Beiträge von Gammur

    Ich gehe ja nur in der Pampa gassi, Geschirre kommen mir nicht zum normalen gassi an die Hunde. Zugstopphbs wenn ich die Hunde denn mal in die Zivilisation mitnehme, was ehrlich gesagt, eher selten passiert.
    June nehm ich manchmal mit, aber eben auch nur, weil sie sich verhält, als wäre sie nicht da und somit nicht stört. Hudson nervt mich, wenn er mich z.b. zum shoppen begleitet und Reeba findet das furchtbar und mag Stadt, Einkaufszentrum usw. eh nicht.

    Und da alle außer June, echt schlecht leinenführig sind, laufen sie halt besser frei in der Pampa herum. Da sind dann auch keine fremden Menschen und fremde Hunde, was June und Reeba sehr begrüßen. Und fürs nur freilaufen, habe ich am liebsten nichts an den Hunden. Ein Geschirr im Freilauf erschließt sich mir eh nicht. Finde ich viel zu gefährlich. Vor allem wenn die Hunde miteinander spielen.

    Lg

    Nach meiner Erfahrung gestern? Jaaaaaaa, retrieverleinen für Welpen sind super praktisch. Meine Erwachsenen Hunde haben die auch. Einfach so schnell an und abgeleint. Kein gefriemel mehr nach Karabinern, kein gebücke mehr, nach irgendwelchen Ringen, einfach Zack übern Kopf, und fertig.

    Wirklich Ultra praktisch.

    :dafuer:

    Lg

    ????Mit 2 Wochen machen sie gerade die Augen auf und liegen entweder an den Zitzen der Mutter oder in einem Knäuel zusammen weil sie die Nähe der Geschwister brauchen um sich sicher zu fühlen. Selbst mein letzer Welpe als Einzelkind hat sich in seiner Decke vergraben wenn Kyra nicht bei ihm war weil er etwas zum anlehnen braucht. Später als er laufen konnte hat er sich bei Shiva angekuschelt wenn Kyra nicht wollte.


    Sie hat sie nicht voneinander oder der mutterhündin getrennt. Sie sind nur zusammen aus der wurfkiste, in die Küche umgezogen, für die nächsten zwei Wochen, von da dann raus in den welpenzwinger mit angeschlossenem Auslauf. Da waren sie vier Wochen alt. Eben um Platz zu haben sich aus dem Weg gehen zu können.
    Als ich die kleinen mit 3,5 Wochen gesehen habe, waren die schon recht agil in der Küche unterwegs, und lagen nicht mehr im knäul ständig zusammen.

    Lg

    Hmm, vielleicht gibt es hier auch eine unterschiedliche Einstellung was sozialkompetent betrifft?
    Ich z.b. Finde es total normal das Hunde, ja selbst Welpen, fremdhunde erstmal absolut doof finden. In ihrer Gruppe aber in gefestigten, sozialen Strukturen, absolut verlässliche, gut kommunizierende und soziale Tiere sind.

    Ein Beispiel, Freunde von mir haben sich zu ihrer Hündin, die meinen Hunden gut bekannt ist, und voll integriert wird, gemocht wird von meinen Hunden, einen Welpen dazu geholt.

    Ich habe meine Hunde einzeln, ganz langsam, diesen Welpen vorgestellt. Ich immer in sprungbereitschaft und mit Besen in der Hand bewaffnet, um schlimmeres zu verhindern. Meine Hündinnen waren nicht freundlich, aber weil einzeln, ich jede Sekunde aufgepasst habe, stürzten sie sich nicht auf welpie. Das war das erste Treffen, ich war positiv überrascht, das meine weiber so friedlich waren. :dafuer:

    Seitdem oft getroffen und gestern war welpie den ganzen Tag hier und sie gehört jetzt dazu. Meine June hat am Abend sogar mit ihr gespielt. Ich finde, das Verhalten meiner Hunde völlig normales hundeverhalten. Rudel, gruppenintern, mit befreundeten Hunden, absolut sozial, entspannt und nett, fremdhunde sind von welpenbeinen an, erstmal ein no go.

    Und ich habe hier Rassen, die nicht für Bereiche gezüchtet wurden, wo eine gewisse Aggressivität, gebraucht und gewünscht ist.

    Übrigens hat die Züchterin meiner aussiehündin, die Welpen bereits nach zwei Wochen aus der wurfkiste genommen, weil sie aus Erfahrung meinte, das Welpen so früh es geht mehr Platz brauchen, um sich großräumig aus dem Weg gehen zu können, wenn sie das denn wollen. Und wir wissen alle, welpenzähne sind eine Sache für sich. Mein rüde hat mir mit 11 Wochen, die Augenbraue gepirced. :muede:

    Und alle Welpen, die ich bis jetzt abgeholt habe, hatten Krusten und Macken, eben durch die Geschwister. Löcher beim Abholen hatte ich jetzt noch nicht, aber tiefere Kratzer, fand und finde ich jetzt nicht ungewöhnlich.
    Und Welpen die schonmal separiert werden müssen, weil sie die Geschwister z.b. nicht mehr an den Futternapf lassen, kommt in ganz, ganz vielen Würfen vor. Und ist völlig normal.

