Beiträge von Gammur

    Oh ich mag auch mal

    Ich biete

    Haus mit Grundstück, Alleinlage mitten in der Pampa
    Tägliches Programm 3-4 Stunden
    Sport und Arbeit ein muss
    Das Grundstück und Haus soll der Hund bewachen, vor allem in Abwesenheit
    5 hundekumpels, die sich den bewachungsjob teilen
    Leben im Haus, aber auch viel Zeit draußen

    Was ich haben möchte

    Reserviertheit
    Wach und schutztrieb
    Körperlich die Voraussetzung lang und hart zu arbeiten (welche Arbeit, bzw. Sport erstmal egal, bin für alles zu haben)
    Jagdtrieb nur in Form von sichtjäger
    Arbeitstrieb
    Wenigstens im eigenen Rudel verträglich, mit fremdhunden kein muss
    Melden und bellen absolut erwünscht
    Kein langhaarhund, aber wetterhartes und unproblematisches Fell, kein pflegeaufwand 2-3 mal bürsten im Jahr ist drin, mehr bitte nicht.
    Größe bis 65 cm, Gewicht nicht mehr als 30 kg.

    Hundesport bitte kein dummy oder andere jagdprüfungen, da bin ich nicht der Typ für.

    Hütemöglichkeit am Vieh und hundesportverein sind gegeben.
    Ach ja, robust und wetterhart wäre noch praktisch. Also egal ob -20 oder + 25 Grad, der Hund macht mit und arbeitet
    Klarheit im Kopf ist mir noch wichtig, hohe trainierbarkeit und eine gewisse reaktivität auch durchaus.

    Bin gespannt was ihr für Ideen habt. Ich habe auch schon ein paar rassen im Kopf. Ach ja, listenhunde gehen nicht, weil ich in Bayern lebe. Wobei ich kat 2 Hunde nicht ausschließen würde.

    Rassen die im Moment hier leben, wären zwei aussies, ein kelpie, ein schäfermix, ein spanielmix.

    Lg

    June fand fremde Hunde schon in der welpenstunde absolut überflüssig. Bis heute spielt sie nur mit ihrer Schwester Liesl, mit meiner kelpiehündin ree und mit der kleinen mix Hündin meiner Vermieterin. Mit meinem Rüden Hudson spielt sie auch hin und wieder. Ansonsten hat sie kein Interesse. Retriever und weiße Schäferhunde findet sie fast alle zum abgewöhnen und Rüden mag sie weniger als Hündinnen. Mir ist das sehr recht so.

    Mein aussierüde spielt seit Jahren nicht mehr mit Hunden. Höchst selten mal mit June, ansonsten schnüffelt er und läuft wieder seiner Wege. Wirklich gespielt hat er das letzte Mal glaube ich mit 1 1/2 Jahren.


    Lg

    Ich habe das auch nicht geschrieben, dass das ein Muss ist, dass der Welpe es durchhält alleine in der box die Heimfahrt zu verbringen, aber er ist trotzdem kein "armer" Welpe, wenn er bei mir eben in der box heimfahren darf. Ich finde da nichts schlimm dran und keiner meiner Hunde fand da bis jetzt etwas schlimm dran.

    Autofahren ist etwas alltägliches für meine Hunde und Welpen, in der box auch mal stundenlang auf ihren Einsatz warten gehört genauso dazu, wie durch den Wald rasen oder das Grundstück zu bewachen. Meine Alarmanlage für Haus, Auto und Grundstück bellt nunmal und keiner der Züchter meiner Hunde trainiert irgendwas mit den Welpen. Die Autofahrten laufen so ab, alle Welpen kommen samt Mutter in die hundebox im Auto und dann fährt man los. Und wenn die Welpen ab der 6. Woche zu Anfang mit Mutter später ohne, jeden Tag zur schafsweide fahren in der box, dann gehört im Auto in der box mitfahren zum natürlichen Tagesablauf und ist kein Thema, auch nicht, wenn die Fahrt dann ins neue Zuhause geht.

