Beiträge von Leela

    Ich hab noch nichts neues gehört.

    ich höre halt nur ab und zu sachen, wenn mein vater meine tante besuchen war und die dann was erzählt. bzw. manchmal erzählt mein vater es nur meiner schwester und die sagt es dann mir... von daher sind die infos immer recht mager.

    mein vater geht sie meist nur alle 2 wochen besuchen und wirklich nachfragen tut er dann auch nicht, weil es ihn genauso ankotzt...

    er war es ja damals auch, der mir erzählt hatte, dass meine Kusine welpen hat... mich praktisch zum hund gebracht hat, ich denke, dass findet er jetzt im nachhinein auch nicht mehr so gut...

    mein vater hatte bis zu meiner geburt auch hunde und steht halt noch auf dem erziehungsstandard von damals und hat daher auch nicht gesehen, was meine kusine für ein verhältnis zu den hunden hat. in meiner familie ist diese altertümliche haltung von hunden noch völlig normal.

    ich muss mich auch ständig rechtfertigen, warum ich meine zB nicht kastrieren lasse. wenn ich es dann erkläre, dann verstehen sie es auch, aber trotzdem muss ich mich immer erklären.

    als ich meinem vater gesagt hab, dass ich probleme mit der leinenführigkeit hat, war sein kommentar: kauf doch son halsband was sich zuzieht...

    ja, das ist meine familie wenns um hunde geht...

    sorry musste ich jetzt mal dazu loswerden...

    Ich denke, wenn man die Fälle so sieht, dann kann man noch sagen, dass sie sozialverträglich sind.
    Die frage ist doch eher, sind sie es in ernstfällen immer noch?

    Was hätte zB Snoop getan, wenn der andere Rüde nicht so schnell klein beigegeben hätte?
    Wäre es dann in eine Beißerei ausgeartet oder hätte er ihn nur unterworfen? Oder hätte er sich in seinem Revier unterwerfen lassen, wenn er körperlich unterlegen ist?

    Genauso bei fall 7: was macht der Hund wenn seine verscheuchungstaktik nicht wirkt? ist er dann ein angstbeißer?

    Ist der Hund in fall 6 denn noch verträglich, wenn er flüchtet?
    wenn er sich schon bei normalen verhalten verkriecht, dann hat er anscheinend die hundesprache nicht gelernt, sonst wüsste er, dass er nix zu befürchten hat... oder hat er vielleicht als welpe/junghund schlimme erfahrungen gemacht und ist deshalb so?

    ob ein hund wirklich verträglich ist, weiß man erst in extremsituationen...
    und ich finde, mein hund kann noch so verträglich sein wie er will, wenn er von einem anderen Hund massiv bedrängt wird, in wie weit darf er sich wehren?

    besipiel: meine hündin, damals 5 monate alt, hat mit einer labbihündin gespielt und die hat sich dann auf meine draufgesetzt. da hat meine geknurrt, das war das erste und bis jetzt einzige mal wo ich sie knurren gehört habe. die labbihündin ist trotzdem nicht von ihr runtergegangen. ich denke, wenn der halter sie nicht von ihr genommen hätte, dann hätte meine auch zugebissen. Ist sie deshalb nicht verträglich?

    So gerne ich auch irgendwann mal einen zweiten Hund haben mag, aber bestimmt nicht so... soll ich dann im nächsten Sommer eine dritten zu mir nehmen, weil sie es nicht lassen kann...?

    Außerdem ist meine ja noch nicht ma erwachsen, da hol ich mir bestimmt nicht wieder einen Welpen, wenn ein zweiter Hnd kommt, dann soll es ein älterer aus dem TH sein...

    Die ganze Sache macht mich einfach nur traurig...

    Mit dem Bellen kenne ich mich GsD nicht aus, denn meine bellt nicht :D

    Bei uns ist es mittlerweile so, dass Numa zwar morgens immer noch aufwacht und sich dann erstmal kräftigt schüttelt, dass es schlackert und auch garantiert jeder wach ist. Dann wird sich genüssliche gestreckt, dass die Krallen auch schön über die Dielen kratzen, damit auch der nachbar wach ist und entweder sie legt sich dann selbst nochmal hin oder ich ziehe ihr Kissen näher ans Bett, klopfe drauf und dann legt sie sich hin, aber länger schlafen tut sie dann auch nur maximal 2 stunden...

