Beiträge von Leela

    Ich habe jetzt auf die Such-HP ein Gästebuch eingefügt. Dort könnt ihr auch nochmal Infos zur Suche schreiben, also zB Orte und Zeiten wann ihr euch trefft. Das ist vielleicht etwas übersichtlicher, wenn dort nur die wichtigsten Infos aufgeführt sind, als hier diese über 70 Seiten ;)

    So, um zum Thema zurückzukommen! Dawny hat mir neue Fotos und auch das Suchplakat gemailt. Ich habe es jetzt auf die HP gestellt, da kann es sich jeder runterkopieren und ausdrucken!

    Hallo,

    ich wollte nur kurz ne Rückmeldung geben, dass auf der Homepage allein heute fast 1000 Leute waren, also wenn ihr noch mehr Infos habt, bzw mehr Fotos, dann immer her damit!

    EDIT: Zudem kommen die Hälfte aller Klicks aus Foren, die überhaupt nichts mit Hunden zu tun haben, wie zB frag-mutti.de
    Es hilft also sehr die Seite auch auf haustierfremden Seiten zu verlinken!!!

    Hallo, alle zusammen!

    Ich habe von anfang an mitgelesen und mitgefiebert. Da ich soweit weg wohne und nichts tun kann außer Daumendrücken, habe ich mich hingesetzt und diese Webseite gebastelt:

    http://www.findet-dina.de.vu/

    Ich hoffe, sie hilft dabei Dina möglichst schnell wieder zu finden!

    Ich habe versucht alle Infos zusammen zu sammeln, falls ich was vergessen habe, sagt mir doch bitte Bescheid, dann ändere ich es :)

    EDIT: Verlinkt sie doch bitte überall hin. So können sich die Leute schneller einen Überblick über die Situation verschaffen!

    Wäre es vielleicht eine Möglichkeit, dass du unter Anleitung beim TA des Fäden ziehst?

    Eigentlich ist es ja nicht so schwer... scheiden und rausziehen...

    Vielleicht ist das für Diego nicht ganz so dramatisch... er ist dann zwar in ungewohnter Umgebung, aber wenigstens fummelt nur eine vertraute Person an ihm rum...

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    Auch wenn man in einer Schocksituation weitergeht, bietet man irgendwo schon eine Alternative an.
    Also ich wollte damit ja nur sagen, dass im Prinzip ALLES Impulskontrolle ist. Da wir ein triebiges Tier domestizieren. Da kann man meines Erachtens auch nicht dran rütteln.

    An allem anderen natürlich schon


    Ja, da bin ich ganz deiner Meinung :)

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    Ich arbeite selbst "eher" über Respekt als über Konditionierung, halte von Clickern nicht viel (kann mich einfach nicht mit anfreunden) aber bin nichts destotrotz der Meinung, dass man beim nicht-eigenen Hund nicht über "Respekt arbeiten" sollte, wenn es danach nicht so weiter geht.
    Und es wird danach nicht so weiter gehen! Deshalb finde ich es in diesem einen individuellen Fall sinnvoller die Bestechungs-Methode anzuwenden, die Familie danach wird nichts anderes tun, und so ist der Hund darauf vorbereitet.

    Das ist etwas was ich jetzt noch nicht so rauslesen konnte... was will Ueber40 damit bezwecken, dass der Hund das kann? Will sie wirklich ihre Schwester damit beeinflußen, dass diese mal etwas mehr mit dem Hund macht? Wenn ja, dann würde ich auch sagen, dass es besser ist, dem Hund möglichst schnell auf eine positive Art und Weise Sachen bezubringen. Damit es einen Denkanstoß gibt.
    Wenn dem aber nicht so sein sollte (weil Ueber40 meint, dass ihre Schwester eh nichts ändern wird), dann würde ich dem Hund eher die Ruhe gönnen. Maximal würde ich versuchen dem Hund ein Sitz beizubringen. Ich denke wenn man 2-3 Wochen Sitz übt, dann kommt mehr bei rum, als gleich Sitz/Platz/Fuß/Bleib beizubringen.

    Im Übrigen kann ich dem clicker auch nicht viel abgewinnen. Mein Hündin dreht völlig ab, sobald sie den Clicker sieht. Sie hat damals nicht nur gespeichert: Es gibt Leckerlie für tollgemachtes, sondern auch: Ich freue mich, ich freue mich, ich freue mich! :roll:
    Da sie das mit 9 Wochen gelernt hat, glaube ich nicht, dass das jemals wieder zu korrigieren ist. Es sitzt einfach zu tief. Hab es auch schon mit anderen Clickern probiert, aber es kommt immer auf dasselbe raus...
    Naja, ist aber auch ein anderes Thema...

