Beiträge von Gammur

    Ob ich meinem Hund das Gift in den Nacken tropfe, es sich über das Halsband verteilt, oder er es gleich frisst, macht doch kaum einen Unterschied. Gift, bleibt Gift im und am hundekörper.

    Hier gibt es keine Alternative, diese zeckenbiester lassen sich nicht mit püllverchen, koksöl, oder sonstigen naturmittlechen abschrecken, somit bleibt nur die chemische Keule. Und da ist mir in der hundegruppe tatsächlich bravecto lieber. Wenn das jetzt noch hilft, dann bleibe ich dabei. Die Tierärztin konnte mir auch nur positives berichten. Es hilft einfach nichts, ich brauche hier in Bayern einen wirksamen antizeckenschutz.

    Lg

    Ich habe das vom Tierarzt bekommen. Die hatten gerade neue große Lieferung bekommen und da habe ich mich eingedeckt.

    Meine Hunde haben gestern morgen die Tabletten bekommen. Haben sie ohne Probleme so gefressen und haben bis jetzt keine Nebenwirkungen oder Probleme.

    Bei mir hatte Hudson schon zwei zecken, June eine und ree auch eine. Ich hoffe Bravecto wird mein Mittel der Wahl, weil diese anwendungsform ist im mehrhundehaushalt echt genial. Und ich muss nicht mit kleinen Ampullen und irgendwelchen hbs handtieren.

    Lg

    Ich glaube ums fröhliche hibbeln ging es gar nicht, sondern darum sich vorher schon praktisch jedes Szenario bis ins kleinste Detail auszumalen, zu durchdenken und zu überlegen. Und das legt man irgendwann, wenn man nicht seinen ersten Welpen kauft und hier im df unterwegs ist, ab. Weil man einfach anfängt situationsorientiert, pragmatische Lösungen zu finden und zu suchen.

    Einfach weil man mit mehreren Hunden nicht immer nach Lehrbuch vorgehen kann und auf jeden verquersitzenden furz, gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen kann.

    Meiner Erfahrung nach, wird man pragmatischer, routinierter und kleine Problemchen nimmt man kaum wirklich ernst. Das ganze muss laufen, ob nun Hund 1 meint, heute kann er nicht hören weil windig, Hund 2 meint dahinten sind sooooo leckere Pferdeäpfel und Hund 3,4,5,.... meinen das da vorne ganz bestimmt gerade ein Reh in den Wald gesprungen ist, gaaaaanz sicher. Da hat man einfach keine Zeit sich mit jedem Hund individuell, stundenlang, pädagogisch wertvoll auseinander zu setzen, oder sich tiefgreifende Gedanken zu machen. Man muss wieder Ordnung ins system bringen und die pappnasen an ihren Gehorsam erinnern.

    Ich habe immer gern gehibbelt und drei Tage, werden so vorbei fliegen.

    Lg

    Ich hatte diese Einstellung nicht immer, ganz und gar nicht. Ich habe sie mir erarbeitet.

    Mit Hudson habe ich so viel gekämpft und so viel erarbeitet, an mir, an ihm und an uns zusammen. Ich war immer kurz davor ihn gehen zu lassen, dahin wo man seine Qualitäten schätzt und nicht wie bei mir, wo ich immer sein Wesen, seinen Charakter ändern wollte. Wie oft war ich zu meinem sargnagel ungerecht? Wie oft habe ich ihn verbiegen wollen? Wie oft etwas verlangt was er nicht leisten konnte? Es war so schwierig zu akzeptieren, dass er nunmal ist, wie er ist und gut so ist.
    Aber glücklich waren weder er noch ich mit der Situation zwischendurch. Ich habe nie jemanden gefunden, der genau so einen Hund gerade suchte, ansonsten hätte ich mich, schweren Herzens, getrennt. Hudson ist nun acht Jahre alt und wir beide werden bis zum Ende zusammen gehen. Wir haben uns arrangiert und ich liebe ihn sehr, aber dieser Weg, dieses erleben und lernen, hat meine Sicht verändert und dafür werde ich meinem persönlichen, geliebten sargnagel immer dankbar sein.

    Lg

    Ich habe uns heute mit bravecto eingedeckt. Mal schauen, ob das mein Mittel der Wahl wird. Halsbänder sind in mehrhundehaushalt blöd, Spot ons mit Baden, schwimmen usw. auch. Natürliche Mittel Versagen hier alle. Ich bin guten Mutes.

    Lg

    Auch ein Welpe ist kein unbeschriebenes, völlig leeres Blatt oder Gefäß. Das würde Zucht ad absurdum führen.

    Man übernimmt Verantwortung und die bedeutet manchmal auch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Oder auch, was ist das Beste für den Hund? Was ist das beste für mich, meine Familie? Wie kann ich dem Hund das beste Leben ermöglichen? Für ihn und damit auch für mich?
    Ich bin verantwortlich für das Leben und die Zukunft meines Tieres und ich verspreche meinen Tieren immer, dass es ihnen in diesem Leben nur (noch) gut gehen wird. Ob das dann unbedingt bei mir sein muss, oder auch woanders, lasse ich dabei offen und ohne Berücksichtigung.

    Das bedeutet nicht, dass man sich ohne nachzudenken ein Tier anschaffen, oder weiterreichen sollte.

    Lg

    Ich bin nicht so von mir selber überzeugt, dass ich meine, ich, mein Zuhause, meine hundegruppe, ist für jeden Hund das richtige, beste, tollste und passendste.
    Nicht jeder Hund passt zu mir und hier her. Es gibt Plätze, Menschen und Situationen die für den Hund eben viel passender sind und viel bessere Herrchen und Frauchen, als ich es je sein könnte.

    Und dann hat das nichts mit aufgeben, sondern mit großem Verantwortungsbewusstsein, liebe und vertrauen zu tun. Ich stelle das wohl eines anderen Lebewesens über mein ego, mein wohl, meine Enttäuschung, usw.

    Lg