Beiträge von jennja

    meine beiden reagieren ja wenn überhaupt nur auf sichtbares Wild, vor allem auf flüchtiges.. Aber auch auf Katzen usw. Liesl teilweise auch auf Vögel, wobei sie da auch sehr gerne anfixiert, anschleicht...

    nun ist es so, dass sie sich selbst schon unter Kontrolle haben, aber dafür muss eine gewisse Ruhe in der Situation sein. Ich muss ruhig sein, die Hunde ebenso, aber angespannt sind sie (bzw. das bezieht sich auf meine Liesl) trotzdem!

    Beispiel heute Morgen auf dem Weg zur S-Bahn (zu Fuß) mit meiner Hündin: wir gehen da durch ein Wohngebiet, das direkt an ein Feld anschließt, deshalb sind dort am/im Gebüsch und unter den parkenden Autos häufig Katzen anzutreffen. Völlig normal, Hund kennt das. Aber: ich lasse sie dort bewusst ohne Leine laufen (da fährt fast nix, und wenn dann nur Schritttempo), um genau das zu üben. Sie weiß ganz genau, dass überall Katzen sind und ist eh schon im "Katzensuchmodus", heißt, sie ist in einer gewisse Anspannung, sie schleicht mehr als dass sie normal läuft, ist aber immer mit mind. 1 Ohr bei mir! Ich kann sie steuern und kontrollieren, aber sie muss sich total zusammen reißen. Tatsächlich ging heute direkt vor ihr (viell. 2 m) eine Katze von einem Gebüsch über die Straße, trotzdem konnte ich die Liesl verbal davon abhalten, hinterher zu gehen. Sie hat sich sogar ablegen lassen und konnte sich dann zu mir umorientieren. Wäre da eine gewisse Grundgeschwindigkeit/Hektik drin gewesen, hätte ich keine Chance gehabt.

    Das Joggen erzeugt einfach eine Dynamik, die sich auf den Hund überträgt. Gerade Hütehunde sind extrem empfänglich für sowas. Daher ist Joggen nicht einfach nur schnelleres Fortbewegen.

    Vielleicht gibts hier ja einen Hütehundexperten, der das besser erklären kann, aber bei (nicht nur diesen) Hunden spielt sich da was im Organismus ab, Stichwort Hormonausschüttung durch Bewegung...

    mir ist das nun auch schon passiert und das für mich erstaunlichste daran war, dass ausgerechnet mein Rüde, der sonst jagdlich überhaupt nicht ambitioniert ist, das angezettelt hat. Resultat war, dass beide Hunde minutenlang außer Sicht waren. Die waren dann einfach so hochgefahren, dass die alles ausgeblendet haben.

    Der Auslöser war, ich laufe einen Feldweg lang, wo sehr viele Hasen sind, ich die Hunde aber sonst sehr gut kontrollieren kann... Ich habe aus einer Laune heraus mit lockerem Joggen angefangen, was die Hunde schon mal schneller gemacht hat und aus dem heraus ist es dann passiert. Mein Bela sieht den Hasen im Feld sitzen, verharrt eine halbe Sekunde und startet durch, meine Hündin (die den Hasen nicht bemerkt hatte!!) sofort hinterher... :/

    Wäre ich normal gegangen, wäre das wohl nicht passiert.

    Nun mache ich es so: dort wo es gefährlich (weil hohe Hasen- bzw. Katzendichte) ist, gehe ich entweder langsam und kontrolliere die Hunde verbal oder ich laufe und die Hunde sind angehängt!!

    Erst vorgestern beim Canicross: Ich laufe in Joggingtempo wieder den gefährlichen Weg lang, vor uns ein Hase, der von uns weg läuft. Die Hunde (zum Glück) angehängt. Ich hab sie gestoppt und abgelegt, aber es war nicht ganz einfach! Hatte da schon Mühe, die runterzubringen... Und das hängt eindeutig mit der Geschwindigkeit zusammen, die man beim Joggen einfach hat.

    Mein Rat: nen Jogginggurt haste ja schon bestellt. Hol dir ein gut sitzendes (Zug-)Geschirr und mach mit deinem Hündchen Canicross-Training ;-) Und auch dabei kann man ein wenig Impulskontrolltraining machen, das ist quasi next level Impulskontrolle!

    TRekkinghose, da kann ich die Farley von VAUDE empfehlen, ich liebe sie!!!

    super leicht, sehr angenehmer Schnitt (ich mag es auch nicht, wenn die Hose zu weit oben sitzt und wenn die Oberschenkel so arg eng sind), wirklich total angenehmes Tragegefühl. Ich trage zum Gassi gehen usw. keine andere mehr, hab sogar schon 2 davon :D
    Und das beste ist (für mich): es gibt sie auch in Kurzgrößen ;-)


    Outdoorsandalen, da kann ich auch Teva empfehlen :gut:

    danke Samaha, das hilft mir schon mal sehr.

    am besten wäre natürlich, ich könnte dieses Geschirr mal probieren, aber das wird eher schwierig... Und da es so schweineteuer ist, will ichs nicht unbedingt blind kaufen, hmmmm. Aber dein Beitrag klingt für mich, als könnte es ihr schon passen. Ich recherchiere noch mal ein bisschen, auch nach der schmaleren Version.

    könnte mir bitte mal jemand helfen? =)

    ich habe mir für meine Hündin das Non stop free motion Zuggeschrir ausgeguckt, aber bin unschlüssig, ob Größe 4 (die kleinste verfügbare Größe dieses Modells) nicht doch zu groß für sie ist?

