Beiträge von Gammur

    Ehrlich? Bei mir wars so. Bei jedem Hund wurde ich gelassener und cooler. Immer so nach dem Motto" ach das wird schon!"

    Ich glaube das ist einfach auch eine Einstellungssache. ich habe gar nicht den Anspruch alle "was wäre, wenn - fragen, sofort zu beantworten und halte mich da an den bayerischen Spruch "schaun mehr mal, dann seng ma scho".
    Klappt ziemlich gut. :dafuer:

    Lg

    Ich habe es da einfacher, a) sehe ich meinen ex Hund noch jeden Tag und b) habe ich sie nicht aus der Not heraus abgegeben, sondern aus dem Gedanken heraus, dass es ihr dort jetzt besser geht. Ich knuddel sie, nehme sie auf den Schoß. Aber wenn ich dann heim gehe mit meinen Hunden, ist für die kleine und für mich völlig klar, dass sie im neuen Zuhause bleibt. Sie will und wollte danach nie wieder mit mir heim laufen. Sie gehört dort hin, das sind ihre Menschen, dort ist sie glücklich.

    Ich habe nie geweint, denn wenn ich in strahlende prinzessinenhundeaugen schaue, dann weiß ich, alles ist richtig, alles ist gut, genau wie es ist.
    Ich habe es nie bereut. Seitdem sind einige Hunde durch meine Hände gelaufen, gasthunde, pflegehunde, teilzeithunde. Es gibt ganz wenige bei denen es mir schwerfällt, oder fiel sie wieder gehen zu lassen. Denn ich weiß, jeder dieser Hunde hat sein Zuhause verdient, wo er der perfekt passende, gewollte und geliebte Hund ist und das muss nicht unbedingt bei mir sein.

    Lg

    Die mehrhundehalter sind da entspannter und haben eh alles da, was ein neuer Hund braucht. :gut:

    Man wird glaube ich einfach relaxter und macht keinen so großen Wirbel mehr.

    Als mein dritthund einzog, fuhr ich heim, setzte das welpie in den garten zu den vier vorhandenen Hunden und sagte:" spielt schön und macht es nicht kaputt! Es war teuer!"
    Dann hab ich das Auto ausgeladen und alles war wie immer. Ich hatte nix neues gekauft, und zwei Wochen frei, dann ging der Alltag wieder los. Beim ersthund hatte ich monatelang Zeit und hab ein Riesen Programm und Gedöns veranstaltet.

    Mittlerweile bin ich da so gelassen und völlig entspannt. Aufregung lohnt sich nicht, wird schon alles.

    Lg

    Meine persönliche Krönung war eine mir unbekannte Frau, die mir auf der Straße von ihrem " Schit-sau "erzählen wollte. Genau so gesprochen, wie ich es geschrieben habe.
    :lachtot:

    Ich habe etwas gebraucht um zu verstehen, dass sie einen Hund meint und dachte die ganze Zeit, "wer nennt ein Schwein bzw. eine sau bitte Schit?" Was ja auf englisch nun nicht so ein nettes Wort ist.

    Gemeint war natürlich ein Shih tzu. :hust:

    Lg

    Ich beantworte einfach mal nur die ausgangsfrage. Ich empfinde das nicht so. Hier auf dem Land erlebe ich keine Kinder die panisch werden, oder Angst haben, wenn sie meine Hunde sehen. Und auch städtischer hatte ich so eine Reaktion noch nie.

    Meine Hündinnen nehmen aber auch absolut keinen Kontakt zu fremden Menschen auf. Sie ignorieren Kinder gekonnt, schauen weg und sind unauffällig.

    Ich nehme da keine Veränderung/Verschlimmerung wahr.

    Lg

    Für mich schreit deine Beschreibung nach einem Terrier. Ein Airedale Terrier? Oder ein Irish Terrier? Wenn du was kleineres magst, westi, cain, Terrier evtl. kernig, robust, stur, erziehbar, oft ein Personen Hunde. Evtl müsstest du vom Aussehen ein paar Abstriche machen. Aber aussehen ist ja eh nicht so wichtig.

