Beiträge von jennja

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    Achso, dann ist ja alles gut, aber es ist auch schon länger geworden.
    Was macht ihr denn mit euren Aussies so? Agility oder sowas?

    Treffen? Treffen ist immer gut, hihi. Gibts denn jemanden aus dem Norden Nrws oder Süden Niedersachsens?

    Ich mach mit meinem Obedience :smile: Außerdem bissl Tricks und Zielobjektsuche (er ist ein kleiner Nasenhund)

    Och mönsch, wieso biste so weit weg :sad2: Die kleine Bela-Klonin hätte ich ja zu gerne mal live gesehen :D
    Wo hast du sie denn her, wenn ich fragen darf? Oder steht das schon irgendwo?

    da ich ja auch seeeehr leidgeplagt bin, was das Thema Nichtbeachten des Abrufs angeht, mal ein paar (evtl. etwas unkonventionelle) Tipps von einer, die schon wirklich ALLES durch hat und letztendlich Erfolg hatte.

    Vorweg muss ich sagen, dass ich immer wieder erstaunt darüber bin, für wie doof manch einer Hunde hält. Bei einem durchschnittlich cleveren Hund wirken solche Taktiken wie "mit ner Tüte rascheln", "im Gras gruscheln", (ganz toll:) "Abholen" (wer bitte kommt auf solche Ideen?), "mit Quietschestimme wegrennen" evtl. vielleicht ein paar mal, manchmal auch nur ein einziges Mal. Und dann hat man in relativ kurzer Zeit alles durch, was es so gibt - und dann?

    Was ich NICHT tun würde:
    - auf einer Hundewiese den Abruf trainieren (sorry, aber das ist schon fast eine Garantie dafür, dass der Hund das vermeintliche Abrufkommando völlig fehlinterpretiert; die Ablenkung ist einfach viel zu groß und der Hund hat ständig die Möglichkeit, den Abruf zu überhören und lustige Spielchen draus zu machen)
    - mich in kritischen Situationen zum Affen machen, vor allem dort, wo Straßen in der Nähe sind. Hunde spüren die Unsicherheit ihres Menschen sofort und wenn ich aus lauter Verzweiflung nen Handstand mache, damit Hund zu mir kommt, wird mein Hund wahrscheinlich genau das Gegenteil tun. Meiner hat mich bei sowas erstrecht gemieden, weil er gespürt hat, wie unsicher ich war, auch wenn ich dabei die tollsten Sachen gemacht hab

    Was ich stattdessen tun würde:
    - Abruf in Umgebung ohne/mit sehr wenig Ablenkung üben, Ablenkung sehr langsam steigern
    - jedes zu mir gucken/zu mir kommen/bei mir bleiben bestärken (Clicker hat bei mir das Rennen gemacht :gut: )
    - wenn ich auf ne Hundewiese gehe, mich drauf einstellen, dass ich den Hund nicht abgerufen bekomme, dafür würde ich hier jedes freiwillige Zu-mir-kommen honorieren (Spiel/Futter/Lob), wenn es Zeit zu gehen ist, ganz beiläufig anleinen und gehen
    - dem Hund klarmachen, dass der Abruf zu befolgen ist. WENN ich das Kommando gebe, muss es befolgt werden -> hier empfiehlt sich der Einsatz einer Schleppleine

    Ich hatte wie gesagt sehr lange das Problem, dass mein Hund zwar zu 90% abrufbar war, solange alles schön entspannt war, aber sobald die Situation etwas kritisch wurde, mied er mich, und zwar mit allen Konsequenzen. Nicht nur einmal habe ich ihn vor meinem geistigen Auge unterm Auto liegen sehen. Mittlerweile ist das Schnee von gestern, da er mich heute ernst nimmt und genau weiß, dass ich mich durchsetze. Die Kombination aus Bindung und Gehorsam war hier entscheidend. Und: ich kann ihn lesen und einschätzen, ich weiß wie er tickt und er weiß, wie ich ticke. Das dauert aber. Solange würde ich immer wieder mit Schleppleine arbeiten, und dabei nicht den Fehler machen, diese zu schnell und offensichtlich "auszuschleichen".

    Es sollte kein Vorwurf an dich sein und hier möchte bestimmt niemand, dass du den Hund wieder abgibst. Es ist aber nun mal eine Tatsache, dass da einige Hürden zu nehmen sind, wenn du den Hund optimal versorgt wissen willst.

    Vielleicht hast du diese Antworten so nicht erwartet, aber was hast du denn stattdessen erwartet?

    Es tut mir leid, wenn dich unter anderem meine Antwort arg enttäuscht hat. Ich habe nur geschrieben, was meine Erfahrung ist. Es ist immer schwierig, über ein Forum Tipps zu geben. Dabei wissen wir ja nicht mal, was genau dein Hund in welchen Situationen macht und wie du bzw. deine Mutter reagiert, wenn er es macht. Was genau zu tun ist, kann nur ein erfahrener Hundetrainer sagen, der die kritischen Situationen miterlebt. Nur musst du dazu auch anwesend sein, wenn DU die Hauptbezugsperson für den Hund bist/sein willst. Wenn du aber die meiste Zeit nicht da bist, wird das ... nun ja ... schwierig.