    Ich würde an deiner Stelle das mit dem Spielzeug probieren.

    Bei meiner würde es nicht klappen, denn dann bringt sie einem das spielzeug und will, dass man mit ihr zusammen spielt... :D

    Es gibt ja einen Unterschied zwischen den alten rassen und den neuen...

    Und die alten sind ja ganz klar aus den regionalen Schlägen entstanden, ob jetzt nun bewusst von zwei Bauern verpaart oder einfach nur besprungen ist ja egal, aber fakt ist, dass damals keiner einen zuchtrüden tausende kilometer zu einer hündin gekarrt hat...

    und die neueren (also die die in den letzten 100-500 jahren entstanden sind), da ist ja wohl klar, dass sie von, wie du sie nennst "reichen schnöseln", verpaart wurden...

    peppersdog:

    hab gerade nochmal deinen vorherigen Beitrag gelesen (für die anderen: auf seite 3) und ich finds klasse, dass du deine Meinung nochmal überdacht hast!

    Über das Beispiel mit dem Weihnachtsmarkt musste ich schmunzeln... eigentlich hast du ja recht... aber zum weihnachtsmarkt geh ich ja freiwillig, mit dem Hund gassi nicht wirklich, er muss ja...
    und da wir ja nich inner pampa wohnen, wo der nächste nachbar ein paar kilometer entfernt wohnt, trifft man sich ja doch immer wieder...

    Vielleicht sollte man den Thread mal ausdrucken und beim gassigehen de leuten in die handdrücken, die man bekehren will :D

    Zitat


    Naja, die Standards von uns Menschen müssen Hunde meiner Ansicht nach nicht immwe erfüllen. Die Vorstellung der meisten Menschen ist ja leider die, dass Hunde sich immer vertragen müssen.
    Je mehr artgemäße Kommunikation ich meinem Hund ermögliche, desto sozialverträglicher wird er.

    Kleines Beispiel: Wir hatten zu Hause Besuche von einem fremden unkastriertem Rüden und zwei Hündinnen (die Hündinnen gehörten zusammen, Snoop kannte sie. Der Rüde kannte noch niemanden). Snoop hat alle in Ruhe gelassen, aber irgendwann ist er aufgestanden, ist zu dem Rüden hin und hat ihn geblockt. Der Rüde wollte dann an ihm vorbei, Snoop hat verhalten geknurrt, der Rüde ist gewichen. Das Ganze lief zweimal, dann ist Snoop wieder auf seinen Platz und es war wieder Ruhe.
    Ich denke, das war einfach wichtig für Snoop, die Situation im Wohnzimmer zu klären. Die Hunde haben klar kommuniziert und sich geeinigt. Das nenne ich sozialverträglich.
    Manch einer hätte Snoops Verhalten nicht geduldet, aber ich bin der Meinung, Hunde müssen auch kommunizieren dürfen.

    Aber dass ein Rüde andere Rüden anpöbelt, würd ich auch nicht dulden.
    Ich möchte mich schon unbehelligt mit meinem Hund draußen bewegen können und sorge dafür, dass andere das auch können.

    Dazu gehört für mich, dass sich meine Hündin nicht auf fremde Welpen stürzt und dass mein Rüde nicht andere Rüden anpöbelt.

    Lg Christine

    Natürlich müssen die Hunde nicht all unsere Standard erfüllen, aber du schreibs ja auch, dass deine Hündin nicht fremde Welpen angreifen soll (das ist dein Standard) für die Hündin ist es aber vielleicht normal, weil es ja fremde welpen sind (das ist ihr standard).
    Aber vom Prinzip her versteh ich schon was du meinst. Ich wollte damit auch nur sagen, dass die Hunde nicht nur die eigenen Standards erfüllen müssen.
    Dein Beispiel find ich gut, das Verhalten von Snoop finde ich auch sozialverträglich. Schließlich hat er die Situation hundemäßig geklärt. Hätte er reden können, wäre er vielleicht hingegangen und hätte gesagt: "Alter, das hier ist meins!" Aber wir hören ja nur knurren :roll: