Beiträge von meike.s

    Hey, Pollypocket, du hast Post ;)

    Zonnemaire ist superschön, wo seid ihr denn? Da hätte ich mir mal fast was gekauft ;)

    Zonnemaire ist mit Bruinisse vergleichbar, nur nicht ganz so weit im Inselinneren

    Und schönfüttern oder übermässig beachten würde ich sie in der Situation auch nicht. Das gibt ihrer Angst nur Aufmerksamkeit.
    Früher ging es ja auch ganz normal. Es ist ganz normal spazieren zu gehen. Da muss nicht für schöngefüttert oder beruhigend auf sie eingeredet werden, einfach ganz normal sein. Das gibt ihr Sicherheit.
    Sonst merkt sie nur dass irgendwas anders ist als früher und sie wird wieder in ihrer Angst bestärkt.

    Als ich meinen Beitrag geschrieben habe, hatte ich von dem Blitz noch nichts gelesen :ops:

    Das ist ja der Auslöser. Ich würde es trotzdem so machen wie beschrieben, egal wie sie sich windet, weiter. Wenn man diesem Trauma jetzt stattgibt, wird es sich immer mehr verstärken...und dann geht nie mehr Gassigehen...

    vllt kannst du mit dem Auto irgendwohinfahren, sie dort rauslassen und spazieren gehen. Dann erfährt sie dich und spazieren grundsätzlich als positiv. Und wenn das dann 3x geklappt hat, mach es wie beschrieben.

    Ganz locker, das schafft ihr ganz easy!

    Sie darf dir nur nicht leid tun wenn sie sich windet, das hilft ihr nicht. Sei ganz sicher und gib ihr Sicherheit, das hilft ihr. Dann merkt sie dass es keinen Grund für ihre Angst gibt. Auch wenn du sie ziehen musst. Irgendwann merkt sie dass es eben nicht immer blitzt.

    Wenn du jetzt nichts dagegen machst, wird das Spazieren für sie immer negativer, weil du auch angespannt dabei bist und sie Gefahr spürt.

    Also für mich hört es sich an als hätte es schon eine traumatisierende Situation gegeben, vllt hast du es gar nicht gemerkt? Geht noch jemand anders mit ihr Gassi?

    Also ich würde erstmal ein Geschirr umziehen statt Halsband damit sie sich nicht rauswinden kann.
    Dann würde ich einfach gehen.

    Eine Freundin von mir hatte mal genau dasselbe Problem, der Hund war einfach sehr gestresst wegen einer neuen Situation in der Familie.
    Meine Freundin hat sich dann so in das Problem mit dem NIcht Gassigehen wollen hineingesteigert, dass ihr Hund immer unsicherer wurde. Du bist sicher auch schon total verunsichert und überträgst es auf deinen Hund, was sie noch unsicherer macht.

    Bei meiner Freundin hat folgendes geholfen:
    Ich habe einfach die Leine genommen, wir haben gequatscht, ich habe ihr gesagt, das klappt jetzt, bitte kein Stress, das merkt dein Hund, und los.
    Sie ging dann nebenher oder etwas vor und ich hatte die Leine.
    Hund hat sich in die Leine geschmissen, Beine in den Boden gestemmt, hin und hergeworfen.
    Ich bin einfach weiter.
    Beim kleinsten Zögern wird diese Unsicherheit ja noch bestärkt.

    Auf dem Spaziergang kam es dann noch 2 x vor, dann hat sie andere Hunde getroffen und alles war vergessen. Beim nächsten Mal ist meine Freundin dann selber gegangen und ich hinterher und sie ist ganz souverän weitergegangen und gut war es.

    Vllt gab es eine Situation die dein Hund erlebt hat, die sie dann belastet hat. Dann wollte sie lieber im sicheren Zuhause bleiben und klar, du bist stehengeblieben und hast dich gefragt was los ist. Bist auch unsicher geworden. Dann hat dein Hund gemerkt dass du jetzt auch noch Stress hast, also muss da ja was dran sein, dass Spazieren eben gefährlich ist.
    Und so steigert sich das von Versuch zu Versuch mehr.

    Sei mal ganz locker und geh einfach los. Aber sei wirklich locker, lach darüber, spiel es nicht nur, das merkt dein Hund. Schau sie nicht an, lob sie nicht, rede nicht mit ihr, geh einfach.
    Bei meiner Freundin hats geholfen.

    Danke für eure Anteilnahme.

    Silvia W: Ich hatte da angerufen, bin aber noch nicht dazu gekommen hier reinzuschreiben. Die toten Hunde waren GsD nicht Emma!!! Sie waren wohl beide schon "identifiziert" :sad2:
    Zudem wurde Emma danach noch einmal gesehen. Es ist also alles "i.O.", wenn man das so sagen kann...

    Emma wird von den überaus fleissigen Helfern weiter gefüttert bzw. Futterstellen gepflegt, Britta pflegt die Internetseite akribisch weiter und ich versuche gerade wieder Flyer unters Volk zu bringen.

    Was soll ich noch mehr sagen...Emma ist ein Phantom...

    Floydie hat das ganz gut getroffen. Ich zähle HaM zu der letzten Gruppe. Menschen, die das freiwillig machen, sich gegen Euthanasie aussprechen und durch Medienarbeit und einen grossen Stamm an tollen Menschen die Adoptionsquote bei fast 100% halten.

    HaM ist die Perrera von Ses Salines, aber definitiv keine Tötung. Die nächste Tötung ist Son Reus, dort werden die Hunde definitiv getötet. In Ses Salines nicht!!!

    Auch hier gibt es nur freiwillige Helfer, mal mehr, mal weniger. Den Protectoras in diesem Fall gleichzusetzen. Anders ist aber, dass immer wieder viele Hunde abgegeben werden und sie bei uns auch nicht abgelehnt werden. Dann versucht man eben mit Pflegestellen in D Land und den Pflegestellen auf der Insel etwas zu entzerren.
    Sowohl Privatpersonen, Touristen als auch Jäger geben ihre Hunde bei uns ab. Sie wissen dass die Hunde hier nicht getötet werden.

    Eine der tollsten Pflegestellen auf der Insel bringt es manchmal fertig, in die Tötung zu gehen und dann aus 200 Hunden oder so die auszuwählen, die sie mitnehmen kann (wenn das überhaupt möglich ist). Meist trächtige Hündinnen.
    Davor habe ich allerallerhöchsten Respekt und das würde MEINE Möglichkeiten weit überschreiten.

    Und ja, es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Definitiv. Aber jeder Hund der kastriert rausgeht und nicht in Son Reus landet, ist ein Korn in dieser Windmühle.
    Und ich muss ehrlich sagen, ich kann einfach nicht am Strand liegen, wenn ich weiss, dass es dieses Elend um mich herum gibt. Mit meinem klitzekleinen Einsatz (und das ist er im Vergleich) kann ich irgendwas tun. Nichts generelles, aber etwas für die einzelne kleine Hundeseele. Und meine.

