Beiträge von Leela

    Also ich finde es schon sehr heftig, dass nicht mal andere Hunde den Hund davon abhalten so heftig zu schnüffeln und zu markieren.
    Denn er sollte doch wenigstens etwas Interesse zeigen an den anderen Hunden. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass egal wie interessant du dich machst, es ihn nicht interessiere wird.
    Natürlich gibt es auch Hunde die kein Interesse an anderen Hunden zeigen, da sie schlchte Erfahrungen gemacht haben. Ob dein Hund dazugehört, kannst nur du selbst entscheiden.
    Hat er denn als Welpe gern mit anderen Hunden gespielt?

    Ich würde an deiner Stelle nochmal zum TA gehen und seinen Hormonhaushalt überprüfen lassen. Es gibt einfach Hunde, wo der Hormonhaushalt nicht stimmt und dann reagieren die so.

    Ich finde eure Rottis auch super und der Thread ist toll, wie man die Entwicklung sehen kann, das ist einfach klasse.

    Ich glaube aber ihr habt Bob falsch verstanden und er meinte dass diejenigen die euren Hunden das angetan habe Vollidioten sind.
    Der Meinung bin ich übrigens auch, aber ich finde es trotzdem toll, dass du Gazelle, einen Hund aus der Tötungsstation geholt hast und ihm so ein schänes Zuhause gegeben hast. Ich persönlich würde keinen Welpen von einem Züchter holen, der das Kupieren noch praktiziert, aber da muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

    Aber wie gesagt, eure Hunde finde ich klasse und hoffe, dass ihr noch mehr Bilder einstellt :)

    Ich hab die Reportage auch gesehen, aber das ist schon ewig her, also muss das diesmal ne Wiederholung gewesen, sein, denn an den Gepard, der nur halbherzig an dem Fleisch/Gerät geknabber hat kann ich mich noch gut erinnern :lol:

    Das wird dann irgendwann bestimmt nochmal wiederholt :)

    Ich kenne zwar deinen Hund nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass die TÄ unter Umständen recht hat.

    Du könntest ziemlich schnell frustriert sein, denn die 8monatealten Junghunde haben wahrscheinlich schon seit 4 Monaten Training bekommen, deiner kann nichts. Die werden Übungen machen, wozu man Grundlagen braucht, wie Sitz oder Platz, diese kann dein Hund nicht und daher wird es schwer sein bei allen Sachen mitzumachen.

    Ich an deiner Stelle würde mir aber trotzdem einige Hundeschulen anschauen. Wenn du Glück hast, dann findest du vielleicht einen kleinen Junghundekurs, wo die Trainer auf euch Rücksicht nehmen können und euch die Grundlagen beibringen können. Wenn nicht würde ich an deiner Stelle vielleicht übergangsweise Einzelstunde nehmen, die die auf einen Kurs vorbereiten, der mit zB einjährigen stattfindet.

    Also ich nochmal :D

    Ich habe vor ein paar Tagen auch mit dem Dummytraining begonnen, und hatte ziemlich schnell das gleiche Problem wie du: Hund ist zu pfiffig. Sie findet ihn schnell und sofort.
    Dann hab ich meinen eigenen Rat befolgt und mein Mann hat ihn versteckt. Nichtmal ich wusste wo er war. Mein Hund hat ihn dreimal schneller gefunden als ich. :roll:

    Also bin ich nach draußen gegangen. Numa war an der Schlepp.
    Ich habe den Dummy nur geworfen und sie sollte ihn holen. Das ganze war hundertmal schwieriger als in der Wohnung, weil: Ablenkungen!

    Es war am Tag und wir waren auf einer Wiese wo kein anderer Mensch und Hund weit und breit war. Der Dummy lag 10m vor uns. Ich hab ihn gesehen und Numa hat ihn gesehen. Ich geb ihr das Kommando zum losrennen. Was macht Madame? Guckt mich an, als hätte sie das Kommando noch nie gehört! :lol:
    Ich gebs ihr nochmal sie rennt los und schnappt ihn sich und kommt zurück. Friede Freude Eierkuchen veranstaltet.
    Also noch einmal: Diesmal rennt Madame gleich los. Tja, sie kam nicht weit, mein Fuß stand auf der Schlepp :D
    Also wieder in die Ausgangsposition und dann los, auch diesmal bringt sie ihn mir ganz freudig
    Also auf ein drittes: Madame sitzt und wartet und springt los, als ich es ihr sage. Sie läuft auf den Dummy zu, nimmt ihn... Moment, da war ein Vogel, dem muss ich erstmal nachschauen... wo ist Frauchen? Hey, die hat gar nichts für mich! Achja, der Dummy! :roll:
    Also nochmal loslaufen und ihn holen!

