Beiträge von jennja

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    Ich habe gelesen, dass in München (evtl auch in anderen Städten) die Rolltreppen "Hundetauglich" gemacht wurden, also, dass sie nicht mehr in den "Zähnen" der Rolltreppe hängebleiben "können". Auch stehen diese "Hunde verboten Schilder nirgends wo mehr---- Da Wurden Sicherheitsvorkehrungen gemacht, weil sich auch kleine Kinder oft verletzt hatten.... hm.......

    Viele Grüße, #

    Frollein

    So ist es und meine Hunde können beide Rolltreppen fahren (ja, ich bin eine von den ganz Schlimmen). Sie haben es beide schon im Welpenalter gelernt.
    Da ich auch aus München komme, weiß ich, dass es hier nicht verboten ist und dass die Rolltreppen hier so konstruiert sind, dass ein Hundefuß da nicht drin hängen bleiben kann ;)

    wie ich es ihnen beigebracht habe? Hm, so wie das U-Bahn, S-Bahn und Busfahren auch: einfach gemacht und fertig :smile: Die ersten paar Male auf der Rolltreppe hab ich sie noch drauf- und wieder runtergehoben und dann auf der Rolltreppe abgesetzt. Dann durften sie auf die Rolltreppe hüpfen (am Anfang sind sie bisschen verhalten, da darf man auch mit nem Leckerli nachhelfen), mittlerweile gehen die völlig selbstverständlich da rauf und wieder runter. Bela ist 5 Jahre alt und hatte noch nie Probleme damit, Lee ist 7 Monate alt und auch sie beherrscht es, als wäre es das normalste auf der Welt ;)

    Ich würds halt einfach üben, aber nicht unbedingt in der Rushhour am Ostbahnhof :smile:

    ihr werdet mich jetzt wahrscheinlich für verrückt halten, aber ich habe meinen Hund bei der 2. Kastra sogar über Nacht in der Klinik gelassen, das war für mich gar kein Problem, weil ich dem Personal dort (Uniklinik München) vertraut habe. Und ich würde das immer wieder so machen.

    Wir haben ihn morgens hingebracht, durften nicht beim Einschlafen dabei sein, wurden dann telefonisch informiert, als er wieder wach war und dann blieb er noch die Nacht dort. Er war angeblich sehr brav und die "Schwestern" waren begeistert von ihm. Ich habs ja gar nicht glauben können! Aber dann erschien es mir logisch, gerade weil wir nicht dabei waren, war er so easy ;-) Er hatte nicht den Stress, uns zu sehen, aber nicht zu uns zu dürfen. Bela ist kein ganz einfacher Hund, aber in fremden Händen "fügt" er sich einfach total schnell.

    Beim ersten Anlauf damals bei unserer TÄ waren wir beim Einschlafen dabei (bzw. beim Sedieren, die eigentliche Narkose hat er dann ohne uns bekommen), beim Aufwachen aber nicht. Allerdings war er beim Abholen am späten Nachmittag noch völlig benebelt und sang noch stundenlang, konnte nicht pinkeln.... Schlimm! Und dann halt auch immer wieder der Stress mit dem Rausgehen, Aufzug, Treppenhaus, Straße... Ich hab eingesehen, dass es wirklich besser ist, den Hund nach so einer OP noch ne Nacht in der Klinik zu lassen. Du bekommst nen fitten Hund wieder zurück, der schon deutlich entspannter ist und weniger Schmerzen hat, somit verbindet er das alles auch nicht mit dir!

    Ok, hier gehts nur ums Röntgen, das ist natürlich was anderes. Aber da muss ich sagen, bin ich jetzt nicht so erstaunt darüber, dass man in den TKs nicht dabei sein kann. Da läuft einfach alles anders als bei einem Privat-TA. Ich glaube, das muss man einfach akzeptieren (oder man hat das Glück wie Steffi, und kennt wen, der ne Ausnahme macht...). In Menschenkliniken läuft es auch anders ab als in Praxen...

