Beiträge von Gammur

    Ich halte gleichgeschlechtliche Hunde in der Gruppe zusammen. Hier leben 6 Hunde. 3 intakte Hündinnen, eine kastrierte Hündin, 2 intakte Rüden.

    Tendenziell sind zwei der Hündinnen mit fremdhunden heikel bis unverträglich.

    Mit bekannten Hunden, und mit Hunden die sie ordentlich und gemanagt kennen lernen können, geht das aber sehr gut. Auf ihrem Grundstück wird es schwieriger.

    Die Rüden sind ganz nett, mögen unkastrierte fremdrüden aber jetzt nicht mega. Fangen zwar keinen Stress an, wehren sich allerdings und lassen sich nicht alles gefallen.

    Da meine Hunde allerdings als Gruppe/Gang funktionieren, haben sie absolut keinen fremdhundekontakt mehr. Sie agieren, Lieben es zu mobben, trampeln über kleinere Hunde drüber, stampfen Hunde in den Boden, usw.

    Verletzen, ja, könnte passieren. Töten jetzt nicht unbedingt. Aber ich weiß welche Verantwortung ich habe und passe extrem auf.

    Ganz grundsätzlich sind meine Hunde jetzt nicht an Kontakt mit fremdhunden interessiert. Sie suchen den Kontakt nicht und wollen eben keinen haben.

    Untereinander ist es recht friedlich. Geknurre und Gemotze ist hier Kommunikation und Verletzungen passieren sehr selten. Schrammen und oberflächliche Kratzer zähle ich nicht. Das gehört zum Hund sein dazu.

    Allerdings und das muss gesagt werden, leben die Hunde hier völlig anders als stadthunde. Sie haben Jobs, sie können draußen schlafen, sie dürfen ins Haus usw. müssen es aber nicht, sie dürfen sich völlig frei bewegen usw.

    Lg

    Toy Aussies sind nirgends anerkannt, also in keinem ernst zunehmenden Verein.

    Die rasse gibt es so nicht. Entstanden durch einkreuzenden von chi.

    Beim Mini (mittlerweile american Shepherd) ist das anders. Trotzdem überzeugen auch viele mini Aussies nicht. Toy Aussies sind einfach Mixe, mit was anderem kleinen. Mit dem üblichen harten rancharbeitshund, hat der rassemix toy aussie, wirklich nichts mehr gemein.

    Lg

    Ich halte drei intakte Hündinnen, eine kastrierte Hündin und zwei intakte Rüden zusammen. Das kann gut klappen, oder völlig in die Hose gehen.

    Ich stelle die Gruppe zusammen, kann da nicht irgendeinen Hund einfach reinsetzen. Ich manage am Anfang und lasse Kommunikation zu.

    Mit Retrievern sollte das gut klappen.

    Aber evtl. schaffst du dir erstmal vernünftig einen Hund an und erst wenn das vernünftig läuft, machst du dir Gedanken über den zweiten.

    Geschlecht ist im Grunde egal. Man kann Rüden zusammen halten, wenn es passt und man kann Hündinnen zusammen halten, wenn es passt.

    Meine Hunde leben eng miteinander. Ja, sie maulen sich auch mal an, aber ja, sie kuscheln auch viel.

    Lg

    Ich flüchte. Ratschläge gebe ich beim gassi nicht. Werde ich gefragt, warum meine Hunde so brav sind und ihr Hund sich aufführt ist meine Standard Antwort „Erziehung, Training und Auswahl der passenden Hunderasse.“ damit lasse ich die Leute dann stehen.

    Ich dräng mich niemandem auf und ganz grundsätzlich muss ich auch nicht mit den unerzogenen, schwierigen Hunden von anderen Menschen leben. Ist einfach nicht meine Baustelle.

    Lg

    Ich z.b. vermeide solche Erfahrungen mit meinen Rüden grundsätzlich. Die sollen erst gar nicht erfahren, dass ein solches Verhalten existiert. Ich will nicht, dass die lernen sie werden gemobbt, untergebuttert usw. Das ist verhalten was ich sie gar nicht finden lassen will. Bedeutet, mit gleichaltrigen, intakten Rüden, haben meine jungrüden keinen Kontakt. Ich will keine Machtkämpfe um irgendwas.

    Was ich mache, ich suche mir sozialkompetente, ältere, souveräne, intakte Rüden und mit denen gehe ich gassi. Rüden, die eben auch vorleben wie man kompetent und souverän durchs Leben geht. Das ist das, was meine jungrüden lernen sollen und nicht, wer hat die dicksten Eier im Wald.

    Lg

    Geht es wieder um das Video mit dem Napf?

    Diese TsD Trainerin finde ich so, wie soll ich es sagen, verschroben?

    Grewe und die Dame aus dem Tierheim arbeiten mit sehr, sehr schwierigen, auffälligen Hunden und sie zeigt man mit einem!! netten hütitüti der stups macht. Also sorry, aber diese Methoden auf dieser Basis zu vergleichen ist schlicht nicht möglich.

    Das Gebrüll der dogwalkerin nun ja, nicht dramatisch, aber auch nicht mein Stil. Wobei ich heute auch zweimal brüllte, als sich zwei Hündinnen drohten in die Haare zu bekommen. Sowas brichst du lieber ab, bevor einer kaputt geht, oder schlimmer, sich die ganze Truppe einmischt und ich dann eine massenprügelei habe.

    Ansonsten fand ich die Hunde mit grewe sehr entspannt und kontrolliert.

    Na ja, stups bauen übrigens auch Canis Trainer positiv auf, dass hat mit Erziehung, Führung, Kontrolle und Sicherung nun wirklich gar nichts zu tun. Ist ein netter Trick, aber nicht irgendwie hilfreich beim übersteigert aggressiven Aggro Hund.

    Und Kommandos und Befehle und das zerpflücken von dieser Wortwahl, na ja, unnötig meiner Meinung nach. Hunde sind der menschlichen verbalen Sprache nicht mächtig. Es ist eh schon Wahnsinn, dass sie einige Einzelwörter unserer Sprache verstehen, warum sollte ich sie mit ganzen Sätzen überfordert und ratend im Regen stehen lassen? Wenn es doch ein Wort tut und sie damit auch noch besser klar kommen?

    Lg

    Meine können schon richtig schroff miteinander sein. Was ich bewundere, wie deutlich sie oft sind. Wie präzise ihre Warnungen, Drohungen und wie konsequent abgestraft wird, wenn diese Drohung, Warnung nicht ernst genommen wird.

    Aber auch wie sich Ohren geputzt werden, wie man miteinander kuschelt, wenn gute Stimmung ist.

    Es gehört einfach beides dazu. Und ja, auch zur Erziehung gehört beides. Ein „Ja“ und ein „nein“. Und mit Gewalt hat das nichts zu tun.

    Bestärken was man toll findet, verbieten was man scheisse findet. Um es mal ganz, ganz platt runterzubrechen. (Gibt dann noch viele Feinheiten in der Kommunikation, sowohl beim Hund, wie auch bei uns).

    Lg

    Ich hab 6 Hunde auf dem Grundstück, von jung bis alt und die haben täglich Diskussionen. Nicht immer mit Kampf usw. aber abstecken von irgendwas, etwas beanspruchen, etwas verteidigen, usw. jeder der 6 hat übrigens andere dinge die er wichtig findet.

    Mal ist es „ey! Du hast mich angerempelt!“ und mal ist es „das ist mein liegeplatz gerade, scher dich weg!“ Das sind tägliche Konflikte untereinander, Kommunikation. Und manchmal kracht es dann auch und sie diskutieren Bzw. streiten. Ohne Verletzungen meistens. Aber wenn es mal richtig stunk gibt, dann kommen auch mal Kratzer, Löcher vor.

    Sie können es sich leisten, nagen nicht am Hungertuch und können Energie verschwenden.

    Hunde jetzt zu Pazifisten zu erklären, die friedlich diskutierend und kommunizierend alles lösen, verkennt ihr Wesen total finde ich. Damit reduziert man ihr vielschichtiges, hoch entwickeltes Sozialverhalten und nimmt ihnen die Ähnlichkeit mit uns Menschen. Wir haben doch zu unseren Hunden deshalb eine so enge Bindung, weil ihre (sozialen) Verhaltensweisen denen von uns Menschen doch recht ähnlich sind. Auch wir Menschen müssen diskutieren, warnen, drohen, abgrenzen, ablehnen, streiten usw. Das heißt nicht, dass wir jeden gleich verhauen, aber bei Kindern sieht man es, das in uns allen auch ein gewisser Kampf steckt. Und das zu verneinen oder zu negieren, ist einfach kurzsichtig.

    Lg