Beiträge von Gammur

    Hudson fühlt sich auch nie angesprochen. Ihn muss ich immer extra darauf hinweisen, dass er auch oder exklusiv gemeint ist. Seiner Meinung nach, kann das nämlich gar nicht sein, weil zumeist eh das Jungvolk gemeint ist. Somit muss ich immer dazu sagen "Hudson, gilt auch für dich." Woraufhin er sich im Schneckentempo dazu bequemt, das Kommando auszuführen. Beim schimpfen fühlt er sich auch nie, nie, nie angesprochen. Ich finds echt witzig, wie ignorant er sein kann.

    Meine June fühlt sich oft angesprochen, dabei ist sie der Hund, der am seltensten wirklich angesprochen wird, weil ist einfach nicht nötig.

    Reeba weiß genau wann sie gemeint ist und wann nicht. Die ist aber auch intelligenter als die aussies und weniger auf mich bezogen bzw. Menschen einfach nicht so nah.

    Lg

    Meine Bekannte hatte drei und hat jetzt noch zwei, sehr liebe schäfis. Verträglich und brav. Wir hatten früher auch drei relativ verträgliche dsh. Nur wenn nervige junghunde und aufdringliche Spielrüpel kamen, haben sie ihre individualdistanz eingefordert, aber maßvoll.

    Es sind halt nicht unbedingt, hüpf- Spaß-freu- Hunde, sondern teils etwas ernster. Meine Hunde hatten mit schäfis noch nie ein Problem. Deren Art ist ihnen und mir lieber, als so manch andere Hunde. Von der Rasse mache ich das nicht abhängig, meine Hündinnen mittlerweile allerdings schon. Aber schäfis mögen Sie und kommen sie gut mit aus.

    Lg

    Meine aussiehündin hat mit meinem aussierüden gespielt und ihn am Kragen gezogen, zack hatte der ein löchlein. Hunde haben eben keine Hände und wenn die wild spielen, toben, sich jagen, dann gibt es auch mal Kratzer und löchlein und das kann bei jeder Rasse vorkommen.

    Ich hab immer Desinfektionsmittel im Haus und mehr brauch es da auch nicht. Unsere Hunde sind hart im nehmen und man muss nicht aus jedem versehen, gleich die Rasse für alles schlechte verantwortlich machen. So etwas kann immer passieren.

    Meine Hunde und ich begegnen lieber Schäferhunden, als Labrador Retrievern. Trotzdem verteufel ich doch nicht gleich eine ganze Rasse. Mit Schäferhunden kamen meine Hunde bis jetzt immer gut aus. Man lässt sich halt in Ruhe und nervt sich nicht gegenseitig, sondern ist höflich und distanziert.

    Lg

    Genauso wie bordy sehe ich das auch.

    besser in Worte gefasst, als ich.

    Jeder kann doch mit seinem Welpen sozialisieren und trainieren so viel er möchte und beim Züchter seines Vertrauens kaufen, aber nur, weil ein Züchter nicht alles nach den Welpen richtet, ständig neues Spielzeug anschleppt, oder mit den Welpen durch die Weltgeschichte gondelt, macht ihn das nicht zum schlechten Züchter. Nur weil der Wurf im Zwinger mit Auslauf auf dem Hof schläft und es eben keine rosa kuscheldecken gibt, heißt das nicht, dass diese Welpen ein Trauma haben, oder der Züchter weniger empfehlenswert ist.

    Wie schon gesagt, meiner Erfahrung nach, kommt es mehr auf gute Genetik an, als auf ein besonders gut gemeintes sozialisierungsprogramm, was mittlerweile teilweise Formen annimmt, die maßlos übertrieben sind. z.b. 7 Wochen alte Welpen im Kindergarten, im Zoo, oder gleich mal in der welpenspielspass und überdrehstunde. Und das ist für mich ein Grund von solchen Züchtern abzusehen, denn a) möchte ich entscheiden ob ich meinen Welpen 25 Kindern aussetzen will oder nicht und b) bestimmt nicht mit 6-8 Wochen.

    Was hat bitte ein 6 Wochen alter Wurf Welpen auf dem Bahnhof verloren? Oder im Einkaufszentrum? Das muss doch wirklich nicht sein.

    Lg

    Vorsicht ja, Panik, Stress nein. So sehe ich das.
    June hatte keine gruselphase, dafür war und ist die von jeher zu gefestigt.

    Mein kelpie hatte eine Null bock Phase, aber nicht aus Angst, sondern eher um ihre Ideen durchzusetzen und ihre Unabhängigkeit.

    Mein rüde hat diesen ganzen sozialisierungskram durchlaufen und ich habe dann Jahre gebraucht, ihn wieder runter zufahren. Der dachte tatsächlich jeder stadtbesuch ist ein Job für ihn, bei dem ich mich mit ihm beschäftige und das will ich ja beim z.b. Schnell mal in den Laden springen, wirklich nicht. Er soll mich nur begleiten und unauffällig sein. Er hat gelernt, wir gehen in die Stadt, ich bekomme Kekse und man beschäftigt sich mit mir, trainiert mit mir, sehr nervig für mich, danach war mir klar, nee danke, nie wieder. Weniger ist mehr und einen solchen Zirkus veranstalte ich nicht mehr. Die nächsten Welpen haben es mir gedankt und sind so viel relaxter, entspannter und gelassener. Aber bei denen habe ich auch viel mehr auf die richtige verpaarung, Genetik und Züchter geachtet und nicht auf das ganze gedöns außen rum.

    Lg

    Gasthunde alle wieder weg. Lief super. Ich habe in zwei Gruppen geteilt draußen und das ging gut. Drinnen habe ich sie zusammen gehabt und das klappte auch gut. So viele Hündinnen auf engem Raum und dann noch so Ziegen dabei, dafür ging es recht harmonisch ab. Und gassi ist ja eh kein Thema. Da waren sie brav und easy.

    Lg

    das hab ich mir auch grade gedacht..
    aber kommt wohl auch drauf an was der Hund können muss und womit der Welpe konfrontiert wird. Wenn meine hauptsächlich zwischen Hof und Schafen hin und her wechseln würden und weder Stadt noch Urlaub mitmachen müssten wäre hier wohl auch keiner überfordert gewesen :tropf: und Hundekumpels zu haben dies vormachen ist ja ebenfalls sehr hilfreich. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Welpen gibt den man ungeübt in die Fußgängerzone setzt und der das selbstverständlich mitmacht.


    Oh doch, solche Welpen gibt es und ja, extrem wesensfest. Einfach eine verpaarung die passte und wo der Züchter wusste was er tat. Wer meine Hündin kennen lernt bzw. als Welpe schon kannte, weiß was ich meine. Die ist einfach cool, egal was kommt. Sie behält die Nerven und nein, sie pendelt nicht nur zwischen Hof und schafsweide. Die ersten 8 Wochen hat sie so verbracht und seitdem lebt sie auf dem Land. Stadt kennt sie mittlerweile auch, ich nehm sie hin und wieder mal mit, aber Training hat da nie stattgefunden. Sie ist einfach mitgelaufen. Und Untergründe, lüftungsschächte usw. da habe ich keinen Gedanken dran verschwendet, sie ist einfach rüber und ich hab nicht drauf geachtet.
    Die ist auch ab Tag eins bei mir 1 Stunde alleine geblieben und nach 4 Wochen, 6 Stunden. Und das ohne Training, einfach normal, einfach gemacht und war null Thema.
    Und all das und noch viel mehr Macht für mich einen wesensfesten Welpen und Hund aus. Eben ein Tier, das nicht gleich aus allem neuen, unbekanntem, ungeplanten und unvorhergesehenem ein Drama macht, sondern easy bleibt und nicht kopflos, über die Maße ängstlich, oder gar verstört reagiert.

    Aber das ist ja nur meine Auffassung und was ich persönlich für einen Welpen, Hund mir kaufe. Es sind meine Beobachtungen über die Jahre und meine Erfahrungen. Und ich mache es mir halt gerne leicht, darum kaufe ich meine Hunde, eben wo ich sie kaufe.

    Lg

    meinen wesensfesten Welpen und Hund, musste ich z.b. nie irgendwo drüber locken. Die ist mir einfach hinterher oder einfach selber voraus drüber. Nie musste ich irgendwelche umweltreize mit ihr irgendwie trainieren, oder erarbeiten oder sie über völlig alltägliches drüber locken. Die hat das einfach selber gemacht ohne das ich je darüber nachgedacht habe.
    Keine Ahnung, aber die ist einfach und läuft bis heute im Alltag mit, ohne Welpenstunden, ohne großartigen erziehungs und sozialisierungskram, einfach gelassen, neugierig, vorsichtig und kontrolliert. Und genauso stelle ich mir einen guten, arbeitshund vor. Ohne viel Arbeit, macht der Hund was er soll und dann wenn er gebraucht wird, ansonsten läuft er im Alltag mit und stellt keine großen Ansprüche, oder braucht extrem viel Training, Sozialisierung um zurecht zu kommen.

    Habe ich schon erwähnt, dass diese Hündin mein augenstern ist und ich bevor ich sie hatte nicht wusste was ein wesensfester Welpe, die richtige Genetik und ein Züchter der weiß was er tut, wirklich wert ist?

    Lg

    Ich war gerade mit den Hunden fast zwei Stunden im Wald, am Bach und am Teich. Jetzt hat es 26 Grad und den Rest des Tages verbringen wir drinnen. Aber war so angenehm vorhin. Ich hab mit trockener Hitze kein großes Problem und meine Hunde auch nicht, nur wenn es schwül und drückend wird, dann kann ich das nicht haben.
    Bin aber froh die große Runde für heute bereits erledigt zu haben, evtl geh ich heute Abend/Nacht nochmal, ansonsten können die Hunde in den Garten, wenn sie wollen.

    Lg