trainingszeitpunkt: Ende des Gassiganges, wenn die größte Power schon raus ist.
Voraussetzung: Beide Hunde sind auf einen unterschiedlichen "Marker" konditioniert. (zwei unterschiedliche Wörter, bzw einer auf Wort, der andere auf Geräusch)
Dann bin ich stehen geblieben, die Leckerchen waren in meiner Tasche, nicht in der Hand (Warum das so wichtig ist, kannst Du Dir vermutlich denken, den Fehler habe ich bei meinem letzten Hund auch gemacht.)
Sobald Hund 1 die Leine gelockert hat, gab es den "Marker" für Hund 1. Und dann natürlich ein Leckerchen. Meist hat Hund 2 dann auch die Leine gelockert, weil er schauen wollte, wo das Leckerchen her kommt. Das habe ich nicht belohnt, sondern versucht, einen oder zwei Schritte zu gehen. War die Leine dann immernoch locker, habe ich Hund 2 belohnt. Das ganze habe ich so lange gemacht, bis beide Hunde gelernt haben, dass sie, wenn ich stehen bleibe die Leine lockern sollen.
An diesem Punkt habe ich dann ein Signal eingeführt, weil ich es nicht schaffe, mit zwei Hunden in jeder Situation zu trainieren. Ich sag "Easy".
Also, ich sag "Easy", bleibe stehen - und an diesem Punkt kann man sich prima die Konkurrenz unter den Hunden zunutze machen, es hat eben auch Vorteile, 2 Hunde gleichzeitig zu trainieren - und wer als erstes die Leine lockert, bekommt das Leckerchen. (Natürlich erst nach dem Marker, die Leckerchen sind immernoch in meiner Tasche versteckt...)
Dann sage ich nur noch "Easy" und warte, ob sie es schon verknüpft haben. (Wenn nicht, bleibe ich doch stehen und versuche es nach ein paar mal erneut)
Dann sage ich "easy" und gehe, wenn die Leinen locker sind einen Schritt, dann zwei, dann fünf,... (Ab hier ist es Sinnvoll die Hunde gleichzeitig in den Genuss des Markers zu kommen. Anfangs hatte ich für Lotte den Clicker, für Trudi ein Markerwort, inzwischen habe ich ein gemeinsames Markerwort eingeführt, weil ich zu dusselig bin, immer an den doofen Clicker zu denken.)
Nach einem Jahr sind wir so weit, dass ich auf gut bekannten Strecken nur noch lobe, wenn besondere Erschwernisse dazu kommen (fremder Hund in Sicht, altes Brötchen auf dem Boden,...)
In fremden Umgebungen klappt es von gut bis katastrophal, je nach Ablenkung.
Schön, dass es gut läuft. (Das mit dem allein lassen kann ich verstehen, das hat ja auch noch Zeit.)
Gibt es denn vielleicht auch schön Fotos?
Zur grundsätzlichen Frage:
Ich lasse unsere auch nicht einfach zu jedem hin. Und das hat dann auch oft zur folge, dass die Personen mich fragen, ob meine Hunde denn wirklich so böse wären. Ich erklär dann aber immer freundlich, dass es ja auch Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben oder aber nicht erfreut sind über Pfotenabdrücke auf der weißen Sonntagshose. Und dass weder ich noch die Hunde das im Vorhinein unterscheiden könne. Daher dürften die Hunde halt ohne meine Erlaubniss zu niemandem hin.
Die meisten Menschen verstehen dass. Zu meinem Erschrecken ist es für sie aber immer eine neue Information und ich würde mir wünschen, dass mehr Hundehalter sich um Aufklärung bemühen.
Auf gut gemeinte Ratschläge lasse ich mich nicht ein. Wenn ich das Gefühl habe, eine Diskussion bringt was, dann versuche ich aufzuklären, wenn nicht, dann mache ich mir auch nicht die Mühe höflich zu bleiben, sondern sage ganz klar, dass ich auf ein solches Gespräch keinen Wert lege.
Naja, ich glaube, es klappt dann gut, wenn die Halter bereit sind, sich zu engagieren und die Eigenheiten eines jeden Hundes zu akzeptieren.