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    (übrigens finde ich dich als Diskussionspartnerin sehr angenehm)

    Dito! :)

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    Ich belohne nach der Leistung und hole auch dann erst den Keks raus.
    Aber ich bringe dem Hund die Kommandos auch so bei wie Leezah es beschreibt. Wie machst Du das denn?


    Hab ich ja oben schon geschrieben. Ich warte, bis der Hund mir das gewünschte anbietet und dann belohne ich das Verhalten.

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    Wir arbeiten unsere Hunde nur mit Futter. Futter für Arbeit, ganz einfach. Sie bekommen so ständig "Leckerlies" und essen sie gerne, aber sie drehen nicht völlig ab, im Gegenteil, unsere Hunde sind da ganz entspannt. Durch das Kauen, kann man sie in Stresssituationen sogar beruhigen. Futterneid gibts bei uns auch keinen, die wissen alle, dass sie etwas bekommen, wenn sie sich benehmen, dass sie genug bekommen und das wir bestimmen, wer wann frisst.
    Ich verstehe nicht, wieso dein Hund so hochdreht beim Futter, außer er bekommt so selten Leckerlies, dass es so besonders ist und er deswegen hochdreht.

    Ich arbeite auch mit Futter. Von Spielzeug, bzw hoch ausgesprochenem/überschwenglichem verbalem Lob dreht sie noch mehr ab. Da ist futter noch das geringste Übel. :D

    Jeder Hund ist anders. Ich weiß nicht, was du für Hunde hast. Vielleicht gehören sie eh schon zu den etwas ruhigeren Rassen/Mischungen oder sind eben besonders ruhige Vertreter ihr Rasse/Mischung.

    Bei meinem Hund haben mehrere Rassen mitgemischt. Jede dieser Rassen für sich, waren/sind Arbeitshunde. Eine Kombination aus diesen Rassen bringt das Fass quasi zum Überlaufen. Denn es werden zum Teil nicht die Erbanlagen "mitgeliefert", die für die Kontrollierbarkeit des Treibes zuständig sind.
    Nehmen wir zB einen BorderCollie. Der hat viel Trieb. Meist ja einen Hütetrieb. Im Gegensatz dazu hat er einen großen "Wil-to-Please". Durch diesen kann man den Trieb in die gewünschten bahnen lenken.
    Was ist nun aber, wenn man einen Hund hat, der diesen Trieb hat, aber keinen "Will-to-please"?
    Dazu können noch andere Eigenschaften kommen, wie kurze Konzentrationsfähigkeit, schnelle Überreizung bei Umwelteinflüßen usw.
    Nimmt man das alles zusammen, hat man einen völlg durchgeknallten Hund, der Power ohne Ende hat.
    Sowas in etwa habe ich hier zuhause zu sitzen :^^:

    Eigentlich kommen die Stehtage erst nach der Blutung, aber jeder Hund ist anders. Es kann auch sein, dass deine Hündin sich ihrem Kumpel anbietet aber einen fremden rüden wegbeißt.

    Solange du nichts schlimmes bemerkst, was zB auf eine Scheinschwangerschaft hindeutet, ist alles noch normal. Einfach mal noch ein bißchen abwarten und dann wird der Spuk auch bald vorüber sein :)

    Und weiter aufpassen :D

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    Also ich finde, dass es kein Bestechen in diesem Sinne ist, ein Leckerli vor die Nase zu halten, denn der Hund, weiss ja garnicht was er dafür machen soll, ergo er kann es auch nicht aus "niederen Beweggründen" wie ich es gerne nenne, tuen.

    Ich nutze das Leckerli beim Sitz/Platz/Hier als Dirigierstock.
    Die Hand geht runter, die Schnauze geht runter, der ganze Hund geht runter.
    Er liegt.

    Es geht ja nicht darum, dass er es nur für das Leckerli macht, und später macht, sondern um ihm die Position einfach mal vorzuführen.


    Mache ich auch anders. Wenn der Hund etwas anbietet, dann lobe ich ihn und hole dann das Leckerlie raus. So habe ich gleich den richtigen Aufbau.
    Also erst Handlung und dann Leckerlie.

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    Theoretisch ist es ein bisschen wie clickern. Der Hund macht etwas beiläufig und wird dafür gelobt, während es mit einem Wort verknüpft wird.


    Würde ich so nicht sagen. Beim Clickern (wenn der Hund das Kommando noch nicht kann) wartet man ja auch darauf, dass der Hund etwas anbietet und dann clickt man und gibt eine Belohnung.

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    Und auch wenn Numa JETZT viel ruhiger ist, hat sie das ganze ja trotzdem irgendwann einmal gelernt von dir (inkl. zum Affen machen).


