Beiträge von caramamba

    Mal gaaaaanz davon abgesehen, dass das schlechte Gewissen gerade schon wieder über meine Tastatur schwappt, weil ich das Laufen so vernachlässige und ich 5 km schon ganz beachtlich finde.... :wink:


    Dein Opi ist ein Sensibelchen, das Dir sofort zeigt, wenn etwas nicht stimmt? Läuft schnell am Fahrrad, aber auch beim Joggen neben Dir her? Ich sehe da wirklich kein Problem. Solange er ohne Stress im Gesicht locker auf einer Höhe mit Dir bleibt, ihm die Zunge nicht auf die Straße rollt und er nicht mühsam hinterherkommt, musst Du Dir wohl nicht wirklich Gedanken machen. Hör einfach auf Deinen 6. Sinn für Deinen Hund, Du wirst bestimmt sofort merken, wenn er überfordert ist.


    Grüße,
    caramamba

    So, ich habe jetzt eine e-Mail mit folgendem Inhalt an die Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit der Bundestierärztekammer geschickt:


    Sehr geehrte Frau Dr. Mrozek,


    ich bin Mitglied in einem rege besuchten deutschen Internet-Forum über Hunde mit über 2000 Mitgliedern. Heute morgen hat eines der Mitglieder einen Beitrag geschrieben, den ich unverändert am Ende dieser e-Mail wiedergegeben habe. Nach Lesen der Erlebnisse des Mitglieds können Sie sich sicherlich die Reaktion weiterer Forumsmitglieder vorstellen.


    Neben dem allgemeinen Entrüsten ist im Forum die Frage nach der rechtlichen Situation aufgebracht worden, für deren Beantwortung wir uns nun an Sie wenden, nachdem wir im Internet keine nähere Auskunft bekommen haben. Sollten Sie nicht die rechte Ansprechpartnerin sein, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns an eine entsprechende Stelle weiterleiten könnten.


    Gibt es, allgemein und nicht auf den konkreten Fall bezogen, eine Art "hippokratischen Eid", wie wir ihn aus der Humanmedizin kennen?
    Gibt es eine rechtliche Verpflichtung eines Tierarztes zur Hilfeleistung, wenn diese ihm zuzumuten ist? Wir sind bisher nicht über §18 II Tierschutzgesetz hinausgedrungen.
    Gibt es im konkreten Fall etwas, das wir tun können? Ich versichere Ihnen, wir sind keine Bande "hundewütiger Tierarzthetzer" und werden natürlich auch nicht mit übler Nachrede oder Ähnlichem beginnen - wir möchten jedoch auch nicht wegsehen in einem Moment, in dem man eigentlich etwas tun müsste.


    Für eine Antwort wäre ich Ihnen stellvertretend für eine große Schar Hundefreunde sehr dankbar!


    mit freundlichen Grüßen,


    ++++ ++++++++*



    An das Ende der Mail habe ich dann, wie angekündigt, frenzys Beitrag kopiert.
    Mal schauen, ob wir eine Antwort bekommen!


    Lieben Gruß,
    caramamba


    *mein echter Name geht Euch garnix an :wink:

    Prima, ich kümmere mich darum.
    Vielleicht frage ich auch gleich mal nach, ob es sich dabei nicht um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Habe eben im Tierschutzgesetz folgendes gefunden:
    §18 (2) Ordnungswidrig handelt auch, wer, abgesehen von den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, einem Tier ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt.


    Könnte mir vorstellen, dass man argumentieren könnte, dass dies auf besagten TA zutrifft - habe mich allerdings noch nicht wirklich mit dem Tierschutzgesetz beschäftigt und kenne auch die aktuelle Rechtsprechung und herrschende Meinung dazu nicht.


    Immernoch wutschnaub,
    caramamba

    Moin!


    Gelbe, stark riechende Flüssigkeit kenne ich nur als Eiter. Vielleicht ist ein Fremdkörper im Auge, der einfach nicht ausgeschwemmt werden kann. Oder eine Drüse entzündet. Ich würde auf jeden Fall zum TA gehen. Augen sind ne heikle Sache.



