also ich persönlich kann dich gut verstehen. Mein Freund hätte als Zweithund gerne einen Ridgeback (Rüden) gehabt. Damit hätte ich mich absolut nicht arrangieren können. KLar, sind tolle, imposante Hunde, keine Frage. Mit denen kann man sicher ein tolles, entspanntes Leben führen. Aber mich reizt das nicht wirklich. Letztendlich ist der zweite wieder ein Aussie geworden, weil das einfach viel besser zu uns (also mir
) passt. Und da ich 95 % der Hundeaufgaben übernehme (vor allem, was das Jungtier betrifft, stelle mir meinen Freund schlecht auf einer Schafsweide vor *hust*), bin ich absolut glücklich, dass es sich so gefügt hat. Auch mir ist DER Welpe über den Weg gelaufen, gut, ein bisschen hat es das Schicksal provoziert, aber so ganz geplant war es nicht ;-) Es war aber die beste Entscheidung überhaupt.
Ich würde mir aber an deiner Stelle noch ein paar Gedanken machen...
1. kennst du beide Elterntiere von dem Aussie-Junghund? Wie sind die drauf? Wie sind die Großeltern, Tanten, sonstige Verwandte des Welpen so? Ich schreibe das deshalb, weil ein 5monate alter Aussie noch keinesfalls auch nur halbwegs entwickelt ist. Man kann sich immer ganz gut an der Verwandtschaft orientieren, auch wenn das keine Garantie gibt ;-)
2. hast du dich schon in die Rasse eingelesen? Kennst du ein paar erwachsene Vertreter? Der Aussie ist ursprünglich ein hart arbeitender Hund mit starkem Wach- und Schutztrieb gewesen und dieses Erbe trägt die überwiegende Mehrheit der Rassevertreter noch in sich.
3. was genau willst du mit dem Hund machen? Ich würde mich da nicht zu sehr auf eine Sache versteifen. es gibt tatsächlich Aussies, die mit Agi nicht glücklich werden. Das führt manchmal zu Enttäuschung (was ich persönlich ja nicht verstehen kann, da ich gar kein Agi-Freund bin, aber so verschieden sind nun mal die Menschen ;-))
Schönen Gruß
Jenny