Zitat
Dann erklär mir mal warum mein hund mir freudig entgegen kommt wenn sie nix angestellt und sich aber ziemlich flott verdrückt wenn sie mist gemacht hat.... Ich habe zu dem Zeitpunkt noch nix von dem Chaos gesehen.... aber ich weiß sofort an ihrem Verhalten das sie was angestellt hat
Weil sie gelernt hat das die Kombination:
Frauchen kommt heim + kaputtes Kissen = Ärger
bedeutet. Und um den Ärger so gering wie möglich zu halten, beschwichtigt sie oder meidet Dich.
Du könntest das mit einem Experiment leicht nachweisen. An manchen Tagen stellst Du (ruhig in Anwesendheit Deines Hundes) pinke Gummistiefel auf den Couchtisch, bevor Du das Haus verläßt. Kommst Du heim, schimpfst Du Deinen Hund
Es wird nicht lange Dauern, bis Dein Hund "ein schlechtes Gewissen" hat, wenn die Stiefel auf dem Tisch stehen, auch, wenn nicht Du, sondern ein Mitbewohner sie in Deiner Abwesendheit dort hingestellt hat.
Natürlich ist dieses Experiment nicht wirklich zur Nachahmung empfohlen, da es mit großem Streß für den jeweiligen Hund verbunden wäre.
EDIT: Björn war schneller... 
@ die TS:
Um Deinem Hund zu zeigen "wer der Chef ist" mußt Du nicht schimpfen. Aber konsequent sein und darauf achten, Dich nicht manipulieren zu lassen.
Es gibt wenige Situationen, in denen ich schon schimpfe. Und zwar dann, wenn der Hund sich über ein bekanntes Verbot hinwegsetzt oder wenn er extrem unhöflich mir gegenüber ist. Dann mache ich mich groß und werde auch schon mal kurz laut und gehe einen Schritt auf den Hund zu. (Je nach Hund) oder ich knurre unsere Hunde an, was warscheinlich völlig bescheuert ist, aber großartig wirkt.
Ich finde wichtig, dass man authentisch bleibt. Wenn unsere Hunde versuchen, mir mein Brötchen zu mopsen, dann bin ich sauer. Ich bin mir sicher, auch wenn ich nicht schimpfen würde, wüßten unsere Hunde, dass ich verärgert bin.
Wenn sich aber jemand unwohl damit fühlt zu schimpfen, dann sollte er es lieber lassen, denn auch das würde ein sensibler Hund spüren.