Beiträge von Amanhe

    Ja, sieht vielleicht schöner aus. Würdest Du Dich aber mit brachyzephalischen Rassen auskennen, wüsstest Du, daß so ein Hund so unter Umständen sogar mehr Probleme mit der Atmung und tränenden Augen haben kann, als der Standardmops. Es ist nämlich tatsächlich eher nicht die LÄNGE der Nase entscheidend, sondern Sitz und Tiefe des eben von mir genannten Stops. Sitzt dieser an der falschen Stelle oder ist zu tief, hat der Hund trotz schönster Schnute eingeengte Atemwege oder geknickte Tränenkanäle.
    Aber genau das wird gern von den "Nasenmops"-Leuten verschwiegen.

    Hier als Beispiel mal mein Pflegimops Ida.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Absolut Standard, mit großen, weiten Nasenlöchern und moderatem Stop. Auch Ida ist 100% freiatmend und ein sehr sportlicher Hund, ganz ohne Einkreuzung von (nicht passenden) Fremdrassen.
    LG von Julie

    Ihr wisst aber, daß im Alten Land zur Blüte am Wochenende wirklich die Hölle los ist und die Chance, daß die Hunde leinenlos laufen können, gen 0 geht?
    Eine sehr gute Freundin von mir mit zwei Chis wohnt ja in Jork und ist jetzt schon wieder von all den "Blütenspannern" total genervt, weil die Hunde nirgendwo mehr flitzen können.
    LG von Julie

    Ja, das werde ich auch nie verstehen.
    Bei den angedachten "Veggie-Tagen" glaube ich aber eher, daß es darum geht einfach ohne eigene Entscheidungsmöglichkeit etwas aufgedrückt zu bekommen, gar nicht mal so sehr um den fleischlosen Tag an sich.
    LG von Julie

    Das hast Du falsch verstanden.
    Ich lebe nicht aus Trotz gegen das "Bekehrertum" meiner Bekannten nicht vegan, sondern weil ich gern Produkte esse, die auf einem veganen Speisezettel nichts zu suchen haben.
    Das betrifft nicht mal so sehr das Fleisch, sondern eben eher Milchprodukte, Honig, Eier und Co.
    LG von Julie

    Sorry, aber meinen "Tonfall" kannst Du aus meinem Geschriebenem wohl kaum entnehmen.
    Das war meinerseits eine ganz ernstgemeinte Frage, weil ich einfach nicht dahinter komme, wie sich diese beiden Faktoren miteinander leben lassen sollen.

    Wäre man wirklich konsequent, würde man doch eher einen Hund retten und ihm ein neues Zuhause suchen, wo er artgerecht gehalten und ernährt wird, oder?
    So aber wird doch ja letztlich das gelebt, was verurteilt wird. Ein anderes Lebewesen ist einem selbst auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und bekommt die eigenen Grundsätze aufgedrückt. Für mich macht es den Eindruck, als sei dann die Rettung eines Hundes auch eher eine Tat, um anderen sein Gutmenschentum unter die Nase reiben zu können.

    "Die Veganer" kenne ich im Übrigen nicht!
    Ich habe bisher nur eine bestimmte Anzahl Menschen kennengelernt, die vegan leben.
    Allerdings hatten und haben diese tatsächlich alle gemein, daß sie "Bekehrer" und sowieso durch ihre Ernährung moralisch einwandfreier als der Rest der Bevölkerung sind. Finde ich persönlich etwas unangenehm und animiert mich nicht wirklich, es den Personen gleich tun zu wollen.

    Weißte, meiner Meinung nach kann jeder essen, was er mag.
    Aber er sollte nicht von ihm Abhängigen seine moralischen Vorstellungen aufzwingen.
    LG von Julie

    Warum muss ich ÜBERHAUPT einen Hund halten, wenn der Umstand seiner artgerechten Ernährung mir so ein moralisches Dilemma bereitet? Das verstehe ich einfach nicht.
    LG von Julie
    PS: Und warum halten Leute, die sich aufgrund der Gleichheit der Lebewesen vegan ernähren, überhaupt irgendwelche Haustiere? Das wiederspricht sich doch in höchstem Maße?