Hmm, vielleicht gibt es hier auch eine unterschiedliche Einstellung was sozialkompetent betrifft?
Ich z.b. Finde es total normal das Hunde, ja selbst Welpen, fremdhunde erstmal absolut doof finden. In ihrer Gruppe aber in gefestigten, sozialen Strukturen, absolut verlässliche, gut kommunizierende und soziale Tiere sind.
Ein Beispiel, Freunde von mir haben sich zu ihrer Hündin, die meinen Hunden gut bekannt ist, und voll integriert wird, gemocht wird von meinen Hunden, einen Welpen dazu geholt.
Ich habe meine Hunde einzeln, ganz langsam, diesen Welpen vorgestellt. Ich immer in sprungbereitschaft und mit Besen in der Hand bewaffnet, um schlimmeres zu verhindern. Meine Hündinnen waren nicht freundlich, aber weil einzeln, ich jede Sekunde aufgepasst habe, stürzten sie sich nicht auf welpie. Das war das erste Treffen, ich war positiv überrascht, das meine weiber so friedlich waren. 
Seitdem oft getroffen und gestern war welpie den ganzen Tag hier und sie gehört jetzt dazu. Meine June hat am Abend sogar mit ihr gespielt. Ich finde, das Verhalten meiner Hunde völlig normales hundeverhalten. Rudel, gruppenintern, mit befreundeten Hunden, absolut sozial, entspannt und nett, fremdhunde sind von welpenbeinen an, erstmal ein no go.
Und ich habe hier Rassen, die nicht für Bereiche gezüchtet wurden, wo eine gewisse Aggressivität, gebraucht und gewünscht ist.
Übrigens hat die Züchterin meiner aussiehündin, die Welpen bereits nach zwei Wochen aus der wurfkiste genommen, weil sie aus Erfahrung meinte, das Welpen so früh es geht mehr Platz brauchen, um sich großräumig aus dem Weg gehen zu können, wenn sie das denn wollen. Und wir wissen alle, welpenzähne sind eine Sache für sich. Mein rüde hat mir mit 11 Wochen, die Augenbraue gepirced. 
Und alle Welpen, die ich bis jetzt abgeholt habe, hatten Krusten und Macken, eben durch die Geschwister. Löcher beim Abholen hatte ich jetzt noch nicht, aber tiefere Kratzer, fand und finde ich jetzt nicht ungewöhnlich.
Und Welpen die schonmal separiert werden müssen, weil sie die Geschwister z.b. nicht mehr an den Futternapf lassen, kommt in ganz, ganz vielen Würfen vor. Und ist völlig normal.
Hunde sind mehr auf ein Zusammensein und Leben mit uns Menschen geeicht, darum ist einzelhundhaltung auch keine Tierquälerei. Viele Hunde bevorzugen den Menschen als Sozialpartner sogar. Kommt eben auf die Rasse an.
Ich habe die rosarote Traumwelt, in der Tier und menschenkinder aggressionslos und immer harmonisch zusammen leben wollen und können lange hinter mir. Weder unsere Tiere, noch unsere Kinder sind aggressionslos, wir Erwachsenen doch auch nicht. Wir können uns nur bemühen unseren Kindern, unseren Hunden adäquates Verhalten zu zeigen, vorzuleben und im Falle unserer Hunde, diese eben entweder so führen, dass es passt, oder ihnen durch sozialisation, durch gute Erfahrungen und soziale Erwachsene Hunde, angebrachtes sozialverhalten beizubringen.
Und wie gesagt, es gibt da rassebedingte unterschiede.
Lg