    Es war nicht meine Absicht, dich völlig runterzuziehen, ich kann mir vorstellen, dass es dir mies geht. Aber die Probleme müssen doch schleunigst mit einem stimmigen Konzept angegangen werden, meinst du nicht? =)

    ich sehe da das gleiche Problem wie Lockenwolf :/
    Du bist nicht die Hauptbezugsperson für den Hund!

    Gerade der Aussie benötigt die souveräne Führung einer Person. Er will bzw. muss angeleitet werden und zwar von jemandem, der das auch tun will, jeden Tag der Woche...

    Ich möchte nicht schnippisch rüberkommen, aber wusstest du denn, was "anspruchsvoll" beim Aussie allgemein bedeutet? "Anspruchsvoll" meint hier nicht unbedingt eine umfangreiche Beschäftigung (Agy und RH-Arbeit schön und gut, aber das ist zweitrangig!), sondern die Erziehung und die Anleitung durch den Alltag. Einen Aussie umweltsicher zu bekommen kann unter Umständen sehr anstrengend, nervenaufreibend und langwierig sein, vor allem hast du da einen erwachsenen Hund bekomme, keinen Welpen! Das macht das Unterfangen doppelt schwierig.

    Deinen Wunsch, aus diesem Hund einen zutraulichen Hund zu machen, der sich von fremden Menschen streicheln lässt, kann ich verstehen, aber du musst dir im Klaren darüber sein, dass es beim Aussie NICHT selten ist, dass genau DAS nicht eintrifft! Es gibt zutrauliche Aussies, viele sogar. Aber es gibt auch sehr zurückhaltende, die mit Fremden nichts am Hut haben und die in Ruhe gelassen werden wollen. Da ist es übrigens egal, wie der Hund geprägt ist, sondern da spielt die Veranlagung eine große Rolle! Das Wesen eines Hundes kann man nicht einfach mal so umpolen.

    Es wird auf jeden Fall sehr viel Arbeit auf dich/euch zukommen, wenn ihr dazu bereit seid. Dass du Druck von den Nachbarn und Eltern empfindest, ist schlecht, denn gerade der wird wohl dazu führen, dass du dich selbst so sehr unter Druck setzt, der Hund das spürt, dir nicht 100 % trauen kann usw. usw. Das führt zu nichts. Da braucht man vor allem eins: Geduld! Mein Aussie wird im Februar 4. Ich habe seit ich ihn habe (9 Wochen), an seiner Umweltsicherheit gearbeitet, und ich arbeite immer noch dran. Vieles ist schon sehr gut geworden. Aber manche Situationen werden immer kritisch sein. Und: er wird NIEMALS der nette Hund von nebenan sein, der mit den Nachbarskindern spielt und der sich über jeden Fremden freut. Ich akzeptiere das.

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    Hallo...keiner beachtet mich :sad2:

    Ich wollte gerne wissen, ob bei einem Makroobjektiv (Sony SAL 50M28) AF nötig ist oder ob man bei so einem Objektiv darauf verzichten kann? Bekomme ich als Anfänger da überhaupt was scharf hin, was sich eventuell schneller bewegt? Klar muss man das üben, aber ich bin auf der Suche nach einem Makro für die Nex und das Makro, welches es gibt ist nur ein 30mm. Für Insekten und Kleingetier ist das wohl zu nah dran?

    ohne AF kriegst du kaum was Scharfes hin, wenn das Objekt sich bewegt. Wenn du unbewegliche Sachen fotografieren willst, kannst du ja rumschrauben wie du willst, da muss man bisschen ausprobieren. Allerdings: ich hab mich mal auf ne Wiese gesetzt und wollte Blümchen fotografieren. Dabei musste ich feststellen, dass die Dinger ganz schön in Bewegung sind, wenn ein ganz leichtes Lüftchen geht :D Ist also dann schon ne Herausforderung, zumal ich nicht ohne AF fokussiere, aber ich bin auch kein Makro-Experte.

    30 mm finde ich für Makro zu kurz! Lieber was längeres nehmen, ab 60 mm, sonst kriegst du das Objekt nicht so schön freigestellt und du siehst halt mehr Details, je näher du dran bist. Ein Makro-Objektiv zeichnet sich in erster Linie durch seine geringe Naheinstellgrenze aus. Und je nach dem wie lang die Brennweite ist, kannst du sogar Insektenaugen und solche abgefahrenen Sachen knipsen ;) Ich persönlich habe ein Makroobjektiv mit 60er Brennweite, Blende 2,8. Im Nachhinein ärgere ich mich doch etwas, dass ich dieses gekauft habe. Denn: im Makrobereich fotografiert man eher nicht mit Offenblende. Es hätte also auch etwas um die 4 oder noch kleiner gelangt, wenn ich dafür Brennweite bekommen hätte *jammer*. Ein Hunderter, das wärs :D