    Hunde sind mehr auf ein Zusammensein und Leben mit uns Menschen geeicht, darum ist einzelhundhaltung auch keine Tierquälerei. Viele Hunde bevorzugen den Menschen als Sozialpartner sogar. Kommt eben auf die Rasse an.

    Ich habe die rosarote Traumwelt, in der Tier und menschenkinder aggressionslos und immer harmonisch zusammen leben wollen und können lange hinter mir. Weder unsere Tiere, noch unsere Kinder sind aggressionslos, wir Erwachsenen doch auch nicht. Wir können uns nur bemühen unseren Kindern, unseren Hunden adäquates Verhalten zu zeigen, vorzuleben und im Falle unserer Hunde, diese eben entweder so führen, dass es passt, oder ihnen durch sozialisation, durch gute Erfahrungen und soziale Erwachsene Hunde, angebrachtes sozialverhalten beizubringen.

    Und wie gesagt, es gibt da rassebedingte unterschiede.

    Lg

    Ich habe gestern mit fünf Hunden alleine unterwegs, einer davon noch nicht hörender Welpe, alle im Freilauf festgestellt, wie unglaublich praktisch retrieverleinen sind. Schnell übern Kopf, wenn Fahrräder kamen und schon war welpi gesichert. Meine drei brauche ich da nicht anleinen, die Hündinnen sind schnell und sicher an der Seite, den Rüden parke ich ebenfalls an der Seite auf Distanz, weil er eben soooo eine schnarchnase im zurückkommen ist.

    Nur die beauceronhündin von meinen Freunden, die ist geradezu im Stillstand unterwegs. Puh, die sprichst du an, dann siehst du richtig, wie die Ohren, das gesagte ans Gehirn weitergeben, das Gehirn sortiert die Info, das Kommando, gibt das dann an die ausführenden Körperteile weiter und gefühlte Stunden später macht der Hund dann Sitz und ich denke, Herr schick Hirn vom Himmel, sooooooo langsam kann ein Hund doch echt nicht sein. Aber evtl bin ich einfach nur verwöhnt, denn selbst mein Hudson ist gegenüber ihr noch echt fix. Meine Hündinnen bewegen sich auf einem ganz anderen energielevel und ich bin eben sofortiges abdrehen gewohnt und eben Tempo in der Ausführung.
    Die Hündin ist ein absolutes Goldstück und ich mag sie total, aber noch langsamer und sie würde rückwärts laufen. Der hellste Stern am Firmament ist sie zudem auch nicht, aber eine treue, liebevolle Seele. Aber ihr Tempo, hat mich gestern wahnsinnig gemacht. :roll:

    Lg

    Zwei Hündinnen kann gut gehen, muss aber nicht. Hängt von den Hündinnen ab. Wir haben heute drei intakte Hündinnen, zwei kastrierte Hündinnen, einen Welpen (Hündin) und einen intakten Rüden hier gehabt. Hat wunderbar geklappt eben in dieser Konstellation mit diesen Hunden ging das heute gut.

    Sicherer ist die Kombi rüde/Hündin, da gibt es meist keine Probleme, aber auch jede andere Kombi kann super klappen.

    Bei mir klappt 4 Hündinnen/1 rüde super.

    Lg

    June kommt auch immer mit. Hudson denkt dagegen immer, ihn kann ich unmöglich meinen. Den muss ich explizit ansprechen und auf die Allgemeingültigkeit meines Abrufes hinweisen. :hust:
    Und dann hat der teils ein schildkrötentempo drauf, da ist der Radfahrer schon wieder außer Sicht, bis er es dann mal bis zu mir geschafft hat. :headbash:

    Somit halte ich den einfach an, schicke ihn ins Sitz oder Platz und erspare mir, das schildkrötentempo.

    Lg

    Hier ist Ruhe eingekehrt. Das welpie ist soooo cool. Pennt jetzt seit einer Stunde wie ein Stein und fühlt sich pudelwohl hier bei uns.

    June hat ihr erstmal ein bisschen Benehmen beigebracht und klappt alles super. Heute Morgen war ich eine Stunde mit den Fünfen gassi und heute Abend bringe ich das kleinteil und die Hündin wieder heim. Hudson hat sich verzogen und hofft, dass das Teil nicht auf Dauer bleibt und Reeba findet die kleine Göre mittlerweile total witzig.

    Lg