grad eben passiert: ich geh mit meinem angeleinten Hund auf dem Bürgersteig entlang, ja, da ist auch ne fette Kreuzung in der Nähe
Da komm ich an nem Bierstüberl vorbei, wo sich ein wirklich sehr großer Rüde rumtreibt - VOR dem Stüberl, nicht drinnen wohlgemerkt. Jetzt meint dieser Hund, sich erstmal schön in den Weg zu stellen. Tja, ich komm da nun leider nicht dran vorbei. Außer ich gehe AUF die Straße
Da ich das nicht möchte, drängle ich mich an dem Tier vorbei, worauf der erstmal meinen Hund beschnüffelt und bedrängelt. Mein Hund war darüber nicht sehr erfreut, schließlich war ER an der Leine - huch: Arschkarte gezogen
Na ja, was soll ich machen? Ich lass das mal so geschehen und FREU mich darüber, dass mein Hund wieder mal ein schönes Erlebnis an der Leine hatte (das war jetzt ironisch gemeint).
Und dann kommt er, DER SATZ ALLER SÄTZE: "Der tut nix!"
OK, gleich kannst mich einweisen.
Also echt. Das kann ich nicht mehr unter "Jeder soll man machen, wie ers für richtig hält" abheften.
Es ist mein verdammtes Recht, diese Person, welche auch immer für diesen Hund verantwortlich ist, als egoistisch, infantil, gerne auch dämlich, rücksichtlos und verantwortungslos zu bezeichnen, und niemand wird mir dieses Recht absprechen!
Das einzige, was ich nicht tun werde, und da bin ich ganz bei dir, Cerri: irgendjemandem meine Meinung aufdrücken, weil das sowieso nichts bringt.
Und weil ich natürlich nicht unfehlbar bin, sehe ich natürlich auch ein, dass ich meinen Hund fehlerzogen habe, weil er sich nicht an der Leine von jedem Hinz und Kunz bedrängeln lassen will. Da darf sich nun auch drüber aufregen, wer mag ![]()