Beiträge von meike.s

    Dann hätte ich aber noch eine Frage zum Thema Spat bzw. der Symthomatik bei Counzi: Er lahmt nicht direkt. Er dreht sich manchmal und es sieht aus als wenn er dabei leicht mit einem Hinterbein nach hinten tritt.
    Beim Hufegeben reisst er das Bein hoch und es bleibt angewinkelt, wenn man es nimmt lässt er es langsam ab.

    Beim Reiten tritt es gar nicht auf. Auch beim normalen Laufen z.B. auf der Weide nicht...

    ich habe alles gegoogelt und beim Spat wird von zunehmender Lahmheit gesprochen... :???:

    Ich würde gern wissen was das sein könnte, von seinem Trauma mal abgesehen :/

    Danke für eure Einschätzungen. Von Spat hat die Besitzerin schon mal gesprochen.

    Leider kann ich nicht darauf bestehen das Pferd untersuchen zu lassen, es ist nunmal nicht meins. Ich kann mir aber nicht vorstellen dass die Besitzerin ihn einfach so lässt ohne es medizinisch abgeklärt zu haben...

    ich werde da noch mal genauer nachhorchen. Danke dass ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt.

    Und das reiten ohne Sattel käme definitiv nicht in Frage, es ging mir eher um die Faszination und das Vertrauen. Ich werde das nicht machen, schon gar nicht nach euren Beiträgen. :gut:

    Gestern wollte ich plakatieren, aber scheinbar ist mir jmd mit neuen Plakaten (Emma wieder gesichtet) zuvorgekommen.. Britta, warst du das?

    Ich mache mich jetzt von Fischenich aus auf über Knapsack zum Otto Maigler See und werde dabei plakatieren ..vllt bringts ja was ...

    Danke für die Bilder...ja, Den Osse liegt mir auch zu weit vom Schuss...

    Mehr davon :gut:

    Yvonne, nein, ich schäme mich auch echt... :ops: Ich hatte beim letzten Mal das I phone Ladegerät vergessen und dann war es leer und nix mehr mit Bildern :| Aber es kommen bis November noch welche, dick versprochen, ich fahre noch mal am 22. und am 7.11.

    Danke für eure hilfreichen und informativen Links. Ich sitze schon fast das ganze Wochenende vor Youtube und gebe die genannten Namen ein...schwer wen man am besten finden soll. Da ist es wirklich das Beste, sich von alledem plus eigenes Bauchgefühl ne Quintessenz zu basteln...und ich kann immer wieder reinschauen.

    @Terriers4me..danke auch für deine Beiträge. Wofür Dressur ursprünglich dient, ist mir bewusst und es ist bemitleidenswert, was heute in dieser Sparte alles passiert. So wie du die Ausbildung der Isländer beschreibst, würde ich mir auch Counzis Ausbildung wünschen, dann bräuchte nur ICH noch was dazulernen ;)

    Zum Hufe nicht geben wollen: Es ist kein eigentliches Hufe nicht geben wollen, vorne gibt er sie gern und ohne Zögern. Er ist schon ein bisschen misstrauisch und muss mich dabei ständig riechen (Nase aufm Rücken), aber es klappt.
    Ich kenne auch Pferde, die Schmerzen im Bewegungsapperat haben und darum einiges nur unter Schmerzen leisten können, wie das Hufe geben. Und vom normalen Rumgezappel weil keinen Bock oder ängstliche Reiterin ist Counzi weit entfernt.
    Er reisst das Hinterbein hoch und rollt die Augen, bläht die Nüstern, seine Angst ist schon stark zu sehen. Ich bin dann immer ganz nah an ihm, so dass er mich spürt und riechen kann, dann greife ich ganz konsequent den Huf. Er zuckt und zieht dann, als habe er gar keine Kontrolle über sein Bein.l Wenn ich lange genug halte und mich nicht bewege, merkt man richtig, wie er das Bein plötzlich schwer ablegt und sich merklich entspannt.