    Sie ist sehr schmal, aber eher langgezogen. Sie trägt aktuell das Safety von Uwe Radant in Größe S! Es passt vorne sehr gut (Halsausschnitt ist ideal), aber es scheint mir für sie zu kurz zu sein.

    Ihre Daten:
    HU 34 (eng gemessen)
    Gewicht zw. 15 und 16 Kilo
    SH ca. 50/51 cm
    Rücklänge weiß ich nicht genau, schätz so ca. 52/53 cm

    Sie dürfte am unteren Rand der Größe 4 sein, aber es soll ja doch gut sitzen??
    http://www.nonstopdogwear.de/non-stop-dogwe…3%9Fentabellen/

    Wer hat dieses Geschirr in der Größe und wie groß/schwer/lang ist der Hund?

    Danke!


    zwei (oder mehr) Hunde zu halten, ist wirklich wunderbar und ich möchte es jetzt gerade nicht anders haben. Aber es hat auch etwas, wenn man seine Aufmerksamkeit nur auf ein einzelnes Tier richten kann. Wenn ich Einzelspaziergänge mache, ist das unheimlich entspannt. Wenn ich dann aber beide Hunde zu Hause beobachte, wie sie im Körbchen Kontaktliegen oder wie sie zu zweit neben dem Couchtisch sitzen und gemeinschaftlich betteln :ops: , dann hab ich wirklich das Gefühl, vollständig zu sein.

    Was das Alleinebleiben betrifft: in fremder Umgebung (Hotelzimmer, Besuch bei Freunden....) hilft es beiden tatsächlich, wenn sie zusammen allein sind. zu Hause macht es keinen Unterschied, da sie sich dann eh in verschiedenen Stockwerken aufhalten. Bela liegt oben im Bett und schnarcht und Liesl liegt im Flur direkt hinter der Tür, das ist immer so!

    meine beiden Aussies (Bela: Rüde, kastriert, 6 Jahre alt und Lee: Mädl, 2 Jahre, intakt) sind, obwohl sie verwandt sind (über einen Opa) ziemlich verschieden.

    Allgemein:
    Bela: schlechtes Nervenkostüm, schnell erregt, eher schwierig im Umgang. Auf fremde Menschen kann er verzichten, er ist misstrauisch bis argwöhnisch. Auf der anderen Seite eher der "Befehlsempfänger". Er braucht vor allem Klarheit und Sicherheit.
    Lee: sehr wesensfest, von Reserviertheit keine Spur, selbständiger und unabhängiger als Bela, sehr einfach im Umgang. Auch wenn sie "Macken" hat wie zB Ressourcen verteidigen, ist sie insgesamt einfacher zu händeln als Bela, weil sie diesen "will to please" hat -> sie mag es nicht, wenn sie in Frauchens Ungnade fällt.

    nachdem ich nun doch recht viele verschiedene Aussies kennen gelernt habe, würde ich zum Thema Züchterwahl sagen: man muss eigentlich bei jedem Wurf mit der gesamten Bandbreite von Wesensmerkmalen rechnen. Es ist aber ein großer Unterschied, ob der Züchter Wert auf Trainierbarkeit, ein stabiles Nervenkostüm und einfach "Coolness" legt. In der Regel findet man das eher bei Züchtern, die mit ihren Hunden wirklich noch arbeiten.

    Zitat

    Thema Doppelbesetzung eines MBH, anscheinend ein ganz schlimmer Fall.
    http://www.rudelstellungen.eu/forum/223-dopp…uf-dem-workshop


    Eine der Antworten:

    Dazu gibts auch von mir mein persönliches Beileid. :hilfe:


    mal ein Gedanke dazu von mir, obwohl ich bald echt nimmer kann, das Thema lässt mich nur noch den Kopf schütteln, es wird ja immer schlimmer...


    Das oben zitierte finde ich nun wirklich bemerkenswert! Ich gebe zu, meine Gedanken sind sehr laienhaft, aber ich bekomms einfach nicht auf die Kette:
    Man stelle sich vor, ein ZÜCHTER behält sich aus einem von ihm gezogenen Wurf eine Hündin. Diese Hündin scheint vom Wesen her der Mutter sehr zu ähneln (ich interpretiere zumindest die Tatsache, dass Mutter und Tochter die selbe Stellung haben so). Hier erkenne ich das Problem nicht, beim besten Willen. Ein Züchter züchtet doch mit einem Zuchthund, weil er von diesem so überzeugt ist und das beste was passieren kann ist doch, dass die Nachzucht sich so entwickelt wie die Eltern, oder nicht? Warum also ist es solch eine Katastrophe, wenn nun Mutter und Tochter offenbar die gleichen Eigenschaften/Wesenszüge/was auch immer haben????

    HIER hört es für mich gänzlich auf. Mehr Gehirnwäsche geht wirklich nicht! Was passiert denn nun? Wird die Nachzuchthündin jetzt abgegeben? Wäre ja nur konsequent. Begründung? Doppelbesatz. Steht das dann auch im Vermittlungstext?? Ok, das ist jetzt Spekulation meinerseits, aber ich kann es einfach nicht fassen, was da passiert.

    Bitte bitte lass doch jemand diesen Unsinn endlich aufhören, es tut nur noch weh, darüber zu lesen :verzweifelt: