Huhu Melli!
Ich kann schon verstehen, warum Du den Hund genommen hast und wie Du Dich jetzt fühlst.
Na klar ist es leicht, jetzt im Nachhinein zu sagen, hätte, wäre, ... Aber dazu ist es jetzt zu spät.
Für mich lesen sich die Probleme, die Du beschreibst nicht so dramatisch. Das läßt sich mit einem Trainer leicht in den Griff kriegen. Das einzige was mir wirklich ein wenig Sorgen macht, ist der Futterneid. Daher meine Empfehlung: Gib ihr keine Kauartikel mehr. (Höchstens wenn sie allein zu Hause ist.) Denn die meisten Hunde verteidigen ihr Schweineohr, etc noch mehr, als das normale Futter.
Dann sperr sie drei mal am Tag für 15 Minuten mit ihrer Futterschüssel in einen Raum, in dem sie allein ist oder stell ihr die Schüssel so hin, dass ihr in der nächsten viertelstunde eh nicht in ihre Nähe müßt.
Entscheide Dich vorher für ein Futter und hab auch nur das im Haus, keine Leckerchen und auch sonst nichts anderes. Dann kommst Du selbst nicht in Versuchung.
Übrigens sehe ich das mit dem Urlaub nicht ganz so dramatisch. Natürlich ist das nicht ideal, aber ich glaube nicht, dass ihr vom Campingplatz geworfen werdet. Schon gar nicht, wenn klar ist, dass ihr eh nur zwei Wochen bleibt.
Ich hatte Lotte nachdem wir sie zwei Wochen hatten mit auf der Goldhochzeit meiner Schwiegereltern. Das war natürlcih auch nicht ideal, aber anders ging es nicht.
Noch ein Wort zum Schluß, solltest Du Dir für Dich selbst schon sicher sein, dass Du diesen Hund nicht behalten willst, dann gib ihn an die Orga zurück und erklär genau und ehrlich, wo die Probleme lagen.