Beiträge von Leela

    Meine hatte gestern genau das gleiche. Ich war beim TA und sie hat eine Granne zwischen den Zehen. Die hat sich unter die Haut gebohrt. Obwohl meine ganz lieb ist, wollte sich mich auch partout nicht die Pfote angucken lassen. Erst beim TA ging es dann, aber es war sehr schmerzhaft für sie.
    Jetzt hat sie nen schicken silber-roten Pfotenverband mit Zugsalbe drunter und ist wieder ganz froh :)

    EDIT: Numa hatte und hat beim laufen auch keinerlei Probleme!

    Hallo,

    ich antworte dir mal zu später Stunde ;)

    Es gibt bei der Demodex zwei Formen, einmal die lokalisierte Demodex und dann die generalisierte Demodex.

    Unter Demodex versteht man eigentlich die Demodex-Milben. Diese sitzen an den Harwurzeln, also in der Haut. Daher sind sie so schwer zu bekämpfen. Dort ernähren sie sich von den Haarwurzeln, sodass die Haare ausfallen.

    Die generalisierte Form ist die schlimmere, da sie nur sehr sehr schwer zu behandeln ist.

    Meine Hündin hatte die lokale Demodex. Ihr fielen innerhalb von ein paar Tagen an der Schnauze Haare aus. Kreisrund, etwas größer wie ein 2-euro-stück.
    erst habe ich mir nichts dabei gedacht, hab dann aber im DF von der Demodex gelesen.
    Ich war dann bei der TÄ und sie hat ein geschapsel unterm Mirkroskop untersucht. Das geschapsel wird mit einer rasierklinge genommen. Das ist serh wichtig, um die Demodex wirklich zu diagnostizieren.
    Es gibt unterschiedliche Behandlungsmethoden. Alle sind sehr chemisch.

    Aber es gibt ein neues Mittel. Es heißt Advocate von Bayer. Dieses ist nicht ganz so aggressiv wie die anderen Mittel, hat aber den Nachteil, dass es sehr lange benutzt werden muss. Mindestens 6 Monate. Allerdings ist es nur ein Spot-on was man alle 4 Wochen in den Nacken gibt. (Ein spot-on kostet ca 10 euro)

    Zusätzlich sollte man immer darauf achten, dass man das Immunsystem des Hundes wieder auf Vordermann bringt.

    Die meisten Hunde bei denen es ausbricht haben ein geschwächtes Immunsystem. Entweder durch eine Krankheit, Veranlagung oder schlechtes Futter (so war es bei Numa).

    Prinzipiell (so hat es mir meine TÄ erklärt) haben 98% aller Hunde Demodex. Allerdings haben die meisten Hunde so ein starkes Immunsystem, dass die Milben nicht ausbrechen. Leider werden heute immer noch keine Hunde die Demodex haben von der Zucht ausgeschlossen, denn die Milben verbreiten sich über die Gebärmutter, bzw wenn der Vater sie hat, dann werden sie schon mit dem Samen weitergegeben.

    Die generalisierte Form befällt meist den ganzen Körper, bzw große Teile desselbigen. (Die lokale Form tritt meisten nur im Gesicht auf, oder an den Beinen)

    Numa hat mit Hilfe des Mittels und Barfen die Demodex besiegt :)

    Ich hab mir eine ganz normale Pfeife gekauft. Ich hab sie ähnlich drauf konditioniert, wie man es mit den clicker macht.

    Also Leckerlies genommen und gepfiffen und in den Hund reingestopft... jeden Tag ca 10-20 mal... und jedesmal gepfiffen bevor es Fressen gab.

    Dann hab ich draußen gepfiffen, als sie an der kurzen Leine war, dann an der Schleppleine und schließlich im abgezäunten Gebiet und dann im Freilauf.

    So hat es bei uns sehr gut funktioniert, allerdings nutze ich die Pfeife nur für den "normalen" rückruf, mein Hund hat keinen Jagdtrieb!

    Zitat

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    die meisten haben doch gut damit zu tun, erzogen zu werden, d.h. zu lernen, zu fressen, schlafen, laufen, sich mit anderen hunden zu balgen, seine menschen zu beschützen, bei ihnen auf dem sofa zu liegen und im sommer, wenns zu heiß ist, schwimmen zu gehen...

    Ich denke, dass sich kein Hund damit zufrieden gibt, wenn er es sich aussuchen könnte. Die meisten geben sich damit aber zufrieden... was bleibt ihnen auch anderes übrig...
    Das zeigen mir die ganzen unausgelasteten Hunde, die dann Unarten entwickeln, weil sie eben eine etwas anspruchsvollere Aufgabe suchen...

    Ich finde Hunderassenwahl hat überhaupt nix mit Philosophie zu tun... es muss (!) ganz rational darum gehen: Was kann ich dem Hund bieten? Was stellt der Hund für Anforderungen?

    Hallo,

    mir fehlt in der Umfrage der Punkt, dass der Hund sich zum besseren wendet.

    Ich habe zwar selbst noch kein Baby, allerdings hat meine Schwester vor ein paar Monaten ein Baby bekommen und sowohl ich, als auch Numa haben viel Kontakt zu ihr.

    Numa hat sich in meinen Augen sehr zum besseren gewendet, bzw kommen ganz neue Seiten an ihr hervor.
    Sie liebt den Kleinen über alles, "spielt" mit ihm (heißt sie liegt da und er betatscht sie von oben bis unten und sie findet es toll). Sie ist völlig entspannt, wenn Kinder jetzt weinen (das war vorher nicht so).

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass nur mein Hund so ist, ich denke, es gibt noch viele andere Hunde, die sehr gut mit einem neuen Familienmitglied klarkommen und sich dadurch auch zum Besseren wenden :)

    Ich hab es Numa mal beigebracht in dem ich mich auf dem Boden gesetzt hab mit ausgestreckten beinen. Dann hab ich ein Bein zwischen ihre vorder- und hinterbeine geschoben und hab ihr vorne ein leckerlie hingehalten. dann hat es es gleich richtig gemacht...

    Hab das aber nicht so recht weiter verfolgt, daher konnte sie es nur ca ne Woche lang :hust:

    Ich habe nur deinen Eingangspost gelesen.

    Ich denke, dass der Tierschutz nicht viel machen kann, aber mir scheint, als würde er die Rasse Border-Collie nicht allzu gut kennen.

    Border sind doch die letzten Hunde die man "brechen" muss. Wobei das für alle Hunde gilt.

    Vielleicht hilft es ihm, wenn du ihm ein Buch über BorderCollies schenkst? Damit er das Wesen des Hundes besser versteht und weiß, dass sein Hund auch alles für ihn tut, wenn er ihm keine Schläge zufügt...