    Aber wenn du einen TA gefunden hast, Jana, wo deine Wünsche berücksichtigt werden können, ist das doch prima :gut:

    Das mulmige Gefühl wird erst weggehen, wenn du die Ergebnisse hast, ist leider so :/

    danke, Königscobra!
    Ich weiß auch immer nicht, was dieses Gerede von Sozialisierung soll. Ich kann meinem Hund schwerlich beibringen, wie er sich anderen Hunden gegenüber zu verhalten hat, das können Hunde nur untereinander lernen!

    Ich habe meinen Rüden im Welpen- und Junghundealter mit sehr vielen Hunden zusammen gelassen. Es waren täglich Dutzende. Alle Rassen, alle Altersklassen, jedes Geschlecht, einfach alles. Und was hat es am Ende gebracht? Nichts, er ist trotzdem zum Raufer geworden. Obwohl (oder weil?????) er ein paar Mal von älteren Rüden eine übergebraten bekommen hat, wenn er zu forsch oder unhöflich war.

    Sozialisierung ist nicht alles! Ich halte es auch für zu einfach, einen Hund lediglich auf seine Prägung/Sozialisation ab der 8. Woche beim Besitzer zu reduzieren. Klar lenkt man den Hund als Mensch. Aber man sozialisiert ihm nicht seine Anlagen weg.

    was ich immer ganz toll finde, sind die Vorwürfe und die herablassende Art der Hundehalter, deren Hunde ja sooo verträglich sind, mir und meinem Hund gegenüber.

    Wer sagt eigentlich, dass ich mich gerade NICHT im Verträglichkeits-Training befinde, wenn der X. Tutnix angeschossen kommt und ich meinen wegnehme, damit er nicht schon wieder die Lernerfahrung macht - lieber nach vorne gehen, statt sich belästigen lassen zu müssen?

    Es ist sehr leicht daher gesagt, man würde sowas nicht akzeptieren und dran arbeiten, dass der Hund wieder schön kuschelig mit anderen Hunden wird. Aber mal eine Frage: wie lange wird sowas wohl dauern?? Gibt es vielleicht auch Hund-Halter-Gespanne wo alles Trainieren wenig oder sogar nichts bringt (warum auch immer, Gründe kann es unendlich viele geben)? Und was soll man dann machen? Sich erschießen?? Sorry, ich löse mich sicher nicht in Luft auf, nur weil jemand es nicht akzeptieren kann, dass mein Hund kein Spielzeug für andere Hunde ist.

    Und zu guter Letzt: meiner Erfahrung nach sind es meist genau die Leute, die mit dem "der muss sich aber mit meinem vertragen"-Gerede daher kommen, deren Hund nicht auf Abruf reagiert. Klar, dass man dann ne Ausrede finden muss, warums grad gerauscht hat. Schuld ist natürlich ausschließlich der angeleinte, nicht ganz so verträgliche Hund, gell?

    Zitat


    jennja:
    Ich treffe mich mit einigen wenigen Leuten, die bereit waren an der Unverträglichkeit ihrer Hunde zu arbeiten. Das haben sie durch möglichst viel Hundekontakt gemacht und damit gute Ergebnisse erzielt. Dass unverträgliche Hunde auf dem Hundeplatz gut funktionieren ist ja nicht ungewöhnlich, aber ich finde es genauso wichtig, dass ein Hund auch im Alltag in der Lage ist mit anderen Hunden auszukommen.
    Ich habe hier auch nicht von normalen Einzelspaziergängen geredet, sondern von Gruppenspaziergängen. Dass man sich eben mit anderen Hundehaltern trifft. Da bin ich bislang auch noch nicht auf Unverständnis gestossen. Gerade, wenn dir Spaziergänge zur Erholung dienen solltest du doch Interesse an einer guten Verträglichkeit haben. Auch wenn man alleine geht trifft man doch andere Hunde.

    ich arbeite daran, dass er nicht rumpöbelt, sondern sich ruhig verhält und sich dabei auf mich konzentriert. Das geht prima, aber nur solange, wie der andere Rüde ihn nicht bereits fixiert oder noch besser, ihm schon im Hintern hängt.