    Tutti Frutti: Ich möchte entschieden wiedersprechen, dass es für ein Tierheim schön aussieht :hust: :|
    Schön mag es in deinen Augen aussehen, weil während meiner Besuchszeit nur 4 Hunde da waren, verteilt in 4 Zwinger. Zusätzlich warten aber unzählige Podencos in einem neuen "Auslauf" (dank Luise) auf ein neues Zuhause, ebenso wie unzählige Hunde in Pflegestellen.
    Ich möchte mal betonen, dass erst vor kurzem 32 Hunde auf 200qm leben mussten. Was sollen wir machen? Sie ablehnen und erhängen lassen? Gott sei Dank fand sich dann Luise mit ihrem Auslauf, so dass wir entzerren konnten. Schön ist wirklich anders.
    Und schön ist es auch nicht, wenn die Hunde am Tag ca. 22 Stunden sich selbst überlassen sind, wenn nicht mehr. Die Helfer opfern sich auf wo sie nur können, aber haben oft selbst etliche Hunde zuhause (oder Welpen oder Podencos), die auch versorgt werden müssen. Es gibt kaum Hundeausführer oder die Zeit das zu tun. Es gibt auch keine Stunden am Tag, die garantiert jemand da ist. Es gibt auch niemanden, der nach einer OP, wie z.B. Kastration, ständig nach den Hunden schauen kann.
    Zudem ist es vor Ort täglich über 30 Grad warm. Das bedeutet, dass man, wenn man mit den HUnden raus will, früh morgens oder spät abends hin muss. Und das kann nicht jeder der Helfer. Sonst bleibt nur ein Spaziergang in der sengenden Sonne, es ist nicht schön zum Spazieren rund um die Perrera (Gras, Bäume, Wald? Fehlanzeige.)

    Ein Wasserwechsel dort dauert oft sehr lang, weil der einzige Wasserhahn etwas entfernt ist. Die Hunde sauber und gepflegt zu halten auf dem staubigen Boden ist unmöglich. Was die Vermittlung nicht einfacher macht.

    Ich muss hier wirklich mal sagen, dass ich äussersten Respekt vor den Menschen habe, die jeden Tag in der Perrera sind. Manchmal nur mit Zeit zum Saubermachen. Das macht keiner gern, nach 30 min wieder gehen, jedem tut es in der Seele weh. Aber wenn man das täglich und jahrelang macht und nebenbei auch noch ein Leben lebt, kann man es nur so machen, das geben was man kann um nicht daran kaputtzugehen. Viele Helfer halten das nicht ewig durch!

    coco: Wie gesagt, ich habe gar nicht so viel gemacht. Nur eine Mail an Elke :roll: Ich denke du hast einfach selber überzeugt !

    Danke an die, die mich loben, aber damit kann ich gar nicht umgehen. Ihr würdet es genausowenig schaffen, dran vorbeizufahren.

    Danke für Eure lieben Beiträge!!!
    @Cucina:Ja,für ihn ist es wirklich einfach schrecklich. Er geht dort total unter. Dabei bräuchte erdoch erstmal wirklich nur ein grosses Grundstück,sicher eingezäunt mit Zugang zum Haus. Dann hat er die Freiheit such zurückzuziehen aber auch von selbst zu kommen.Ich bin sicher dass er sich dannganz schnell ganz viel trauen wird,er ist nämlich mutig!
    Wenn wir mit den anderen rausgegangen sind,konnte man immer sehen wie gern er mitgegangen wäre, aber zum Geschirr anziehen hat sein Mut dann dich nicht gereicht.
    Das war sooo schlimm,ihn dort zurückzulassen,weil immer wenn wir kamen ist er wild herumgesprungen, Hintern hoch,Spielaufforderungen...
    Ich habe schon viele ängstliche Hunde gesehen,aber bei Peppi muss ich echt sagen dass ich ganz fest glaube dass er ein ganz normaler Hund werden wird.

    Es muss doch jemanden geben der einen Platz für ihn hat...warum interessiert sich bloss niemand für ihn?!?

    Fosc Zeit an der Kette ist bald vorbei.Er ist schon reserviert;-)

    -Ich stelle Bilder ein wenn ich kann. Geradeste von Kissy u Peppi zerreissen mich.

    Oh nein, das lese ich jetzt erst...

    scheisse, ich versuche direkt mal was rauszufinden.

    Die Angaben ob Emma noch ein Halsband trägt sind sehr unterschiedlich. Wenn ist es blau.

    Sie war noch nie in diesem Gebiet, immer in Erftstadt am Lidl...aber in Weilerswist war sie schon ...scheisse. Morgen muss ich sowieso Monika anrufen, mal sehen ob ich was rausfinde... :tropf: