Beiträge von jennja

    Interessantes Thema!!

    Ich habe damals gedacht: viel hilft viel und habe meinen Welpen zu allen frei laufenden Hunden gelassen. Er hat es geliebt! in den ersten 8 Monaten hat er keine schlechten Erfahrungen gesammelt, aber er war immer sehr aufdringlich und hat den einen oder anderen Hund arg genervt. Er bekam von mir leider zu wenig Grenzen gesetzt, weil ich der Meinung war, die fremden Hunde würden ihn schon erziehen. Leider war dem nicht so, außerdem hab ich meinen Hund dermaßen auf andere Hunde fixiert, dass ich dann ein massives Abhauproblem hatte.

    am besten ist wohl die gesunde Mitte. Such dir ne Handvoll sehr souveräner Althunde, die du regelmäßig triffst. Aber dieses unkontrollierte "jedenHundtreffen" heiße ich persönlich nicht mehr gut. Und was Welpengruppen betrifft, würde ich nur in eine gehen, die wirklich übersichtlich ist, und dies wohl auch nicht sofort, sondern erst nach 2-3 Wochen oder so.

    Aber ich bin auch kein Spezialist. meine Erfahrung hat mich aber gelehrt, dass zu viel des Guten nicht gut ist ;) Lieber weniger und kontrolliert. Dass du schon nen Hund hast, ist sicher ein großer Vorteil!

    ich kenn mich leider mit Hündinnen gar nicht aus. Der Hoden bei meinem Rüden musste entfernt werden, weil er früher oder später entarten KANN, aber nicht muss. Zu dem Zeitpunkt war er noch völlig gesund (der Hoden). Es war also nciht akut und symptome hatte er auch nicht.

    Wie gesagt: geh mit ihr in die Tierklinik und red mit den Ärzten dort über den Fall.

    Sorry, wenn das jetzt rechthaberisch oder vorlaut klingt, aber:
    Ball werfen ist in der Tat nicht gut. Und zwar aus sehr vielen verschiedenen Gründen, u.a. wegen der Gelenke, ja, aber auch aus anderen Gründen, gerade bei nem Hüti ;)

    Viele Sachen sind nicht gut für den Hund. Auch Stöckchen werfen, auf selbigen rumklauen lassen, sind so Sachen... Am Ende muss jeder HH selbst entscheiden, was er zulässt oder nciht. Aber zu den mehr oder weniger gefährlichen Sachen gibts immer auch unbedenkliche Alternativen :smile:

    joa der Tonfall ist manchmal etwas härterer Natur hier ;)

    Was ich jetzt nicht unbedingt machen würde: krampfhaft nach alternativen Beschäftigungen für drinnen suchen. Such dir lieber eine Sache, oder zwei, die du dann 1-2 Mal am Tag ganz kurz übst. Ist der Klene schon angeklickert? Wenn nicht: na dann wirds Zeit :D So ein paar kleine Suchspielchen, wo er sein Näschen einsetzen muss, sind immer gut. man kann sich so ganz langsam in Richtung ZOS vorarbeiten, aber eben seeeeehr langsam. Nur so als Beispiel...

    Sabrina, was genau wolltest du denn von den Foris hier hören/lesen? :???:

    Ich kann den allermeisten hier nur beipflichten: sieh es als Chance und nutze sie entsprechend.

    Mensch dein Hund hat doch noch so ein langes Leben vor sich, es gibt so viele Dinge, die ihr zusammen machen könnt und die er lernen kann, aber das muss doch nicht alles jetzt schon sein.

    Natürlich ist dein Welpe quirlig und aktiv, wäre ja schlimm, wenns nicht so wäre. Er braucht aber das Ruhe-Training! Deshalb brauchst du aber nicht gleich so gereizt reagieren. denn so ist das nun mal in nem Forum:

    da kommt auch mal Gegenwind :ventilator:

    Bitte lieber Brush, differenziere da etwas mehr!

    Auf der einen Seite bin ich mir über ein generelles Risiko (z.B. narkoserisiko, sprich, Hund wacht aus der Narkose nicht mehr auf) im Klaren und der TA sichert sich da auch ab. so weit so gut, ich muss damit rechnen, dass sowas passieren kann.

    Aber ich muss ja wohl NICHT damit rechnen, dass der TA seinen Auftrag nicht mal ansatzweise erfüllt! (In meinem Fall: meine TÄ war sich 99%ig sicher, den Hoden entfernt zu haben, hat mich dann hinterher abgewimmelt, als ich Zweifel angemeldet habe. Doch der Hoden war noch da. Sie hat die OP also absolut nicht erfolgreich durchgeführt, dieses aber behauptet).

    Da ist doch wohl ein Unterschied und ich als Kunde muss letzteres nicht hinnehmen. Und ja, da sollte man auch ganz entschieden reklamieren!

    ich erwarte einfach nur, dass folgendes passiert:

    ein Hund wird kastriert. Es wird festgestellt, dass nciht das gesamte zu entfernde Gewebe entfert wurde. Der TA sollte dann in der Lage sein, zu sagen: ok, ich mach den Hund noch mal auf! Damit hilft er sich selbst am meisten. Denn der Kunde behält das Vertrauen und fühlt sich ernst genommen. - und wandert nicht ab ;)

    Wie ich schon geschrieben habe, bringt ein Rechtsstreit gar nichts. Man kann sich doch auch gütlich einigen, oder nicht?

    Ich verstehe deinen Punkt. Ärzte stehen unter Druck. Ja, tun sie. Aber es ist immer noch schlimm, wie mit Kunstfehlern umgegangen wird. Da sollte sich was ändern, denn langfristig wird das Vertrauen der Kunden/Patienten zerstört.

    Ist aber alles in allem ein sehr schwieriges, weil emotionales, Thema :roll:

    Zitat

    Tja, wenn man nicht mit Fehlern rechnet, sollte man sich halt nicht behandeln lassen) darf man sich das ja gar nicht erlauben.

    Falsch! Wenn man nicht verantwortungsvoll damit umgehen kann, dass man auch mal Fehler macht (was ja menschlich ist, wie wir schon festgestellt haben), dann sollte man nicht Tierarzt werden! Der Patient ist immer im guten Glauben (man könnte auch sagen "ausgeliefert").