Beiträge von jennja

    also auch wenn es für einige Menschen wirklich schwer zu ertragen ist, aber als ich damals einen Hund wollte, habe ich mich als erstes mal gefragt, ob ein Hund in mein Leben passt.

    Zufällig habe ich die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Nun, er hat sich aber als nicht besonders bürotauglich erwiesen, weil er dort einfach nur total gestresst ist und meint, mein Büro bewachen zu müssen. Daran haben auch mehrere teure Hundetrainer nichts ändern können :roll:

    Was ich aber von Anfang an wusste: es gibt einen Plan B! Und der sieht so aus, dass mein Freund, der selbständig ist und viel von zu Hause arbeitet, einspringen kann, wenn es bei mir im Büro nicht geht. So machen wir es momentan und es klappt gut. Mein Hund ist nun öfter mal 4-5 Stunden allein, und er genießt das sogar. Aber spätestens nach 5 Stunden kommt jemand, der ihm die Möglichkeit gibt, sich zu lösen und sich mit ihm zu beschäftigen.

    Ach ja, Plan C und D gibts auch noch (Nachbarn, Freunde, bezahlter Sitter)...

    Und nun stellt euch mal vor, wenn diese Möglichkeiten alle nicht von Anfang an bestanden hätten, dann, ja dann: dann hätte ich heute keinen Hund!! Weil ich dann zu Gunsten des Hundes auf selbigen verzichtet hätte. Ja ist es denn zu fassen??

    Manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir leben, dass alles immer völlig selbstverständlich sein muss. Traurig!

    Zitat

    Wieso "Recht auf einen Hund"?
    Bei mir hat es sich so ergeben, dass es jetzt die Umstände für einen Hund passend sind (Freiberufler), wäre das nicht so, hätte ich definitiv keinen oder würde die Umstände schaffen, die für einen Hund passend sind.
    Nie würde ich auf die Idee kommen, ich hätte das "Recht auf ein Lebewesen". Wer soll mir das geben? Wieso muss ein Lebewesen für mich so krass auf eigene Rechte und Ansprüche verzichten, dass es aus Not in die Wohnung pinkelt und 8, 9 Stunden jeden Tag auf mich warten muss? Weil ich mir einrede, dass es meinem Hund ja so gut geht? Verstehe ich nicht.

    Nein, garantieren kann ich nicht, dass meine Umstände für immer so sind. Aber wenn sie von vorneherein nicht hundegerecht sind, dann schaffe ich mir keinen Hund an.

    DAS ist genau das, was ich immer nicht verstehen kann! Ein Hund ist doch kein "Grundbedürfnis", das jeder Menschen unbedingt haben MUSS, komme was wolle! Man muss doch in der Lage sein, objektiv zu entscheiden, ob es RICHTIG ist, sich einen Hund anzuschaffen, und zwar aus Sicht des Hundes, nicht aus Sicht des Menschen!

    Zitat

    Ja und? Der nächste sagt dazu vielleicht: es ist immer noch besser auf die Adoption eines Hundes zu verzichten, wenn er zu lange allein sein muss - und ihm damit die Chance auf ein Zuhause zu lassen, in dem er nicht so lange allein warten muss.

    Was hier anscheinend einige vergessen... der Mensch kann entscheiden, ob er in der Lage ist, einem Hund ein anständiges Zuhause zu bieten. Der Hund muss damit klarkommen, ob er will oder nicht.

    danke Schnaudel!

    Und was ich persönlich echt nicht mehr ab kann, ist diese Floskel

    "immer noch besser... als..."

    Das sagt schon sehr viel aus! Sorry, aber wovon reden wir hier noch mal? Von Hunden, oder?

    Jana, ich bin unglaublich schlecht in sowas, ich finde keine tröstenden Worte, auch wenn ich annähernd erahnen kann, wie es dir wohl gehen muss :sad2:

    fühl dich einfach mal kräftig umärmelt! Ich wünsche euch von ganzem Herzen eine wunderschöne restliche Zeit.

    so, jetzt wirds ernst, gerade hab ich die Meldung für unsere erste OB2 weggeschickt.

    Unsere Baustellen sind nun doch etwas übersichtlicher geworden, nachdem ich ein paar kurze Trainingseinheiten gemacht habe.
    - Identifizieren geht ganz gut, Trefferquote nahezu 100 %, nur beim Bringen wackelt das Ganze, weil er das Hölzchen nicht richtig festhält und es schon mal unterwegs fallen lässt :muede2:
    - Abrufen mit Steh ist noch sehr schwierig, weil der Herr schon weiß, was kommt, wenn ich ihn abrufe, und dann schon mal mit gedrosseltem Tempo läuft, deshalb ruf ich nun meistens durch. ob er in der Prüfung dann allerdings stehen bleibt, bleibt abzuwarten :lol:
    - Metallapport geht recht zuverlässig, wenn auch viel zu langsam. Aber immerhin nimmt er es recht zügig auf und lässt es nicht mehr unterwegs fallen
    - Apport über die Hürde - DAS ist ein Problem, weil keine Trainingsmöglichkeit vorhanden. Ideen zum Hometraining??
    - Liegen außer Sicht, da hoff ich jetzt einfach mal, dass das funktioniert. Ohne Ablenkung ists kein Thema, aber ich weiß nicht, wie er sich verhält wenn er (mal den schlimmsten Fall angenommen) zwischen 2 unkastrierten Rüden liegen muss :roll: Ärger machen wird er nicht, aber vielleicht aufstehen und Mutti suchen :ops: Ist aber eher unwahrscheinlich
    - Distanzkontrolle geht dafür immer besser, das sollte klappen

    ich versuche mich einfach selbst zu beruhigen, wird schon klappen - irgendwie :D
    Am schlimmsten finde ich ja immer die Gruppenübung, weil ich da so wenig Einfluss auf das Verhalten meines Hundes habe, vor allem, wenn ich außer Sicht bin *schisshab*

    Zitat

    Ich bin mit Bella letztes Wochenende das erste Mal im Obi gestartet und: WIR haben unser erstes LEG geschafft...

    Ich weiß jetzt auf jeden Fall, wo unsere Schwächen liegen und woran wir noch arbeiten müssen... Bei uns ist es ja auch noch was ganz anderes gewesen... Wenn ich daran denke, wie Bella vor über nem halben Jahr noch drauf war...

    Und jetzt haben wir unser erstes Turnier geschafft :smile: :smile: Ich bin immer noch meega stolz auf unser kleines Teufelchen.

    Unseren Tag habe ich in unserem Foto-Thread gepostet ;)

    übrigens: dickes fettes GLÜCKWUNSCH!!!!!!! dazu!!!

    Ich kenne mich mit den ASCA-Regeln nicht aus. Was bedeutet das LEG? Darfst du in die nächste Klasse aufsteigen? Wie sind die Klassen da gegliedert? Hm, müsste mich vielleicht mal einlesen, aber ich wüsste gar nicht, wo man hier (in Oberbayern) ASCA-OB machen kann :???: