Beiträge von jennja

    fairerweise muss man ja sagen, dass es verdammt schwer ist, fest eingefahrene Gewohnheiten abzulegen (siehe auch Rauchen).
    ich zB bin es aus meiner Kindheit/Jugend/erste eigene Wohung mit selber einkaufen und so :D gar nicht gewohnt, ständig Fleisch zu essen. Es war mir auch nie wichtig. Fleisch gehörte nie selbstverständlich zu meiner Ernährung dazu, im Gegenteil. Mein Lieblingsessen bei meiner Oma, bei der ich sehr oft nach der Schule gegessen hab, waren Pellkartoffeln mit Kräuterquark :D Wüsste gar nicht, was man da als Fleisch dazu essen sollte...

    Mein Freund ist da zb ganz anders geprägt und dem fällt es jetzt gerade seeehr schwer, sich umzustellen. ich hab ihm das aber nicht eingeredet, falls das hier jemand denkt. Er WILL gerne den Schritt machen hin zu vegetarisch, aber er KANN es noch nicht so richtig. Er tut mir fast schon leid. Er weiß jetzt so viel, was er früher nicht wusste bzw. immer ausgeblendet hat, aber er kann noch nicht von seinen alten Gewohnheiten loslassen. Da hilft es auch nix, dass ich oft koche, schmeckt ihm leider alles nicht. Er ist manchmal schon regelrecht verzweifelt, was er denn nun essen könnte.

    also von meinen Beobachtungen her kann ich das leider nicht so bestätigen. Gut, ich arbeite in einer sehr kleinen Firma. Aber man muss sich bei uns sein Mittagessen auswärts beschaffen (diverse Geschäfte, Dönerbuden, Pizzeria...), und da gibt es def. Auswahl, auch fleischlos. Zum allergrößten Teil wird aber grundsätzlich IMMER was mit Fleisch gegessen. Wenn ich mit Kollegen früher mal zur Dönerbude gegangen bin, war ich immer die einzige, die es auch mal in Erwägung gezogen hat, ne Falafel zu essen.
    ich weiß nicht, ob es mir nur so vorkommt, aber die meisten mir bekannten Leute, die regelmäßig Fleisch essen, essen eher selten mal bewusst was ohne Fleisch.
    teilweise wird bei uns morgens schon mit Schnitzel- oder Leberkässemmel das Büro betreten...

    ist mir früher nicht so stark aufgefallen, in letzter Zeit aber schon und ich erschrecke mich immer wieder

    Bei uns in der Kantine gibt es pro Tag ca. 5-6 Fleischgerichte und 1 vegetarisches Gericht. Besser wäre 5 vegane Gerichte, 1 vegetarisches und 1 Fleisch/Fischgericht. Wobei letztere aus artgerechter Haltung stammen sollten und entsprechend teuer wäre. Oh was gäbe es da für einen Aufschrei ;)

    "Wir werden alle an Mangelerscheinungen sterben!!"
    "Man will uns vergiften!!"
    "Und DAS soll man essen?? Ist doch alles künstlich!! Nee, mit natürlicher Nahrung hat DAS doch nichts zu tun!"

    ...
    :D

    Ich glaube, ich bin froh, dass ich noch nie in den Genuss kam, in einer Kantine essen zu müssen/dürfen. Würde mich wohl ständig aufregen :xface:


    EDIT: bei mir gibts heut Mittag was Aufgewärmtes von neulich: Dinkelnudeln in einer Radiccho-Pilz-Räuchertofu-"Sahne"-Sauce - lecker :D

    für mich passen übertriebene Angst und Liebe zu einem Tier nicht wirklich zusammen.
    Als ich meinen ersten Hund noch neu hatte, bzw. die ersten Monate, ja sogar die ersten sagen wir 2 Jahre, da hatte ich sehr oft Angst. Das lag aber daran, dass ich ihn noch nicht gut einschätzen konnte, ich hab ihn oft nicht verstanden und wusste nicht, was er im nächsten Moment anstellen würde (er war ein sehr aufgeweckter Junghund *lach*). und da wir damals noch mitten in der Stadt gelebt haben, hatte ich sehr oft Angst, dass der Hund mir vor ein Auto läuft. Diese Angst hat meinen Alltag manchmal sehr bestimmt und leztendlich gabs dann für mich nur einen Ausweg: wir sind umgezogen. Es hatten natürlich noch mehr Faktoren zu dieser Entscheidung geführt, aber ich habe nach dem Umzug viel meiner Angst und Sorge um den Hund ablegen können. Und DANN konnte ich anfangen, den Hund zu genießen!! Das war ein ganz neues Gefühl.

    Angst habe ich aktuell nur noch situativ, aber sehr selten. Beispiel: mir sind die Hunde mal im Sommer in ein Maisfeld einem Kaninchen nach, beide Hunde waren mehrere Minuten außer Sicht. Muss dazu sagen, ringsherum um die Felder sind hier stark befahrene Straßen, ich befand mich zwischen 2 Feldern auf einem Feldweg. DA hatte ich wirklich Angst, denn die Hunde sind nicht direkt zu mir zurück gekommen, sondern kamen dann gefühlte Ewigkeiten später irgendwo ganz anders aus dem Feld wieder raus. Die hätten auch auf der Bundesstraße wieder rauskommen können...
    Diese Ereignis hat mich zwar total geschockt, aber ich habe die Hunde dann trotzdem nicht nur noch an der Leine gehabt. Ich hab jetzt meistens ne Hundepfeife dabei, hilft zwar auch nicht wirklich, gibt mir aber wenigstens ein bisschen Sicherheit.

    Sollte meinen Hunden wirklich etwas zustoßen, das ich hätte verhindern können, dann würde es mir wirklich sehr sehr schlecht gehen und ich würde mir wahnsinnige Vorwürfe machen, aber ich bin mittlerweile auf dem selben Standpunkt wie Gammur: ich werde es nicht verhindern können, OHNE dabei die Freiheiten meiner Hunde massiv einzuschränken. Das will ich nicht. Ich möchte ein möglichst sorgenfreies Leben führen, aber ich bin dabei nicht leichtsinnig! Ich versuche, Gefahren realistisch einzuschätzen und danach zu handeln. Ich bin jemand, der lieber einmal zu viel anleint als einmal zu wenig. Aber in Watte packe ich meine Hund nicht (mehr). Dafür ist das Leben zu kurz. Meine Hunde sind auch von sich aus recht vorsichtig geworden. Die wissen schon ganz gut, was sie sich selbst zumuten können, wenn sie wie angestochen durch den Wald pesen... Und ich liebe es, ihnen dabei zu zusehen, wenn sie einfach nur Spaß am Leben haben und den Moment genießen! ich freue mich, dass ich das durch meine Hunde ebenfalls gelernt habe - den Moment genießen!!


    Es gibt noch so eine diffuse Angst, die mich trotz allem begleitet, auch wenn sie nicht ständig präsent ist. Aber die kann ich leider nicht ganz ablegen... Ich habe Angst, dass mein geliebter Bela einmal Krebs bekommen könnte. Warum ich ausgerechnet bei ihm diese Angst habe, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich hoffe einfach, dass diese Angst völlig unbegründet ist und er steinalt wird, am besten so wie seine Oma: die ist letztes Jahr mit 15 Jahren völlig gesund einfach gegangen... Merkwürdigerweise habe ich bei meiner Liesl so gar keine Angst, dass sie mal krank werden könnte - die ist einfach so zäh und unverwüstlich :ka:

    mit der Zustellung hatte ich zum Glück noch nie Schwierigkeiten. Letztes Mal stand das Päckchen bei uns auf dem Briefkasten. Auch ok, hier kommt nix weg...

    So, eigentlich hatte ich mich ja doch dagegen entschieden, aber nun hab ich doch noch ein HB und eine Leine bestellt, damit ich die America- und Dewberry-Sets dann komplett habe. Dann hab ich 2 schöne Ausgeh-Sets für die beiden und dann reichts aber auch (erstmal...) :D

    so geht es mir auch. Es gibt Immer noch was, was ich brauche :D
    Und seit ich Läden wie Alantura, Denns und die Veggie-Abteilung von Edeka entdeckt habe, geh ich gerne noch mal los, auch wenn ich eig. nix dringend brauche :D Allerdings versuche ich das immer mit was anderem zu verbinden, da ich sonst nur deshalb mit dem Auto ins Gewerbegebiet fahren müsste, und das find ich dann auch doof…

    EDIT: zum Thema vorkochen: ich koche ja meistens für mich alleine, und die Portionen sind so groß, dass ich von einmal kochen meistens 3 Tage (manchmal sogar noch länger) essen kann. Somit koche ich nicht jeden Tag frisch, versuche aber so oft es geht meine Mahlzeiten frisch zu kochen. Das Schöne daran ist, dass ich so an Bürotagen immer was zum Mitnehmen habe.

    ich hab nun doch mal ein Halsband testweise bestellt. Und es passt perfekt!! Habe mich für ein G2 in Größe 40 entschieden. Für meine Hündin ist das wirklich genau richtig. Farbe ist Dewberry :D Die Farbe ist krass, sieht aus wie Christbaumschmuck XD
    Nun werde ich vermutlich auch noch ein HB in America für meinen Bela bestellen, die Leine hab ich schon. Bin nur wegen der Größe unentschlossen. 45 wird zu groß sein. Sondergrößen kann man ja auch bestellen, richtig?

    ...und Liesl braucht dann natürlich noch unbedingt die entsprechende Leine zum Dewberry-HB *ehklar*. Das schöne ist, die Kombi passt total gut zu ihrem Führgeschirr :D

    Ich muss das jetzt hier mal loswerden... War nun 5 Tage in meiner Heimat in Thüringen und bin sooo froh, jetzt wieder in mein Veggie-Mekka München zurück zu kommen (wir reden da immerhin von Bayern)! Ich bin wirklich entsetzt und (sorry) angewidert davon, wie "dort" noch immer die Fleischmahlzeit im Zentrum der gesamten Ernährung steht. Alternativen werden als exotisch gesehen und gibt es kaum, das bin ich absolut nicht gewöhnt. Beispiel Asiate: gefühlte 100 Fleischgerichte auf der Karte, bisschen Fisch, KEIN Tofu, und als vegetarische Alternativen 3 Gerichte, die dann nur aus Gemüse bestehen (und ungenießbar sind).
    Hab mich echt erschrocken. Auch das Angebot zB im Rewe unterscheidet sich grundlegend von dem hier bei uns. Man hat wirklich das Gefühl, Fleisch ist im Osten Grundnahrungsmittel Nr. 1 (weil es so irre billig ist :( )
    Das hat mich so traurig gemacht...

    Habe mir gerade im Zug den Film "Cowspiracy" angeschaut (nicht komplett, dank schlechtem Internet). Kennt den wer?