    Du siehst: Draußen erwarten einen viele neue spannende Dinge und Probleme, an die man am Anfang gar nicht so denkt. Aber es macht soviel mehr Spass als drinnen und wenn ich daran denke, was uns erst für möglichkeiten offenstehen, wenn ich den Dummy dann auch draußen verstecken kann, dann denke ich habe ich eine besten Beschäftigungen für meinen Hund gefunden, die es gibt.

    Zitat

    Leela
    Ich persönlich finde, dass du deinen Hund zu sehr kontrollierst. Hunde regeln ihre Kontakt, ob gewollt oder nicht, eigentlich untereinander und ich sehe keinen Grund einzugreifen, außer es wird aggressiv, was es allerdings bisher noch nie wirklich war.


    Anders halte ich es auch nicht. Wieso denkst du, ich reglementiere meinen Hund zusehr?
    Weil sie nicht sehr lang mit dem kleinen Rüden spielen darf? Liegt vielleicht daran, dass die beiden Hunde sich nach ca 10-15 Minuten so sehr in das Spiel reinsteigern, dass es zu Verletzungen kommen kann. Das liegt nicht daran, dass sie aggressiv werden, sondern daran, dass bei den beiden ein sehr ungleiches Kräfte- und Größenverhältnis herrscht. Meine "Kleine" hat zwar schon sehr gut gelernt, dass sie eben manchmal stärker ist wie andere Hunde, und dass eben aufpassen muss. Aber dafür muss sie auch eine gewisse Konzentration an den Tag legen und die ist eben nach 10-15 minuten erschöpft. Sie hat dann etwas zu heftig gespielt, und der Kleine hat sich überschlagen im Laufen oder spielen. Bislang ist nichts passiert, aber wenn ich mir überlege, dass er doch mal doof aufkommt, dann gibt es da schnell Knochenbrüche. Und die müssen ja nicht sein.
    Wenn meine älter ist und noch besser gelernt hat wie sie mit ihrem Körper umgehen muss, dann stehen natürlich längeren Spielen nichts mehr im Wege :)

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    Es ist uns auch egal welche Größe der Hund hat, ob klein oder groß ... unserer spielt mit allen toll ... bei kleineren legt er sich extra auf dem Boden damit die Lütten besser an ihn rankommen und bei den großen wird richtig power rausgelassen. Uns ist Größe, Rasse usw. egal .... solange der Hund ein halbwegs ordentliches Verhalten an den Tag legt, sehen wir das nicht so eng und wir haben auch keine Befürchtungen, dass er sich was "negatives" abschaut.


    Genau das ist mir ja auch wichtig, daher halte ich es so wie du, ob klein oder groß, sie darf mit allen spielen. Und wenn ein Hund ein "halbwegs ordentliches Verhalten an den Tag legt", kann kann der eigene Hund sich ja auch nichts negatives abschauen ;)

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    Mir würde nie einfallen einen Kontakt mit z.B. einem bellfreudigen Hund zu unterbinden.

    Unterbinden vielleicht nicht. Das hab ich auch nicht gemeint, aber ich muss doch solche Kontakte nicht fördern, oder?
    Wenn mein Hund mit einem anderen spielen will, der permanent bellt, dann soll sie mit ihm spielen.
    Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass Hunde eigentlich nur sehr selten bellen, wenn sie miteinander spielen. Klar, vielleicht bellt mal einer weil er den anderen zum Spielen auffordern will, das ist ja auch ganz normal.