    Lieben Gruß,
    caramamba

    Hallo Schnupp,


    neeeee, irgendwie überzeugt mich das "möge der Schnellere gewinnen" nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass es schon eine ziemliches Durchschauen der Situation vorraussetzt, die ich gewissen Hunden (einem bestimmten Labbi dürfte es jetzt in den Ohren klingeln) nicht zutraue, sollte es pro Hund für das Kommen ein Leckerlie geben (anfangs, klar werden die Abstände zwischen den Leckerliegaben langsam größer). Nicht nur dürfte allein von der Konstitution und Rasse die Geschwindigkeiten, mit denen die Hundis beim Abrufen auf das Zweibein zuflitzen, unterschiedlich sein, die Vierbeiner müssen ja eventuell auch noch eine Rangfolge, mit der man sich der gelobten Futterhand nähern darf, beachten. Und darüber hinaus kann man sich wahrscheinlich auch ein bisschen was kaputtmachen, wenn einer der Hunde beim Abrufen ein paar Mal weiter weg war als die anderen, als letzter ankommt und dann die anderen was kriegen, er aber nicht.


    Ich habe die gleichen Erfahrungen wie Ella gemacht. Der hinzugekommene Hund guckt sich häufig ziemlich schnell die Reaktion auf das Kommando ab, für die es positive Bestärkung gibt. Ich war früher häufig mit einer Gruppe von drei, vier Hunden unterwegs, mit denen ich für ihre Couchpotatoe-Besitzer gesportet habe. Und ich habe einen ziemlich eigenen "Hundepfiff" - es dauerte nie mehr als zwei, drei Spaziergänge, bis ein Neuzugang genausoschnell angepest kam wie die anderen. Wenn Du jetzt zwei verschiedene Kommandos einführst, dürftest Du relativ schnell zwei Hunde haben, die beide auf zwei Rufzeichen hören :freude:


    Lieben Gruß,
    caramamba

    Hallo miteinander!


    Doch, ich finde, man kann schon ein bisschen ein Augenmerk darauf legen, welche Rasse da gerade ins Haus kommt - allerdings genau in die gegenteilige Richtung, die von Anti-Kampfhunde-Hetzern eingeschlagen wird. Ich hatte bei den "Kampfhunden", die ich kennengelernt habe, immer das Gefühl, dass sie besonders sensibel und anlehnungsbedürftig sind. Also eigentlich eher Kampfschmuser und ein bisschen verhuscht. Vielleicht waren meine Kontakte auch nicht repräsentativ. Auch sie scheinen stärker auf Signale ihres Menschen zu achten und Orientierung zu suchen als manch eine (nicht alle!) andere, selbständigere Rasse.


    Wie gesagt, Bauchgefühl, nicht wissenschaftlich erwiesen. Könnte mir aber vorstellen, dass das genauso rassespezifisch sein kann wie Schutz-/Hüte-/Allesauffress*-Triebe. Außerdem wird ein Mensch mit Hundeerfahrung instinktiv richtig reagieren, daher: Nur Mut, Andrea45!




    Lieben Gruß,
    caramamba



    * Labrador :freude:

    Ach, mir fällt da gerade noch ein kleiner Trost für alle Welpenbesitzer ein, vorallem für die mit jungen Labradoren: Paul, der eigentlich sehr deutlich über dem Hundewiesengehorsamsdurchschnitt liegt, macht den Gehörgang auch gern nochmal ab und zu dicht, wenn andere Hunde da sind oder ein Geruch zu spannend ist :freude: Er kommt dann, aber verzögert, also nicht sofort auf Ruf/Pfiff. Er ist jetzt zweieinhalb, Ihr habt also noch Chancen auf längere Beschäftigung mit dem Thema *hihi* :flamingdev:


    Im Moment kann man in Hamburg das erstaunliche Phänomen einer rundlichen Blondine beobachten, die nach einer Schlammrobbe pfeifft und dann, wenn diese nach 2 Sekunden keine Reaktion zeigt, wie angestochen in die entgegengesetzte Richtung fetzt (falls jemand kleinere Erderschütterungen in Norddeutschland bemerkt haben sollte, das war ich :wink:).
    BOAH DAS KLAPPT. Schlammrobbe flitzt wie angestochen hinterher, weil das Rudel und die Leckerlies in der Hosentasche plötzlich Leine ziehen. Seine Reaktion auf das Pfeiffen wird zunehmend verlässlicher und schneller - auch, wenn ich stehenbleibe. Hach, ich mag diesen verrückten Köter.

    Zitat von "schmusehund"

    ... bitte ich mal all die genialen Therapeuten ...
    Also los, wenn Ihr wirklich so viel besser seid, wie die TV´ler...


    Hallo und willkommen, Hardy!
    Nimm's mir bitte nicht krumm, aber: Mensch, das lädt ja jetzt richtig zum Antworten ein. Von den Leuten hier im Forum, von denen die bisher (meiner Meinung nach) besten Beiträge gekommen sind, würde sich bestimmt niemand "genial" nennen. :wink:
    Ich muss auch die Schnute halten, auf mich passt die Beschreibung nicht.


    Grüße,
    Caramamba