mal zum Thema lange Distanzen & Kopf...
Hilfreich ist auf jeden Fall, sich die Distanz in Abschnitte einzuteilen. Wenn ich 20 oder 30 km laufen will, hab ich nicht die ganze Zeit diese Zahl im Kopf und zähle rückwärts um 1 km runter... Das ist wirklich öde und zieht sich.
Aber man hat verschiedene Möglichkeiten, sich da bissl auszutricksen. zB in dem man nicht nach km läuft, sondern nach Zeit und dann zB in halbe-Stunde-Abschnitten zählt. Oder man viertelt sie Strecke gedanklich und hat dann immer kleine Zwischenziele, die jeweils als nächstes erreicht werden können (und dann kann man zB nen Schluck trinken oder vom Müsliriegel abbeißen...).
MEINE Geheimwaffe ist ja Rundenlaufen, aber das Thema hatten wir ja schon öfter, das mag nicht jeder. Ich schätze das gerade für lange Distanzen, weil ich mir so die Gesamtstrecke so schön einteilen kann. Ich denke dann nicht mehr in km, sondern zähle Runden. Ist was anderes, ob ich bis 20 zähle oder nur bis 4 :-)
Was ich auch schon gemacht habe: Hunde tauschen. Wenn man mehrere hat, wunderbar. Runde 1 mit Hund 1 im Freilauf, Runde 2 mit Hund 2 usw.
Wenn ich ganz ohne Hund laufe, brauch ich schon Unterhaltung. Musik oder Podcast. Ganz ohne... weiß nicht...
Was ich persönlich tatsächlich am schwierigsten finde ist, eine große Runde laufen, die genau Distanz x beträgt. Wenn ich allerdings nach der Hälfte nen Wendepunkt hab und danach gedanklich wieder auf dem Rückweg bin, ist das schon eher hilfreich.
Was ich total faszinierend find, sind Seeumrundungen, aber das stelle ich mir sehr hart vor, wenn die Distanz wirklich lang ist. Btw, jemand mitbekommen? Der Flo Neuschwander ist gestern um den Chiemsee gelaufen (55 km) - in einer Zeit von 3:38h 