Hallo liebe Foris,
Hab ein Problem:
Kurze Vorgeschichte:
Ich bin seit fast einem halben Jahr mehrmals die Woche mit einer Freundin und ihrem kastrierten Jungrüden gassigegangen. Numa und er verstehen sich super, sie spielen zusammen, er ist bei ihr nicht mal futterneidisch, obwohl er es bei anderen Hunden schon ist, und Numa hat ne Menge von ihm gelernt.
Vor ca 2 Wochen hat mir nun meine Freundin gesagt, dass sie in nächster Zeit lieber mit ihm allein spazieren gehen würde, weil sie so besser mit ihm üben kann. Sie hat mir ihre Gründe erklärt und wäre ich an ihrer Stelle, würde ich es genauso machen.
So nun zum eigentlichen Problem: Seit zwei Wochen benimmt sich Numa ganz beschissen. Sämtliche doofen Angewohnheiten, die ich ihr mit monatelangem Training abtrainiert habe (und die schon seit ein paar Monaten weg waren) sind nun wieder da.
Dazu gehört das heftige Ziehen an der Leine, Anspringen jeder Person die uns auf 5m zu nahe kommt, dauerhaftes Gestreßtsein ihrerseits und Ausflippen, wenn sie einen Hund sieht (der kann auch sehr weit weg sein).
Erst habe ich gedacht, dass es eine Phase ist, sie ist schließlich im besten Pubertätsalter (13 Monate).
Aber: Vor zwei Tagen haben meine Freundin und ich eine kleine Runde mit den Hunden gedreht. Numa war überglücklich, dass sie ihren Kumpel wiedersehen dürfte. Am Abend und gestern war sie dann wie ausgewechselt. Sie war wieder ganz brav an der Leine, sprang keine Leute an und schien auch ausgeglichener.
Heute war es wieder so schlimm wie vorher...
Ich bin nun der Überzeugung dass es mit ihrem Kumpel zusammenhängt. Dass sie ihn vermisst und deshalb so durch den Wind ist.
Vorher habe ich nicht geglaubt, dass es bei den Hunden "soetwas" in der Art und Weise geben kann, aber anders kann ich es mir nicht erklären.
Ansonsten läuft bei uns auch wirklich nichts anders. Wir machen genauso viel Hundesport wie vorher auch sind unsere Spaziergänge genausolang, bzw an den gleichen Orten. Der einzige Unterschied ist, dass wir entweder allein oder eben mit anderen Hunden, die sie zwar auch mag und mit denen sie auch spielt, aber die eben nicht "der" Hund sind, unterwegs.
Was kann ich dagegen tun, dass Numa ihn nicht so sehr vermisst?
Wird das mit der Zeit weggehen?
Ist es eher kontraproduktiv, wenn Numa ihren Kumpel einmal die Woche sieht? Sollte ich den Kontakt dann lieber ganz sein lassen, damit sie schneller über den "Verlust" hinwegkommt?
Helfen gegen das dauerhafte Gestreßtsein vielleicht homöopathische Mittel?
Ich versuche natürlich schon alle Situationen zu vermeiden, die sie sehr stressen, aber momentan ist es so, dass es schon reicht, wenn wir morgens nur unsere normale Gassirunde zum Pinkeln drehen, dann dreht sie schon voll auf... 