    Beim Satteln genau dasselbe, grosse Augen, will nur weg. Ich lasse ihn dann solange am Sattel schnuppern und bewege mich sehr langsam, bis sich seine Mimik und Körperhaltung entspannt, wenn er wieder anspannt gehe ich einfach einen Schritt zurück. Das zeigt schon Erfolge, er lässt mich jetzt schneller satteln.

    Gestern habe ich ihn ein bisschen auf den Platz gelassen und ihn von selbst folgen lassen, ihn mal wieder weggetrieben, wieder kommen lassen, wieder weggetrieben, bis er den Kopf gesenkt hat und mir gefolgt ist. Das war super.

    Dann sind wir noch ne halbe Stunde im Gelände gewesen, er war hypernervös (Fussballspiel von Kindern) und trippelte und trappelte, aber ich war sehr ruhig und deswegen waren wir ein gutes Team ;)

    Anschliessend haben wir uns noch ganz lange Zeit für ausgiebigste Körperpflege genommen, was Counzi sehr geniesst. Auch Schmusen mag er sehr.

    Jaja, es ist noch ein langer Weg, aber ich schaue mir jetzt Übungen ab und denke auch meine eigene Intuition wird mir im Laufe der Zeit zeigen welcher nächste Schritt der richtige ist...

    @Buddy...da kann ich dich voll und ganz verstehen. Meine Maus fehlt mir auch sooo schrecklich!


    An alle anderen: Ich weiss nicht, Terriers4me, ich habe den Film auf YouTube gar nicht so gesehen... :???:
    Aber wahrscheinlich hast du auch mehr Erfahrung als ich.
    Der Link von dir ist sehr beeindruckend, es freut mich zu sehen, dass es auch Menschen gibt die die klassische Dressur anders und pferdeschonend aufbauen, super.
    Allerdings kann ich der Dressur einfach persönlich nichts abgewinnen, ich bin lange Western geritten und Dressur war nie meins. Das es eine Kunst ist, gerade es pferdefreundlich zu praktizieren, ist unumstritten. Vllt habe ich auch einfach schon zu viele Negativ Bsp gesehen :dead2:

    Es ist nicht meine Intention das freie Reiten zu lernen, vielmehr fasziniert mich das Vertrauen und die Kommunikation die vorangeht, wenn man es richtig betreibt.

    Terriers4me, du hast sicher recht mit deinen Ansätzen für Counzi. Ich würde mich auch keinesfalls jetzt ohne Sattel auf ihn setzen. Er hat einen sehr guten Sattel, den er auch toleriert, je nachdem wer ihn auflegt ;)

    Bodenarbeit und freies Training ist dann erstmal mein Stichwort...

    @AnjaNele Team...danke!!! Das gefällt mir, natural horsemanship ist genau die Richtung glaube ich. Ich werde bis ich morgen fahre fleissig You Tube schauen...ansonsten danke, wie schon oben beschrieben, einseitig möchte ich keinesfalls arbeiten.

    Naijira, genau das ist meine Intention. Wenn ich "normal" reite, fühle ich mich eben wie ein Controller, nicht wie eine Einheit.
    Natürlich mag das auch daran liegen, dass ich noch nicht oft dort war und wir ein besseres Team werden, aber ich würde eben gern von vorn beginnen. Erst Vertrauen, dann reiten. Erst das Pferd verstehen.

    Dass freies Reiten nicht heisst dass das Pferd immer und in jeder Situation ruhig bleibt und mir vertraut, ist mir bewusst. MIch fasziniert die Vorarbeit die dahintersteckt.

    Auch Bodenarbeit würde ich einfach gern machen, um Counzi besser kennenzulernen und eine natürliche Unterordnung zu üben (er tanzt den Menschen ganz gern auf der Nase rum :smile: ).

    Vielleicht kann man mir einfach ein paar Übungen empfehlen, über Erfahrungen mit traumatisierten Pferden erzählen, oder ggf ein gutes Buch empfehlen :hilfe: