Numa geht zwar nicht schwimmen, aber für ihr Leben gern steckt sie ihren Kopf ins Wasser und blubbert vor sich hin
Im Winter holt sie so total gern Eisschollen aus den Pfützen und im Sommer Algen. Dier werden dann mit dem größten Genuss verdückt
Im Sommer hat Numa auch in so einem kleinen Hundepool geblubbert und Dusty, ihr Hundekumpel, lief die ganze Zeit um sie herum und hat einfach nicht verstanden was sie da tut. Das war einfach zu lustig mit anzuschauen
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Wirklich! Ich hab den besten Hund der ganzen Welt!
Wir sind vorhin angekommen und es nieselte die ganze Zeit. So richtig ekliger Nieselregen, der einem sofort in die Klamotten kriecht. Und dazu noch Wind, der einem alle Körperteile gefrieren lässt, die der Luft ausgesetzt sind.
Numa hasst solch ein Wetter. Numa gehört eigentlich in viel wärmere Breitengrade... in ein paar Wochen wird sie mich vormittags wieder nerven, weil ihr geliebter Sonnenstrahl, in dem sie sich immer vormittags in der Küche rekelt, nicht mehr reinscheint... Da saß sie nun auf dem Platz, stellte die Füßchen ganz nah beinander um ja keine Körperwärme überflüssigerweise zu verlieren, lies die Ohren hängen und fand alles doof... Und dann sollte sie auch noch longieren... das passte ihr gar nicht in den Kram.
Wir gingen an den Kreis und Madame wurde schon unruhig, interessierte sich mehr für das nasse Gras als für mich. Nach einer halben Kreisumdrehung, die eigentlich nur aus Ziehen und Stehenbleiben bestand, hatte sie dann genug. Mein Arm musste mal wieder leiden
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Aber dank dickem Wintermantel (der übrigens zum Hundemantel dank Numas Bissen mutiert ist) und abgefrorenen Fingern, mit denen man eh nichts mehr spürt, machte es mir nicht soviel aus und Numa kam relativ schnell wieder runter und die weiteren Runden liefen wesentlich besser.
Bei der nächsten Runde hat Frank mir dann ne dünne lange Leine gegeben (da sollte man sehr gut aufpassen, dass Hundi nicht reinrennt, sonst tuts weh ). Damit konnte ich dann viel weiter weggehen von Numa. Das hat die Spannung etwas rausgenommen. Madame war auf einmal der regen ganz egal, nur noch Frauchen war wichtig! die lief schließlich immer weiter weg, mit dem leckeren Pansen in der Tasche
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Und dann hab ich die Leine fallengelassen und Numa ist gelaufen und hat geschaut und es war so toll! Ich war bestimmt 3 oder 4m vom Kreis entfernt und es hat so Spaß gemacht! Ich fand es unglaublich faszinierend, wie fein Numa auf meine Körpersprache reagiert. Ich mein, man sagt ja immer Hund können Körpersprache und so gut lesen, aber in den seltensten Fällen bekommt man das so vor Augen geführt. Krass fand ich es als ich stehenblieb. Numa blieb natürlich auch stehen. Das war noch nichts besonderes (wobei ich auch das schon faszinierend finde, wenn man bedenkt, dass die Hunde das ja gar nicht lernen, also nicht darauf konditioniert werden im klassischen Sinne), aber als ich mich dann ganz langsam nach rechts beugte, da ging Numas Oberkörper und Kopf auch nach rechts. Sie war wie ein Spiegel. Als ich mich wieder aufrichtete, saß sie auch wieder grade! Sorry, ich weiß, es ist irgendwie nur eine Kleinigkeit, aber ich finde es so faszinierend!
Ein paar Richtungswechsel haben wir auch gemacht. Die waren für mich wirklich schwierig. Denn wenn ich mich zu schnell umdrehe, dann dreht Numa so schnell um und dreht schon wieder so hoch, dass sie kurz davor steht in den Kreis zu springen. Also muss ich gaaaanz langsam langsamer werden und mich dann ganz vorsichtig umdrehen und dann noch langsamer weiterlaufen, damit Numa nach dem Drehen wieder runterkommt. Das klappt aber super, wenn ich drauf achte
Vorhin war ich die ganze Zeit hin- und hergerissen zwischen Anspannung und Faszination, Konzentration, Grinsen und einfach nur Hund-anglotzen-wollen-weil-er-alles-so-toll-macht
Du solltest auch Bedenken, dass es vielleicht Probleme geben könnte, den Hund aus dem Ausland wieder nach D einzuführen. Da würde ich mich nochmal erkundigen.
Ich würde an deiner Stelle auf ein Volontariat verzichten oder eben eines in der Nähe von D suchen. Ich muss sagen, dass mein Hund einen so langen Flug nicht so einfach überstehen würde und wenn ich dann nichtmal genau weiß, wie ich meinen Tag mit Hund in einem fremden Land gestalten kann, dann würde ich darauf verzichten. Ich würde es nämlich auch nicht übers Herz bringen 6 Monate auf meine Fellnase zu verzichten.
Aber wie willst du dir nun sicher sein, ob das Feinstaub ist, oder eben einfach nur Dreck vom spazierengehen?
Denn wenn es nur der Dreck vom Spazierengehen ist (den sie vielleicht auch hat, wenn sie auf dem Land leben würde) dann wäre das Waschen ja schädlicher, als der Dreck...
Ich finde es sehr wichtig, dass Ashkii ein gutes Zuggeschirr bekommt. Wenn er vorher quasi zum Ziehen "genötigt" wird und das Geschirr sitzt vielleicht etwas unbequem, dann wird ihm so das ganze Ziehen vollkommen vermiest.
In welchem Geschirr hast du es denn jetzt ausprobiert?
Ansonsten stimme ich mit den anderen überein. Genauso wie der Hund das Nicht-Ziehen lernen muss, muss er auch das Ziehen lernen.
Ja das mach ich auch schon. Erst Apfel vom Boden, dann einer aus meiner Hand :^^:
Ohne das Leckerlie läuft sie momentan nur in den seltensten Fällen voraus. Und wenn sie läuft, dann läuft sie in Schrittgeschwindigkeit... Bei dem Tempo kann ich mit dem Roller jetzt zwar die Leine unter Spannung halten, aber mit dem Fahrrad geht das nicht, da kipp ich um.
Sie würde auch unterwegs nichts vom Boden nehmen, weil sie weiß, dass sie es eh nicht darf.
Ich wollte es jetzt mit den Leckerlies soweit festigen, bis sie es wirklich endgültig verstanden hat. Vielleicht hab ich auch Glück und wenn ich nächste Woche wieder an die Anfangsstelle gehe, dass sie sich erinnert und dort wieder von allein zieht
Ich hab auch mit dem K9 angefangen Aber damit haben wir nur ein oder zweimal gezogen, einfach damit ich weiß, ob Numa es mag
Im Übrigen leidet die Leinenführigkeit nicht unter der Zugarbeit. Numa hat zur gleichen Zeit das Ziehen und das Nicht-Ziehen gelernt. Also davon sollte man sich nicht abschrecken lassen :^^:
Ja, sobald es ans Ziehen geht, nimmst du das Zuggeschirr
Das ziehen kannst du üben, in dem du ihm das Zuggeschirr ummachst, und ihn jedesmal lobst, wenn er zieht. Entweder du hast einen sehr zugfreudigen Hund, der eh nach vorne geht, wenn du mit nem Bauchgurt hinten dran bist, oder du brauchst eine zweite Person, die sich hinten dran hängt und du gehst nach vorne und lockst den Hund und lässt dich dann immer weiter zurückfallen. Wenn du keine zweite Person hast, dann kannst du auch hinten an die Leine etwas schweres dranbinden (zB Reifen) und den Hund dann vorne locken. Am leichtesten geht es natürlich, wenn du jemanden kennst, dessen Hund schon zieht, dann kannst du deinen mit einspannen. Von anderen Hund lernen die Hunde am besten.