    Ach ja, und ein Hund, der durch solch kleine Dinge, wie Autofahren in der box, schon traumatisiert wird, der ist alles, nur nicht gefestigt und klar im Kopf. Und ja, einen solchen Welpen würde ich a) nicht kaufen und b) mir als Züchter Gedanken machen, ob die gemachte verpaarung wirklich sinnvoll war. Gott sei dank, sehen die meisten der mir bekannten Züchter das ganz ähnlich. Und das ist nur ein Punkt von vielen und sicher nicht der wichtigste, sondern der über den hier gerade gesprochen wurde.

    Wäre über stadttauglichkeitstraining gesprochen worden, hätte ich geschrieben, ich nehme meine Welpen einfach mit, ob sie Stadt kennen oder nicht, ist mir egal, ein guter, gefestigter wesensfester Welpe hat mit der Stadt ohne viel Gewöhnung und Training kein Problem und das setze ich bei einem gut gezüchteten, wesensfester und klar im Kopf befindlichen Welpen vom Züchter voraus.

    Ist wahrscheinlich auch wieder falsch und ich hatte bei all meinen Hunden vom Züchter einfach wieder nur Glück.

    Lg

    Ich kaufe beim Züchter doch schon Hunde, die das eben packen. Und das hat jetzt immer so geklappt.

    Ich finde es durchaus krass, aus meinen Beiträgen herauszulesen, dass meine Hunde wie Arbeitsgeräte gehalten werden. Die drei Hunde, die hier auf der Couch liegen, finden ihr Leben doch recht ok, denke ich.

    Und warum darf ich nicht schreiben was ich denke und wie ich das handhabe? Mir geht Scheinheiligkeit und dieses perfekt sein zu wollen auf den Keks. Meine Hunde leben wie Hunde, arbeiten ihrer Rasse entsprechend und werden geliebt. Sie bekommen ihr Futter und manchmal nehm ich sie sogar mit in die Stadt, wenn ich Bock drauf habe, ansonsten haben sie ihre geliebten Jobs und Aufgaben, gehen gassi, klauen wie die Raben, streiten sich, halten fremde Hunde und Menschen vom Grundstück fern, fressen jeglichen Mist, graben die tiefsten Löcher und genießen ihre Freiheit. Meist sind sie dreckig, oft riechen sie nicht besonders toll, nass und verdreckt beschmutzen sie das Haus, aber ich glaube sie lieben ihr Leben und sind glücklich. Und das zählt für mich. Egal wie man meine Einstellung meinen Hunden gegenüber finden mag, oder wie ich Welpen und Züchter aussuche.

    Lg

    Ich kaufe Hunde, keine arbeismaschinen. Meine arbeitshunde haben ein Leben wie die made im Speck und sie leben weder im Zwinger, noch geht es ihnen schlecht. Du verurteilst mich, weil ich Hunde aussuche die zu mir und den Jobs passen? Weil ich von Züchtern kaufe, die ihre Hunde genau dafür züchten? Oder weil ich sie wie Hunde halte und nicht wie Babys?

    Ich liebe meine Hunde, aber sie dienen hier auch einem Zweck, für den sie nämlich gezüchtet wurden und für den sie alles tun würden.
    Und ich erlaube mir, für den Kaufpreis den ich gerne zahle, auch Ansprüche stellen zu dürfen. Nämlich einen Hund zu bekommen, der klar im Schädel ist, der wesensfest ist, der gesund ist und seinen Job machen kann. Ist er so nicht, bleibt er bei mir trotzdem. Und das unterscheidet mich von vielen die den Hund zur täglichen Arbeit brauchen. Ich gebe meinen Rüden nicht im Leben her, auch wenn er zur Arbeit nichts taugt, dem rassestandard nicht entspricht und meine Anforderungen nicht erfüllen kann. Trotzdem ist er mein Hund, wird geliebt und das obwohl ich mit ihm nicht wirklich etwas anfangen kann.
    Ich schreibe jetzt nicht, was meine Mutter gerne zu ihm sagt, sonst bin ich gleich der Buhmann, aber es hat einen sehr guten Grund, warum er nie in die Zucht gegangen ist und das obwohl er gesund, hübsch und lieb ist, aber zur Arbeit taugt er nicht.

    Mich dafür zu verurteilen, ohne meine Hunde oder mich zu kennen, ist schon echt krass. Nur weil ich nicht rosa zuckerwolkig von meinen knuddelwuffs schreibe? Oder meine Hunde eben Jobs haben?
    Ich verurteile dich nicht, warum auch?

    Lg

    Ich finde es ja schön, dass das bis jetzt so bei dir geklappt hat. Wirklich. Wünscht man ja jedem.
    Aber es kann durchaus mal ein Hund kommen, der Diese Zeit trotz aller Sorgfalt bei der Wahl doch mal braucht. Und dann muss ich sagen: Wer sich einen Hund anschafft dem darf die Zeit für sowas nicht fehlen.

    Was soll ich dazu sagen? Das ich bzw. wir knappe 10 mal Glück mit unseren Welpen hatten? Die längste Zeit die ich frei hatte bei einem Welpen waren 6 Wochen. Bei June hatte ich noch 4 Wochen, bei Reeba dann noch 2 Wochen, beim mix aus Rumänien ein Wochenende. Sie sind stubenrein und bleiben problemlos alleine, machen ihre Jobs und sind unproblematisch. Die Züchter haben gute wesensfeste Hunde gezogen, ohne sich einen Wolf zu sozialisieren, oder ein großes Spektakel um die Welpen zu machen. Meine beiden Hündinnen kommen von Züchtern, die neben den Hunden noch einen viehbetrieb haben und sicher nicht mit den Welpen durch die Gegend gondeln um sich mit denen auf den Bahnhof zu setzen oder ihnen die Fußgängerzone zeigen.
    Trotzdem kann ich beide dahin problemlos mitnehmen, obwohl ich das auch nie gemacht habe mit ihnen als Welpe. Sie sind einfach klar in der Birne, gelassen und wesensfest. Und das verlange ich von guten verpaarungen.

    Und ehrlich? wer hat wirklich die Zeit und die Lust jeden Mini Schritt besonders aufzubauen? Und das bei so elementaren Dingen, die der natürliche Umgang des Züchters mit den Welpen, schon als Grundstein legen kann?
    Toll, wenn Leute das machen, aber ehrlich, deshalb kaufe ich mir einen züchterhund, aus einer wohl überlegten verpaarung, um damit möglichst schnell und einfach einen guten (arbeits)Hund zu haben.

    lg

    Ich habe bei keinem meiner Hunde das geübt, oder langsam aufgebaut, dazu fehlt mir die Zeit. Gott sei dank, weiß ich was und wo ich kaufe, da muss ich mir keine Sorgen machen. Und zudem laufen die Hunde hier tagsüber eh auf dem Grundstück herum und sollen und müssen dieses bewachen und schützen, vor allem wenn wir arbeiten sind und da laufen die Welpen halt einfach gleich mit.

    Lg

    Meine Welpen kannten auch schon die geschlossene box bei ihren Züchtern. Genauso wie den geschlossenen Zwinger, zue türen, und alleine sein, ohne Mama und Geschwister, einfach mal so, normal und ohne Drama und Tamtam. Ich vertraue darauf, das ein gut gezüchteter, wesensfester, gut sozialisierter Welpe, anpassungsfähig und gelassen Situationen meistert und darauf vorbereitet ist, ohne viel Training und Tamtam. Darum Kauf ich doch beim Züchter einen Rassehund, damit es für mich und den Welpen möglichst leicht ist, meinen und seinen Bedürfnissen, Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden und zu sein.

    Lg

    klar, gibt viel wichtigeres, als box usw. aber ich mach mir das Leben gerne einfach und habs nicht so mit hundetraining bei für mich alltäglichen Dingen, die einfach zu meinem Leben gehören, eben für mich z.b. Autofahren, Boxen kennen, Zwinger kennen, alleine bleiben, Garten kennen, eingesperrt sein, ausgesperrt sein, Staubsauger kennen, landmaschinen kennen, usw. erleichtert das Leben doch erheblich, wenn die Welpen damit groß werden. Und nein, das muss kein Züchter trainieren, sondern den Welpen einfach zumuten bzw. anbieten. Training ist da gar nicht nötig.

    Ach ja, meine arbeitshunde sollten Vieh wenigstens schon mal gesehen haben. Wobei meine kelpie Hündin z.b. mit 6 Wochen das erste mal an laufenten war. Nötig war das nicht, interessant allerdings schon.

    Lg