    Lg

    Ganz ehrlich? Meine Hunde (ausgenommen June ganz selten mal) nehme ich nicht mit in Städte, Einkaufszentren oder Menschenmengen. Reeba mag die allermeisten Menschen überhaupt nicht. Sie lässt sich nun mit 2 Jahren von 4-5 Menschen, inclusive mir überhaupt anfassen. Was soll so ein Hund, der eine große individualdistanz braucht in der Stadt? Und Kinder sind für Sie der Horror auf zwei Beinen. Weiß ich und darum wird dieser Hund gesichert und bleibt im Auto oder daheim und dann bleiben gleich alle Hunde im Auto oder daheim, somit kommt es erst gar nicht zu solchen Situationen.

    Die aussies halten Kinder aus, wobei Hudson Kinder ebenfalls umbombt, vor Freude. Muss nun auch nicht sein, somit passe ich bei dem ebenfalls sehr auf. June ist recht stoisch und fast gelassen, darum nehme ich sie manchmal mit, aber ich sehe die Notwendigkeit einfach nicht, die Hunde mit zum shoppen, mit in die Eisdiele usw. zu nehmen.

    Auf drei Hunde laufen Kinder auch nicht mehr einfach so zu, vor allem da zwei schwarz sind. Und dann leben wir hier noch auf dem Land. Kinder hier wissen wie man mit Hunden umgeht, haben selber Hunde, oder kein Interesse an ihnen.
    Sehr praktisch. Ich wohne hier echt gerne, ist so ein bisschen die "Insel der glückseligen". Gibt wenig Stress mit fremdhunden, wenig Stress mit Kindern und Mitmenschen, wenig Stress mit Jägern und viele einsame Wege und runden, wo ich außer wild und hin und wieder mal einen Reiter, niemanden treffe.

    Somit bleiben solche unangenehmen Situationen für meine Hunde aus.

    Lg

    Bei mir hat es nach Abgabe vom dritthund knappe 6 monate gedauert, bis wieder ein dritthund einzog. Die Hündin die ich abgegeben habe hat 7 Monate bei mir gelebt und war 6 Monate alt, als sie aus dem Tierschutz hier einzog.

    Das welpie vom Züchter passt so viel besser zu mir und ich bin sehr froh, das so entschieden zu haben.

    Lg

    Ich habe ebenfalls einen Hund abgegeben und mir geht und ging es ziemlich gut dabei. Der Prozess war ein schleichender und da wo der Hund jetzt lebt, geht es ihr viel besser als bei mir.
    Die Umstände dort passen viel besser zu ihr und sie ist so glücklich. Ich sehe sie noch jeden Tag, aber weder der Hund noch ich, haben das Bedürfnis sie wieder mit heim zu nehmen.

    Und ihre Besitzer lieben sie und nehmen sie, wie sie ist.
    Am Anfang war ich etwas traurig, später habe ich eingesehen einen Fehler gemacht zu haben. Und da der Hund aus Rumänien, aus dem Tierschutz ist, habe ich ihr versprochen, dass es ihr in diesem Leben nur noch gut gehen wird. Das sie geliebt wird, im Bett schlafen darf und einfach glücklich sein darf. Ihre neuen Besitzer ermöglichen ihr das und mehr zählt für mich nicht. Meine Befindlichkeiten stehen im Hintergrund. Ich bin ein rationaler Mensch und dann muss man manchmal eine Entscheidung treffen, die man sich anders gewünscht hätte, zum Wohle des Tieres und zum Wohle von einem selbst.

    Ich habe mir dann nach einiger Zeit wieder einen Welpen vom Züchter gekauft und bin mittlerweile so froh wie alles gelaufen ist. Hat genau so sein sollen. Ich habe einen Hund dazu bekommen, der zu mir viel besser passt und mein ex-Hund hat ein Zuhause bekommen was viel besser zu ihr passt. Und somit sind alle glücklich und nur das zählt für mich.

    Ich hoffe du kommst über die Abgabe deines Hundes hinweg und kannst dein Herz evtl irgendwann für einen anderen, passenderen Hund öffnen.

    Lg