    Und Gruppenspaziergänge mache ich sehr wohl, es gibt eine ganze Reihe an Hunden, mit denen sich mein Hund bestens verträgt und mit denen wir regelmäßig Gassi gehen. Das meiste sind Hunde, die wir aus dem Hundesportverein kennen und von denen der eine oder andere auch nicht immer 100% verträglich ist. Wenn da dann ein Rüde dabei ist, mit dem es nicht so gut ist, dann kommt meiner an die (Schlepp)leine und der andere Halter passt auch mit auf, dass es nicht zu Situationen kommt, in denen es rauschen kann. Aber das wissen dann auch alle und machen entsprechend mit. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Hausfrauen-Gassigehgruppe hier im Ort da nicht so rücksichtsvoll ist, die lassen einfach alles laufen, nach mir die Sintflut, und daher wäre das eine Gruppe, der ich mich nie und nimmer anschließen würde, Training hin oder her...

    was heißt denn daran arbeiten?

    mein Hund ist nicht mit unkastrierten Rüden verträglich.

    Und dennoch gehe ich mit ihm auf den Hundeplatz, er ist sogar in einem Mannschaftssport aktiv (man höre und staune) und da sind ebenfalls unkastrierte Rüden zugegen. Man muss eben vor allem eins tun: AUFPASSEN!! Und das geht nur, wenn der andere Rüdenhalter das respektiert und entsprechend mitdenkt/mitmacht!!! Wir machen auch Obedience und sind sogar auf mehreren Turnieren gestartet, das hat auch geklappt, es gab keine Raufereien. Warum? Weil da die Hunde unter Kontrolle stehen.

    Allerdings ist dieser o.g. Respekt bei uns auf den typischen Gassiwegen Mangelware. Da wird der Tutnix eben in meinen reinlaufen gelassen, und wenn meiner dann nicht so nett reagiert, bin ICH der Arsch und werde beschimpft! Daher gehe ich da entweder gar nicht oder, wenn mir fremde Hunde begegnen weiche ich aus, meinen Hund leine ich vorher an, in seltenen Fällen blocke ich sogar auch mal. Denn mein Hund macht sonst immer und immer wieder die Erfahrung: fremde Rüden, die einfach so zu mir herkommen, sind blöde Affen und deswegen mach ich da Theater und wehe ich erwische den dann im Freilauf!! An der Leine mag es gehen, denn da ist er kontrollierbar, aber im Freilauf siehts anders aus. Dumm nur, wenn einer angeleint ist und der andere nicht, bisschen unfair, oder? Darum: auf normalen Spaziergängen kann man sowas nicht trainieren! Dazu müssten andere beteiligte HHs ja Verständnis für meine Situation aufbringen, und DAS kann man nun wirklich nicht erwarten.

    Ganz ehrlich, mein Spaziergang ist zur Erholung da und nicht dafür, dass die Hunde ANDERER Leute meinen belästigen dürfen wie es denen passt. Ich habe mir neulich eine ganze Litanei an Vorwürfen anhören müssen, warum mein Hund angeleint ist und ich nicht so scharf drauf bin, dass er beim Joggen (!!!!) Besuch von XYZ bekommt (der ihm dann TROTZDEM im Hintern hing). Wirklich, ich möchte einfach nur mit meinem Hund ne schöne Runde drehen und mich dabei a) nicht rechtfertigen müssen warum ich was wann wie mache und b) mir nicht irgendwas unterstellen lassen müssen, was nicht den Tatsachen entspricht und c) nicht ständig erklären müssen, warum mein Hund nicht mit fremden Hunden spielen will (er ist 5 Jahre alt und hat daran kein Interesse mehr) und ich es ihm daher auch nicht aufzwinge.

    oh, dann laufen wir uns ja evtl. sogar über den Weg, Zossel :D
    wir sind auch im April da, in Argab :smile:

    ich war dort noch nie, hoffe aber, man kann sich da gut "breit" machen ;)

    die letzten beiden Male waren wir ja in Graerup, da wars einfach klasse, dort sind halt auch sehr schöne Wälder...
    Das einzige, was wirklich nervt, sind diese blöden Militär-Manöver... Ist einfach doof, wenn man durch den Wald läuft und in 1km Entferung wird heftig geschossen und geballert. :/ Darum geht's diesmal woanders hin.