Schreib mal, wie es läuft.
Beiträge von Trillian
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Die größte Gefahr die für Haushunde und -katzen von Ratten ausgeht ist die Gefahr des Giftes. Denn das können die Hunde aufnehmen, wenn sie eine tote oder geschwächte Ratte fressen, die zuvor Rattengift fraß. Oder sie fressen das ausliegende Gift.
Einen so stark erhöhten Befall würde ich allerdings schon melden. Aber wenn die Stadt etwas gegen die Ratten übernimmt, dann solltet ihr/die Stadt Schilder aufhängen.
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Hallo Clarii!
Zunächst mal muß Dein Hund zuverlässig approtieren können.
Wenn er das kann, dann legst Du einen Gegenstand auf den Boden und hockst Dich hinter die Kiste/den Korb. Wenn er den Gegenstand zu Dir birngt hältst Du Deine Hand über/in die Kiste und sagst "Aus".
Natürlich immer schön loben, wenn es gut läuft.
Dann ziehst Du die Hand weg, wenn der Hund den Gegenständ loslässt. Und zwar immer früher, bis Du sie gar nicht mehr in die Kiste halten mußt.
Klappt das gut, kannst Du Dich langsam immer weiter von der Kiste entfernen.
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So wie Faesa habe ich es auch mit unseren geübt. Es war ein relativ langer Weg. Wobei das schwierigste war, die Wohnung überhaupt verlassen zu können. (Bis zu dem Punkt, an dem die Hunde uns nicht mehr wahrnehmen konnten.) Ab dann konnten wir die Zeit relativ schnell steigern.
Vielleicht könnt ihr in den Semesterferien trainieren.
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@ Zoe: Du hast natürlich recht, wenn der Hund nur mal "anfragt" und sich dann wieder wegschicken läßt, ist es kein Problem. Ich hatte da mehr das Bild von den Hunden vor Augen, die stundenlang ihre Halter ankläffen und ihnen immerwieder die Spielzeuge vor die Füße werfen und bei denen sich dieses Verhalten auch nicht unterbrechen läßt. Das habe ich vorhin nicht sehr gut formuliert
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Oh je....
Also mein Tip zur Tür: dick mit Pappe schützen. Das sieht nicht schön aus, verhindert aber vorerst weitere schäden.
Du hast allerdings meine Frage nicht beantwortet. Habt ihr die Möglichkeit, dass sie einige Wochen gar nicht allein bleiben muß?
Ansonsten glaube ich eigentlich schon, dass ihr es vielleicht allein schaffen könnt. Aber es ist richtig viel Arbeit. (egal ob mit oder ohne Trainer)
Ach ja: Wo schläft sie und wie anhänglich ist sie in der Wohnung?
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Das mit den Quietschies lese ich immer wieder. Was mich an der Theorie wundert:
Wenn es stimmt, dass das Quietschen so attraktiv für den Hund ist, weil es ein Beutetier imitiert, heißt das in der Folge, dass Hunde die Mäuse jagen aggressiver Artgenossen gegenüber werden?
Mir leuchtet das nicht ein und ich traue meinen Hunden schon zu zwischen meiner Hand und meiner Stimme und einem Quietschie zu unterscheiden.
Unsere haben trotzdem keine, schon weil ich Angst habe, dass sie die Dinger schrotten und Teile davon verschlucken. Außerdem nervt mich das Geräusch.
Zum Zerren:
Da wurden ja mehrere Dinge angesprochen. Zum einen sollte ein Hund seinen Menschen nicht befehlen können, zu spielen. Würden unsere Hunde mir kläffend die Spielzeuge vor die Füße werfen, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Denn ein Hund, der seinen Menschen in einem Punkt manipulieren/kontrollieren kann, wird es vermutlich auch in anderen Bereichen versuchen.
Dann glaube ich schon, dass Zerrspiele das Selbstbewußtsein eines Hundes spüren, da er die Gelegenheit bekommt, sich selbst, seinen Körper und seine Kraft zu spüren. Allerdings sollte es einem guten Hundehalter keine Probleme bereiten einen selbstbewußten Hund zu führen.
Ganz grundsätzlich finde ich, erlaubt ist, was funktioniert. Damit will ich sagen, wenn Du mit Paula keine Schwierigkeiten hast, dann spiel so weiter, wie bisher. Sollte es doch Probleme geben, verändere etwas.
EDIT: @ Katha: Definiere Alphahund....

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Im Prinzip mußt Du das Alleinbleiben in winzig kleinen Mini-Mini-Schritten aufbauen. Das ist bei einem Hund, der schon Schwierigkeiten mit dem Alleinsein hat noch viel schwieriger als mit einem Welpen.
Hast Du die Möglichkeit, während der Trainingsphase zu verhindern, dass der Hund allein bleiben muß? Denn das könnte das ganze Training zerstören.
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Ein Abbruchsignal ist "Nein!" oder ähnliches. Allerdings muß es - ebenso wie "Sitz!" geübt werden, damit der Hund versteht, dass es bedeutet: "was auch immer Du tust, hör auf damit"
Such Dich mal ein wenig im Forum durch, dazu gab es in den letzten Tagen so einige Threads
Ich würde mir wegen der Katzen weniger Sorgen machen, die können sich meist ganz gut wehren. Unsere Beiden gaben die Katzen anfänglich auch ein, zwei Mal gezwickt, um Grenzen klar zu machen.
Hilfreich könnte es auch sein, wenn Dein Hund das Kommando "Decke!" kennt, dann kannst Du ihn im Notfall auf einen Platz verweisen. Das hat mir oft geholfen, wenn unsere Hunde sich angezickt haben.
Mit dem Kofferraum, könnt ihr das zu zweit üben? So dass einer von außen die Klappe schließt und der andere von drinnen übt? Ob Du das richtig trainierst, ist aus der entfernung leider schwer zu sagen, weil es da sehr auf das richtige Timing ankommt. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Hunde da sehr unterschiedlich verknüpfen.
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Ich war mit meinem letzten Hund bei einer Trainerin.
Fynn hatte ein Aggressionsproblem, sowohl anderen Hunden, als auch fremden Menschen gegenüber.
Ich allein war relativ schnell überfordert. Wobei das hauptsächlich daran lag, dass ich (grade bei Begegnungen mit anderen Hunden) es einfach nicht geschafft habe, die Gesammtsituation im Blick zu behalten. (Dazu gehört ja auch die eigene Körperhaltung, die des anderen Hundes, die des eigenen Hundes,...) zum anderen brauchte ich vor allem moralische Unterstützung und jemanden, der mir hilft das Training zu struckturieren.Beim ersten Treffen haben die Beiden (Trainerin und Kollegin) mehrere "Testhunde" mitgebracht und wir haben einiges ausprobiert, um das Verhalten besser analysieren zu können.
Dann sind die beiden nochmal zu mir nach Hause gekommen, um das Besucherproblem zu analysieren. Eine von beiden kam rein und die andere ist dann "als Testperson zu besuch" gekommen.
Für dieses beiden Stunden habe ich jeweils 30-40 Euro gezahlt (ganz sicher bin ich mir nicht) ab dann habe ich allein weiter trainiert. Allerdings stand die Trainerin mir weiterhin telefonisch zur Beratung zur Verfügung.
Dann hatten wir nochmal eine Stunde, als ich meine Frau kennengelernt habe und sie mit Fynn draußen (Hundebegegnungen) zunehmend Probleme bekam. Der Preis war wieder der selbe.