    Ich meine aber die Hunde, die andere Hunde oder Menschen einfach nur anbellen, bis sie heiser sind. Tut mir leid, ich kenne keine Hunde, die ausgelassen mit einem anderen Hund spielen und dabei permanent bellen. Denn ich habe solche Hunde nur als Hunde kennengelernt, die durch ihr Bellen etwas bekommen wollen. Entweder Aufmerksamkeit durch ihren Menschen oder weil sie wollen, dass andere Hunde nicht miteinander spielen, weil ihnen das Angst macht oder sie meinen sie müssten "schlichten" (weil sie nicht erkennen, dass es ein Spiel ist) oder sie dadurch zeigen möchten, wer das Sagen hat.
    Anders habe ich permanent bellende Hunde nicht kennengelernt und all diese Gründe, warum dieser Hund bellt, sprechen für mich für kein gutes Sozialverhalten. Warum sollte ich also den Kontakt mit diesen Hunden fördern?

    Und prinzipiell möchte ich sagen: Es wird immer gepredigt, dass Welpen und Junghunde möglichst viel Kontakt zu anderen Hunden haben sollen.
    Warum? Weil sie lernen, weil sie abschauen, weil sie sich ausprobieren müssen.
    Wie sollen sie aber gutes Sozialverhalten lernen, von einem Hund der kein gutes hat und sich ihnen gegenüber möglicherweise falsch verhält?
    Wie sollen sie sich gutes Sozialverahlten abschauen, von einem Hund der ihnen es falsch vormacht?
    Wie sollen sie sich ausprobieren, wenn die Reaktion auf ihr Verhalten völlig falsch ist?

    Kinder und junge Hunde lernen ihr Sozialverhalten auf eine ziemlich ähnliche Weise. Durch abschauen und sich ausprobieren. Wer käme auf die Idee sein Kind mit Absicht mit einem anderen Kind zusammenzulassen, wo man weiß, dass dieses Kind eben kein gutes Sozialverhalten an den Tag legt?

    Und wie ich finde, gibt mir meine "Methode" auch recht. Mein Hund ist mittlerweile 11 Monate alt. Sie war noch nie aggressiv, nichtmal ansatzweise, gegenüber einem anderen Hund. Sie ist noch nie in eine brenzlige Lage geraten und hat sich immer gut verhalten, wie auch die erste Situation zeigt, die ich geschildert habe.

    Klar kann man mir jetzt auch vorwerfen, dass ich meinen Hund ja nur mit bestimmten Hunden zusammenlasse und daher könne sich so eine Situation ja auch gar nicht ergeben, aber dazu kann ich nur sagen, dass ich mindestens einmal die Woche auf dem Hundeplatz bin, wo mein Hund auf mindestens 10-20 andere Hunde trifft die ich nicht "ausgewählt" habe und auch dort ist niemals etwas passiert.

    Noch gar nicht :D

    Noch brauche ich sie gar nicht, hatte sie aber bestellt, weil ich eh bei zooplus bestellen wollte.

    Aber ich habe kleine Äste reingeschoben und da geht es besser wenn man sie wie auf Bild 1 verwendet.

    Ich kenne nur einen Hund, den Numa von Welpentagen an kennt. Der ist genau zwei Wochen älter als sie. Der Kleine wohnt hier im Haus und daher sehen wir uns recht häufig.
    Als die beiden Welpen waren, waren sie ungefähr gleich groß, sie hatten beide ungefähr gleich viel Kraft und Numa war durch ihre Art meist die unterlegene. Nuja, Numa ist gewachsen, der Kleine aber nicht. Er ist ein Dackel-Mix und wiegt bestimmt nichtmal 10 kg und hat eine SH von vielleicht 25 cm. Numa hat dagegen mittlerweile mehr als 20 kg und SH von über 60cm.
    Je größer der Unterschied zwischen beiden wurde, desto heftiger wurde das Spiel. Der Kleine wollte überhaupt nicht einsehen, dass er jetzt der unterlegenere ist und Numa die Stärkere. Dadurch kam es zwischen den beiden zu sehr wilden Spielereien, aber es wurde nie ernsthaft!
    Mittlerweile lasse ich sie nur noch sehr selten mit ihm spielen, weil er es immer noch nicht einsehen will :roll: und Numa am Ende eigentlich nur noch genervt von dem Kleinen ist. Dadurch dürfen sie immer nur kurz miteinander spielen.
    Aber es stimmt schon, dass Numa sich anfangs viel mehr auf ihn freut wie auf andere Hunde. Ich denke, sie hat halt einfach eine ganz starke Verknüpfung in Bezug auf Spielen,. weil es halt im Welpenalter der Hund war mit dem sie am meisten gespielt hat.