Beiträge von jennja

    grad eben passiert: ich geh mit meinem angeleinten Hund auf dem Bürgersteig entlang, ja, da ist auch ne fette Kreuzung in der Nähe :roll: Da komm ich an nem Bierstüberl vorbei, wo sich ein wirklich sehr großer Rüde rumtreibt - VOR dem Stüberl, nicht drinnen wohlgemerkt. Jetzt meint dieser Hund, sich erstmal schön in den Weg zu stellen. Tja, ich komm da nun leider nicht dran vorbei. Außer ich gehe AUF die Straße :headbash: Da ich das nicht möchte, drängle ich mich an dem Tier vorbei, worauf der erstmal meinen Hund beschnüffelt und bedrängelt. Mein Hund war darüber nicht sehr erfreut, schließlich war ER an der Leine - huch: Arschkarte gezogen :lachtot: Na ja, was soll ich machen? Ich lass das mal so geschehen und FREU mich darüber, dass mein Hund wieder mal ein schönes Erlebnis an der Leine hatte (das war jetzt ironisch gemeint).

    Und dann kommt er, DER SATZ ALLER SÄTZE: "Der tut nix!"

    OK, gleich kannst mich einweisen. :lol: Also echt. Das kann ich nicht mehr unter "Jeder soll man machen, wie ers für richtig hält" abheften.

    Es ist mein verdammtes Recht, diese Person, welche auch immer für diesen Hund verantwortlich ist, als egoistisch, infantil, gerne auch dämlich, rücksichtlos und verantwortungslos zu bezeichnen, und niemand wird mir dieses Recht absprechen!

    Das einzige, was ich nicht tun werde, und da bin ich ganz bei dir, Cerri: irgendjemandem meine Meinung aufdrücken, weil das sowieso nichts bringt.

    Und weil ich natürlich nicht unfehlbar bin, sehe ich natürlich auch ein, dass ich meinen Hund fehlerzogen habe, weil er sich nicht an der Leine von jedem Hinz und Kunz bedrängeln lassen will. Da darf sich nun auch drüber aufregen, wer mag ;)

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    Mein wesentlicher Punkt ist aber auch: Wenn ich es als richtig und risikotechnisch tragbar erachte und es erlaubt ist, dann hat niemand mich dafür zu beschimpfen, mich spätpubertär, verantwortungslos zu nennen oder meine geistige Gesundheit abzusprechen, nur weil er zu einer anderen Einschätzung gelangt und mich mit objektiven Argumenten nicht überzeugen kann.

    fassen wir also zusammen: jedem seine eigene Erkenntnis. Diskutieren lohnt sich eh nicht. Weil wir eh alle verschiedene Gedanken haben und zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. In der Theorie ist alles schön und gut. Da ham wir kein Problem.

    *grübel*
    Wenn sich einer auf nen ungesicherten Bahnübergang stellt und wartet, dann wird er sich schon was dabei gedacht haben. Da steht es mir dann schlichtweg nicht zu, irgendeine Meinung dazu zu haben. Weil ER ja seine Entscheidung getroffen hat. Dann zucke ich mit den Schultern und sage zu meinem Gegenüber: geht mich doch nix an.

    Welch schönes Miteinander.

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    Eure auch ??????????

    Nein !!!!!!!!!!!!!!!!!! :p

    Mein Hund ist immer bei mir. Im Büro, zu Hause auf der Couch, nachts im Bett... Zwinger - würde mir nich einfallen.

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    Ich bin auch kein Freund der Leine, zumal ich sie immer vergesse aber ich weiß wann ich meine Hunde anbinde um sie nicht zu gefärden und um andere nicht zu gefärden.

    :gut:

    ich wünschte, all die HH, die ich so treffe auf meinen täglichen Wegen durch die City, wüssten das auch, allerdings habe ich bei einem gefährlich großen Teil (doch nicht bei allen ;) ) nicht das Gefühl, als wäre das klar.

    um nichts anderes ging es in diesem Fred.

    übrigens: auch ich habe früher vom leinenlosen Hund geträumt. Unter anderem durch ähnliche Diskussionen wie hier habe ich meine Meinung geändert, und frage mich nun, bevor ich an der Straße die Leine abmache, ob das nun wirklich sein muss. In der Regel komme ich zu dem Schluss: nein, es MUSS nicht sein.

    Prüfung: Obedience Klasse 1

    Übungen: Box neu aufbauen, Fußarbeit verfeinern, Hürde verclickern, Apport beschleunigen, geraaaaaaaade Grundstellung :roll: . Außerdem (unabhängig von der Prüfung): Ziehen fürs Canicross :D

    und natürlich unsere stets beliebten Evergreens: Ruhe bewahren, wenn Leute die S-Bahn betreten; bei mir bleiben, auch wenn irgendwo ne Hundeparty steigt; meine Kollegen im Büro ignorieren; an der allg. Frusttoleranz arbeiten...

    bei mir geht nichts mehr ohne meinen Rucksack! Im Ernst: seit ich den habe, sind alle meine Probleme in Luft aufgelöst :D

    Ich hab einen von Jack Wolfskin, der mehrere "Abteile" hat, da kann ich schön nach "schmuddelige Dummys/Ersatzregenjacke/Schleppleinen/vollgesabberte Tennisbälle" und "Geld/Buch/Joghurt :D /Handy/Tempos..." trennen.

    Muss dazu sagen: ich gehe mit Hund in die Arbeit, hab kein Auto - fahre also nur öffentlich, friere auch immer sehr und habe immer und überall alles dabei. Ich weiß gar nicht, wie ich jemals ohne Rucksack auskommen konnte :???:

    jetzt hab ich den Fred hier auch entdeckt! :gut:

    wir wohnen eher südlich (Taufkirchen). Dort gibts hauptsächlich schnöde Feld- und Flurwege, aaaaaaber auch den Perlacher Forst, in dem ich mich gerne rumtreibe!

    Aber eigentlich kommt für mich alles in Frage, was mit dem MVV zu erreichen ist :smile:

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    Ich habe eine gute Nachricht für dich: die Alpha-Theorie ist veraltet und überholt. Du darfst deinen Hund ab jetzt also wieder normal behandeln, mit ihm toben, spielen... und dich beim Gassigehen auch mal umdrehen, um zu schauen, ob er überhaupt noch da ist. Wird vielleicht eine harte Umgewöhnung, sich seinem Hund gegenüber freundschaftlich und kollegial zu verhalten. Aber glaub mir, es ist gar nicht so schlimm, wie es klingt ;-)

    :gut:

    dieses Binungs-Ding hab ich auch nicht verstanden. Bei aller Liebe: wenn mein Hund im Gras schnüffelt und kurz mal nicht auf mich achtet und darüber nicht mitbekommt, dass ich weitergehe, ist das sicher keine mangelnde Bindung. Und die Bindung wird es sicherlich nicht erhöhen, wenn ich mich dann verstecke und meinen Hund mal schön in Panik versetze...