In den ersten Wochen habe ich mich mehr als einmal gefragt, ob es nicht besser wäre, eine von beiden (oder beide) wieder abzugeben. Trudi ist extrem futterneidisch und Lotte ist Futter egal. Da hat es ziemlich oft gekracht. Inzwischen haben wir alle gelernt, damit umzugehen. (Trudi weiß, dass sie Menschenessen nicht zu bewachen hat, Lotte weiß, dass sie sich von Trudiessen fern halten muß und wir wissen, dass wir wenn Futter im Spiel ist immer ein Auge auf die Hunde haben müssen.)
Und ich muß ganz ehrlich sagen, dass ich mir nie wieder zwei Hunde gleichzeitig anschaffen würde. In Zukuft würde ich immer warten, bis einer sich gut eingelebt hat.
(Oder alles kommt ganz anders...)
ZitatNun auch wenn der Hund von sich aus schnüffelt, ist es doch keine Einladung, den Hund einfach zu kraulen.
Mein Großer würde auch schnüffeln, aber der findet das ziemlich doof, von fremden angetatscht zu werden.Ich mache nichts, was ich selber nicht möchte und da ich nicht möchte, das jemand meinen Hund ungefragt anfasst, fasse ich auch keine fremden Hunde einfach so an, sonder spreche mit dem Halter, ob es gewünscht ist oder nicht. Denn was mache ich, wenn der Hund einen Pilz hat oder Milben und mit diesen in Behandlung? Die schleppe ich mir dann an meinen Hund. Da kann ich auch sehr gerne drauf verzichten.
Ich stelle und setze mich immer noch so, das der Hund durch mich geschützt wird, egal ob vor Hund oder Mensch.
Halti bekommt mein Großer auch immer um, aber einfach weil ich das Halti angenehmer finde als einen Maulkorb und es leichter in jede Hosentasche stopfen kann. Halti wird ja zum Glück auch von der BVG anerkannt.
Also nachdem ich schon mehrfach von wildfremden Hunden "belästigt" wurde, habe ich kein Problem damit, zu diesen Hunden Kontakt aufzunehmen und damit die Situation zu kontrollieren, wenn die Besitzer das nicht tun.
Und das ist für mich eben der Unterschied.
Wenn ich nicht will, dass meine Hunde angetatscht werden, dann verhindere ich auch so gut wie eben möglich, dass sie an fremden Menschen rumschnüffeln. wenn mir egal ist, wie aufdringlich mein Hund bei fremden Menschen ist, beschwere ich mich auch nicht, wenn diese ihn Streicheln.
Wir hatten grade den ersten "Reizangel-Testlauf" und es hat nicht so schlecht geklappt.
Bei Trudi hat es super geklappt, aber da habe ich auch nichts anderes erwartet. Ich bin gespannt, wie das wird, wenn ich irgendwann mal meine Distanz zum Hund verringere...
Für Lotte war es - ebenfalls wie erwartet - sehr schwer. Selbst gaaaanz langsame Bewegungen (ich mein wirlich so langsam, dass man selbst sich fragt, ob es sich nun gerührt hat oder nicht) waren anfangs schon zu viel. Dazu kam, dass ich keinen richtig langen Stock hatte, also superschnell das Seil einholen mußte. Aber es hat geklappt und nachdem sie verstanden hat, worumes geht, hat sie immer fein zu mir geguckt. (Jetzt muß ich es nur noch hinbekommen, den Dummy weiter zu bewegen, wenn ich Lotte das Jagdkommando gegeben habe. Oder nicht? Das ist mir wärend des Trainings völlig entfallen...)
Ich habe nach wie vor das Problem, dass Lotte schnell "warmläuft" und dann den Dummy nicht mehr hergeben mag, bzw. ihn sofort zurück will. Ganz besonders, wenn andere Hunde dabei sind. Aber das wird auch besser.
Ich habe in besagtem Thread schon geschrieben, dass ich mal von einer jungen Dogge umgerannt wurde. Sie ist mir voll von hinten in die Beine geknallt. Ich bin geflogen und das Ergebniss war ein geprelltes Steißbein.
Mein letzter Hund ist mal, als wir auf dem Boden saßen um uns rum gerannt und wollte dann zwischen uns durch springen, als ich mich grad nach hinten gedreht habe um zu gucken wo der Hund ist. Wir sind voll zusammengeknallt und ich hatte Nasenbluten und eine aufgeplatzte Lippe.