Okay, ich denke mal, so wie die anderen antworten, ist es theoretisch gemeint.
Wenn ich in einem Tierheim arbeiten würde, dann würde ich sie nicht holen.
Denn wenn man einmal einen holt, dann muss man es immer machen und dann kann man sich nicht mehr um die Hunde kümmern, die hier Hilfe brauchen. Wenn man jetzt einen holt, weil ein Platz frei ist und morgen kann der Nachbarshund nicht ins TH obwohl er muss, was dann?
Ich finde TH haben immer eine gewisse regionale Zuständigkeit.
Natürlich ist es schrecklich was dort mit den Hunden passiert, aber ich würde meine Energie lieber darauf verwenden die Mißstände dort zu ändern und so möglicherweise mehreren tausend Hunden das Leben retten.
Es ist dann immer noch der eine Hund da der unter dieser Einstellung leiden muss (bzw. diese drei), aber irgendwo muss man eine Grenze ziehen und wenn man ständig die eigenen Grenzen verschiebt oder überschreitet kann man nicht glücklich werden schon gar nicht bei einer so emotionalen Arbeit.
Als Privatperson würde ich aber versuchen zumindest einen zu retten. Ich möchte momentan auch so gern einen zweiten Hund, aber es geht gerade nicht. Kein geld, kein Platz und dazu noch eine Junghündin.