Zitat
Hallo Leela, tut mir leid dass ich erst jetzt antworte! 
Sam ist fast 18 Wochen alt. Er springt jeden zur Begrüssung an. Wenn Leute zu uns kommen oder wir zu Besuch gehen.
Freunde und Familie wissen auch dass sie sich umdrehen sollen wenn Sam sie anspringt und ihn dann ignorieren, aber Fremde wissen das halt nicht unbedingt.
Ich werd's definitif mal probieren mit dem anleinen.
Wenn ich mal aus dem Haus gehe und zurück komme knie ich mich hin damit Sam (Retriever) mich begrüssen kann ohne mich anzuspringen.
Was mich wirklich am meisten stört ist das wilde anspringen nachdem ich ihn ignoriert habe wegen des Anspringens. Soll ich ihn dann wieder ignorieren und das so lange und so oft wiederholen bis er's eventuell versteht?
Ganze liebe Grüsse und ein schönes Karneval-Wochenende!
Lynn
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Dein Hund hat erreicht was er möchte: Aufmerksamkeit. Entweder du setzt dich die nächsten 15 Jahre bei jeder Begrüssung hin, denn in dem moment wo du dich nicht mehr hinsetzt wird er es erst recht probieren, also das was du machst kann man nicht als "erziehungsmaßnahme" sehen. Oder du machst es ab jetzt anders 
Wie lang ignorierst du ihn denn? Du musst es solange tun, bis er wirklich ruhig ist. Also er am besten auf seinem Platz liegt und schläft. Wenn er noch um dich rumwuselt oder in der Ecke sitzt und nur darauf wartet wieder loszuspringen, dann bringt es nichts. Versuche ihn nicht zu beobachten, denn das wird ihn weiterhin nervös sein lassen. wenn du reinkommst, dann schau auf die uhr und gucke den hund das nächste mal erst nach 5 minuten an. wenn er dann schon ruhig ist dann ist gut, wenn nicht dann warte nochmal 5 minuten, usw.
koch dir nen kaffee oder räum in ruhe die einkäufe ein, nimm dir ein buch. tu wirklich 5 minuten was anderes als "warten".
Also wenn du gewartest hast bis er ruhig ist, dann rufst du ihn mit ganz ruhiger und freundlicher Stimme, damit er nicht wieder hochgepusht wird. Du kannst dich auch hinhocken, aber nicht setzen, wenn er zu dir kommt, es ist aber wichtig, dass er zu dir kommt und nicht du zu ihm. wenn er dann nicht kommt, dann hat er pech gehabt. klingt hart, aber funktioniert 
und wenn besuch kommt, dann kannst du ihn ja anleinen. wenn du all das konsequent machst, dann werden auch die besuche bei anderen leuten problemloser werden.
bzw kannst du auch diese situation üben. ich denke mal er macht es auch, wenn du jemanden auf der straße triffst?
suche dir jemanden und dann gehst du auf denjenigen zu. deinen hund bringst du dabei entweder in ein zuverlässiges sitz oder du bindest ihn vielleicht 2-3 meter entfernt an, so dass er euch sehen kann. dann begrüsst ihr euch und unterhaltet euch. solange bis der hund ruhig ist, wenn er ruhig ist, dann holst du ihn von seiner stelle ab. wenn er dann wieder aufdrehen sollte, dann gehst du wieder zu deiner begleitung. am besten du unterhälst dich die ganze zeit mit ihr weiter und verwendest nur ganz wenig aufmerksamkeit an den hund. gib so wenig kommandos we möglich. am besten gar keine. hingehen, ableinen und mitnehmen. dann gehst du mit dem hund zu deiner begleitung zurück und ihr redet noch kurz und verabschiedet euch. wenn der hund anfangen sollte zu springen, wenn du zur begleitung zurückkehrst, dann bring ihn wieder zurück und leine ihn wieder an. du musst ihn nicht bestrafen oder mit ihm meckern, denn das ausgeschlossen sein ist schon "schlimm" genug für ihn. er soll lernen, wenn er faxen macht, darf er nicht bei euch sein. wenn er sich benimmt dann darf er bei euch sein und wenn er schön ruhig bleibt, dann gibts auch mal ein leckerlie von dir 