    Sicher, weil ich es nicht besser wusste. Heißt aber nicht, dass der Hund es nicht auch anders lernen kann. Und neue Dinge lernt sie jetzt auch anders. :)

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    Ich finde man sollte hierbei bedenken, dass dieser Hund in nicht allzulanger Zeit wieder zurück "muss", und es stark zu bezweifeln ist, dass er in dieser kurzen Zeit seine Innere Ruhe findet.


    Ich bezweifel nicht, dass der Hund dass nicht in so kurzer Zeit lernen kann. Numa hat es auch innerhalb von 2-3 Wochen gelernt. Langfristig hat es aber natürlich nur Erfolg, wenn man das so auch weitermacht, aber das gilt für dein Sitz- und Platz-Training ja auch.

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    Und nein, man brauch die Impulskontrolle wie man sie sich aus dem Lehrbuch vorstellt natürlich nicht unbedingt, aber wenn du von innerer Ruhe sprichst, ist dies ein kontrollierter Impuls.
    Und GANZ von alleine kommt er da nicht drauf, da man (du auch) Alternativhandlungen anbietet.


    Wo siehst du diese? Wenn du sagst, dass innere Ruhe ein kontrollierter Trieb ist, dann glaube ich, hast du noch nicht verstanden wie ich es meine. Ist aber schriftlich auch wirklich schwer zu verstehen. Bzw kann ich es nicht richtig erklären :^^:
    Wenn der Hund daliegt und döst, würdest du dann sagen, er kontrolliert seine Triebe? Was wäre nun, wenn man es schafft, dass der Hund diesen Gemütszustand (den er beim Dösen hat) den ganzen Tag hätte? bei all seinen Aktivitäten? (Hört sich jetzt vielleicht ein bißchen so an, als würde man aus dem Hund eine Schlaftablette machen :D )
    ich meine nur, diese innere Ruhe, die der Hund in dem Moment hat, wenn er einfach nur daliegt, sich vielleicht mal zwischendurch auf den Rücken legt und ein bißchen streckt... wo der hund sich einfach nur gut fühlt... Diese innere Grundeinstellung, wenn er die schafft, mit in seinen normalen Alltag zu übernehmen, dann habe ich mein Ziel erreicht.

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    Ähnliches Beispiel:
    Knallendes Geräusch, Hund erschreckt sich, man selbst läuft weiter und sagt "na komm".
    Das ist keine Übung, keine Impulskontrolle oder sonstwas wie man sie aus Hundeschulen und co kennt, aber trotzdem:
    Knall-> Schock -> wegrennen/angreifen
    jetzt kommt der Halter ins Spiel "na komm" ->weitergehen ->sicherheit

    und schwupps hat man ausversehen einen Trieb kontrolliert.


    Was ist aber nun, wenn man nichts sagt? Wenn man einfach nur weitergeht?
    Wenn mein Hund sich erschreckt, dann gehe ich einfach weiter. Aber ich muss nichts sagen, denn mein Hund erkennt an meiner Körpersprache, dass alles okay ist. ich gebe ihm einfach ein gefühl der Sicherheit. Sicherlich passieren im Alltag Dinge, aus denen der Hund lernt und zum Teil wird er dadurch auch auf bestimmte Dinge konditioniert. Ist ja ganz normal. Meine Frage dabei ist nur, ob ich das noch extra üben muss?
    Jeder erschreckt sich mal, auch ich. Aber wenn ich mich zB erschrecke und mein mann läuft neben mir, der alles cool im Griff hat :^^: dann hilft mir das mich schneller zu beruhigen, weil ich mich bei ihm sicher fühle.
    Hat er deshalb meinen Trieb kontrolliert? Ich sage nein, denn in dem Moment kommuniziert er einfach mit mir. Und genau das gleiche versuche ich meinem Hund zu vermitteln :)

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    Wie und wann würdest du denn dem JRT in diesem Falle die Kommandos beibringen?


    Wie ich halt oben geschrieben habe, würde ich halt eben warten, bis der Hund etwas von sich aus anbietet und ihn dann dafür loben. Das dauert sicher anfangs und wenn ich so vorgehe, dann kann "mein" JRT in drei Wochen sicher noch nicht so gut wie "dein" JRT, den du mit Leckerchen dazu bringst. Wäre jetzt für mich aber kein Drama.

    EDIT: Ich glaube fast, unsere Diskussion läuft auf das gleiche thema hinaus, wie dieser "erziehung über konditionierung und erziehung über respekt", wobei ich nicht sagen würde, dass ich mit respekt arbeite... hast du dir den thread mal angeschaut? wirklich sehr interessant.

    Ich habe mittlerweile zu diesem Thema eine komplett andere Einstellung.

    Ich glaube du verstehst den begriff "ruhe" anders als ich. Ruhe bedeutet für mich, dass der Hund in sich ruht. Dass er ausgeglichen ist. Dass er zufrieden ist.
    Es geht in erster Linie um geistige Ruhe. Wenn die erstmal da ist, dann kommt auch automatisch die körperliche Ruhe. Und wenn man das richtig anstellt, dann bekommt das auch innerhalb von 2-3 Wochen hin.

    Sicherlich muss man einen Arbeitshund fordern und fördern. Keine Frage. Die Frage ist nur "wie" ;)

    Muss ich dazu Sachen nutzen, die einen triebigen Hund noch triebiger machen?
    Nehmen wir das Beispiel mit dem balljunkie und der Impulskontrolle.
    Sicher, einen Balljunkie möchte niemand von uns haben. Aber: brauche ich Impulskontrolle um dem Hund klarzumachen, dass er seine Instinkte kontrollieren muss?
    Ich sage nein. Wenn ein Hund innerlich ruht, dann tut er dies von ganz allein.

    Ich sage nicht, dass deine Methode falsch ist oder schlecht. Würde ich mir gar nicht anmaßen :)
    Ich arbeite nur anders mit meinem Hund. Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass mein Hund von der Triebigkeit her einen Jackie bei weitem in den Schatten stellt :D
    Und ich sehe, dass es meinem Hund damit besser geht. Ich habe vorher quasi genauso gearbeitet wie du. Vor ein paar Monaten hätte ich sicherlich noch die gleichen tips gegeben wie du.
    Aber für solch einen Hund ist das auf lange Sicht gesehen Gift.
    Ich arbeite nur seit etwas mehr als 2 Monaten anders mit meinem Hund. Mein Hund lernt Ruhe. Mein Hund ist nicht mehr der Alte. Sie ist ruhig. Sie ist ausgeglichen. Sie scheint mir zufrieden. Ich würde nicht sagen, dass sie vorher ein Problemhund war, und trotzdem kann jeder der meinen Hund kennt, den Unterschied sehen.
    Seit Numa 5 Monate alt ist, habe ich geglaubt sie hat eine Getreide-Unverträglichkeit. Hat sie nicht. Sie hatte Streß. Einfach weil ständig mit ihr über den Trieb gearbeitet wurde.

    Ich habe den Trieb bewusst für mich genutzt. Ich rief sie möglichst "aufregend", ich freute mich mit ihr, wenn sie kam, ich machte mich quasi zum Affen. Natürlich hatte mein Hund Spaß dabei. Natürlich freute er sich mit mir, aber sie war dabei auf 180. Und da man nicht nur einmal am Tag den Hund ruft, sondern mehrmals kommt da natürlich eine Menge Adrenalin zusammen. Und es bleibt ja nicht beim Rufen. Genauso habe ich sie mit Leckerchen belohnt, eigentlich muss man sagen bestochen, für Sitz, Platz, Fuß, usw. Denn einem Hund ein leckerlie vor die Nase zu halten und dann etwas einzufordern ist Bestechung. All das bringt so einen Hund hoch.
    Aber was habe ich davon? einen Hund der mehrmals am Tag Adrenalinschübe bekommt, die nicht mehr feierlich sind. Und das ist Streß.

    Anfangs dachte ich auch, ich unterdrücke einen Teil der Persönlichkeit meines Hundes. Mir war erst ein bißchen unwohl. Ich hatte Angst, es staut sich vielleicht der ganze Trieb in ihr auf und irgendwann "platzt" sie.
    Aber das stimmt nicht. Der Trieb ist nur ein ganz kleiner teil ihrer Persönlichkeit. Mittlerweile würde ich sogar sagen, dass es mehr eine Fähigkeit ist, wie ein Teil ihrer persönlichkeit.
    Ich vergleiche es mal so: Hunde können bellen. Müssen sie das deshalb den ganzen Tag tun? Dürfen wir es ihnen deshalb nicht verbieten? Oder sollte es nicht eher so sein, dass wir es ihnen erlauben und es dann auch wieder beenden?
    Genauso sehe ich es mit dem Trieb. Ich möchte diesen quasi "auf Knopfdruck" "an- und ausschalten" können.
    Das geht aber nur, wenn der Hund ansonsten ruhig ist. Ist ja auch wie beim bellen. Wie soll ich dem Hund sagen, dass er nun bellen darf, wenn er eh schon die ganze Zeit bellt? ;)

    Ich glaube, über Texte sich darüber zu unterhalten ist sehr schwierig. Ich glaube es kommt dadurch auch leicht zu Mißverständnissen. Ich hoffe aber trotzdem ich konnte dir einen kleinen Einblick in eine andere (nicht bessere oder schlechtere) Arbeitsweise geben :)