Beiträge von jennja

    ich kenn mich leider mit Hündinnen gar nicht aus. Der Hoden bei meinem Rüden musste entfernt werden, weil er früher oder später entarten KANN, aber nicht muss. Zu dem Zeitpunkt war er noch völlig gesund (der Hoden). Es war also nciht akut und symptome hatte er auch nicht.

    Wie gesagt: geh mit ihr in die Tierklinik und red mit den Ärzten dort über den Fall.

    Sorry, wenn das jetzt rechthaberisch oder vorlaut klingt, aber:
    Ball werfen ist in der Tat nicht gut. Und zwar aus sehr vielen verschiedenen Gründen, u.a. wegen der Gelenke, ja, aber auch aus anderen Gründen, gerade bei nem Hüti ;)

    Viele Sachen sind nicht gut für den Hund. Auch Stöckchen werfen, auf selbigen rumklauen lassen, sind so Sachen... Am Ende muss jeder HH selbst entscheiden, was er zulässt oder nciht. Aber zu den mehr oder weniger gefährlichen Sachen gibts immer auch unbedenkliche Alternativen :smile:

    joa der Tonfall ist manchmal etwas härterer Natur hier ;)

    Was ich jetzt nicht unbedingt machen würde: krampfhaft nach alternativen Beschäftigungen für drinnen suchen. Such dir lieber eine Sache, oder zwei, die du dann 1-2 Mal am Tag ganz kurz übst. Ist der Klene schon angeklickert? Wenn nicht: na dann wirds Zeit :D So ein paar kleine Suchspielchen, wo er sein Näschen einsetzen muss, sind immer gut. man kann sich so ganz langsam in Richtung ZOS vorarbeiten, aber eben seeeeehr langsam. Nur so als Beispiel...

    Sabrina, was genau wolltest du denn von den Foris hier hören/lesen? :???:

    Ich kann den allermeisten hier nur beipflichten: sieh es als Chance und nutze sie entsprechend.

    Mensch dein Hund hat doch noch so ein langes Leben vor sich, es gibt so viele Dinge, die ihr zusammen machen könnt und die er lernen kann, aber das muss doch nicht alles jetzt schon sein.

    Natürlich ist dein Welpe quirlig und aktiv, wäre ja schlimm, wenns nicht so wäre. Er braucht aber das Ruhe-Training! Deshalb brauchst du aber nicht gleich so gereizt reagieren. denn so ist das nun mal in nem Forum:

    da kommt auch mal Gegenwind :ventilator:

    Bitte lieber Brush, differenziere da etwas mehr!

    Auf der einen Seite bin ich mir über ein generelles Risiko (z.B. narkoserisiko, sprich, Hund wacht aus der Narkose nicht mehr auf) im Klaren und der TA sichert sich da auch ab. so weit so gut, ich muss damit rechnen, dass sowas passieren kann.

    Aber ich muss ja wohl NICHT damit rechnen, dass der TA seinen Auftrag nicht mal ansatzweise erfüllt! (In meinem Fall: meine TÄ war sich 99%ig sicher, den Hoden entfernt zu haben, hat mich dann hinterher abgewimmelt, als ich Zweifel angemeldet habe. Doch der Hoden war noch da. Sie hat die OP also absolut nicht erfolgreich durchgeführt, dieses aber behauptet).

    Da ist doch wohl ein Unterschied und ich als Kunde muss letzteres nicht hinnehmen. Und ja, da sollte man auch ganz entschieden reklamieren!

    ich erwarte einfach nur, dass folgendes passiert:

    ein Hund wird kastriert. Es wird festgestellt, dass nciht das gesamte zu entfernde Gewebe entfert wurde. Der TA sollte dann in der Lage sein, zu sagen: ok, ich mach den Hund noch mal auf! Damit hilft er sich selbst am meisten. Denn der Kunde behält das Vertrauen und fühlt sich ernst genommen. - und wandert nicht ab ;)

    Wie ich schon geschrieben habe, bringt ein Rechtsstreit gar nichts. Man kann sich doch auch gütlich einigen, oder nicht?

    Ich verstehe deinen Punkt. Ärzte stehen unter Druck. Ja, tun sie. Aber es ist immer noch schlimm, wie mit Kunstfehlern umgegangen wird. Da sollte sich was ändern, denn langfristig wird das Vertrauen der Kunden/Patienten zerstört.

    Ist aber alles in allem ein sehr schwieriges, weil emotionales, Thema :roll:

    Zitat

    Tja, wenn man nicht mit Fehlern rechnet, sollte man sich halt nicht behandeln lassen) darf man sich das ja gar nicht erlauben.

    Falsch! Wenn man nicht verantwortungsvoll damit umgehen kann, dass man auch mal Fehler macht (was ja menschlich ist, wie wir schon festgestellt haben), dann sollte man nicht Tierarzt werden! Der Patient ist immer im guten Glauben (man könnte auch sagen "ausgeliefert").

    wenn sie gerade läufig ist, solltest du sie ja eh jetzt nicht kastrieren lassen. Ich würde sie aber in der Klinik auf jeden fall anschauen lassen.

    Zu der Sache mit der OP-Versicherung: Ich habe (nach der ersten Kastra) eine OP-Kosten-Versicherung bei der Agila abgeschlossen. Diese kostet knapp 16 € im Monat. Ein paar Monate später fiel mir die Beule am Bauch meines Rüden auf, die sich als Hoden erwies. Nach Rücksprache mit meiner damaligen TÄ (die mich erst nicht ernst nahm, dann aber feststellte, dass IHR die Sache zu heiß ist) ging ich in die Uniklinik, dort wurde er geschallt, abgetastet, Hormonstatustests gemacht. Das alles musste ich leider selbst bezahlen. Den Eingriff selbst und die Nachsorge (knapp 540 €) hat die Agila mir sehr schnell erstattet.

    Dazu musst du folgendes wissen: die OP-Kosten-Versicherung schließt Kastrationen eigentlich aus. Aber! Die zweite OP, die mein Rüde über sich ergehen lassen musste, war keine normale Kastration, sondern ein medizinisch notwendiger Eingriff aufgrund des Kunstfehlers meiner alten TÄ. ich habe das in meinem Anschreiben an die Vers. mit der Bitte um Kostenerstattung so verargumentiert und es war gar keine Diskussion!

    Deshalb würde ich an deiner Stelle jetzt noch eine solche Vers. abschließen (ich hab meine immer noch, wer weiß, wofür man die mal noch braucht) und würde dann in 3 Monaten oder so den Eingriff machen lassen.

    Einen Rechtsstreit mit deinem TA würdest du sicher verlieren bzw. wer hat dafür schon die Nerven/Zeit/Geld (wenn er seinen Fehler nicht einsieht und nicht freiwillig zahlt). Deshalb ist die Lösung mit der Versicherung wohl die eleganteste, denk ich.

    Viel Glück!
    LG Jenny

    Zitat

    Naja, Menschen machen Fehler. So tragisch find ich das jetzt auch nicht.

    Momentchen mal =)

    Ja, Menschen machen Fehler - aaaaaaaaaber wenn raus kommt, dass ein Fehler gemacht wurde, dann hat der TA ja wohl dazu zu stehen und die Konsequenz daraus zu ziehen, und vor allem, das Problem ernst zu nehmen und nicht seine Kunden abzuwimmeln und abzukanzeln! Genau das ist mir nämlich auch passiert und ich war stinkesauer!!

    Meine hat in meinem Rüden den nciht abgestiegenen Hoden NICHT rausgeholt, was sie eigentlich sollte. Sie hats mir nicht geglaubt, aber er war tatsächlich noch drin! Entfernt hat ihn dann die Uniklinik. Die OP hat meine Versicherung gezahlt. Diese TÄ sieht mich NIE WIEDER!

    Mein Tipp an die TS: bitte konfrontiere deinen TA damit. Aber die zweite OP würde ich ihn nicht machen lassen! Das sollte dann wohl jemand kompetenteres machen ;) Die Rechnung dafür würd ich deinem jetzigen TA vorlegen.