Beiträge von Gammur

    Ich schaue zuerst immer die pedigrees an. Bilder interessieren mich nicht besonders. Videos der Arbeit dann deutlich mehr.
    Klar habe ich auch optische Vorlieben, allerdings ist das dass allerletzte worauf ich achte.
    Ich war bei einer showlinien Züchterin, die mir ständig nur erzählt hat wie schön und welche tolle fellqualität ihre Hunde haben. Und wie toll sie gezeichnet sind. :fear:
    Ähm ja, interessiert mich wirklich als allerletztes. Die Hunde dort sind sicher hübsch, nett, lieb und alles, aber nichts für mich.

    Bei mir geht die Reihenfolge eher Gesundheit, pedigree, Arbeitsstil und Einstellung von Eltern und Familie, Charakter/Wesen, Geschlecht und dann evtl noch aussehen. Aber eigentlich ist mir das recht egal.
    Ich bleibe dabei "ein guter Hund hat keine/oder jede Farbe".
    Und meine rassen gibt es in wirklich vielen bunten Farben und ja, ich kenne oft die pedigrees, aber die Farbe der Hunde die ich mir so anschaue, weiß ich meist nicht. Interessiert mich nicht. Allerdings stehe ich auf gemäßigtes/wenig Fell, aber nur aus praktischen Gründen, ich mag Hunde bürsten gar nicht.

    Lg

    Also mir gefällt zb beim Collie ein sehr hoher weiß Anteil. So weit ich weiß, ist zu viel Weiß eine Fehlfarbe. Würde mich aber nicht davon abhalten so einen Welpen zu nehmen.
    Oder bei der Dogge finde ich die Grautiger wunderschön. Auch eine Fehlfarbe (zumindest war es 2011 so).
    Beim Boxer - die Weißen.

    Also ich würde jetzt nicht speziell NUR nach Fehlfarben Ausschau halten. Oder nur eine Fehlfarbe haben wollen. Aber gerade bei den Doggen würde ich einen Grautiger einer Schwarzen vorziehen.
    Oder beim Collie. Hätte ich die Wahl zwischen High White und "normal" würde ich mich (vorausgesetzt der Charakter passt) für High White entscheiden.
    (mir gefallen auch die weißen Collies super, die man. Ist/war (bin da nicht mehr am neuesten Stand) beim VDH eine Fehlfarbe.

    Mag jetzt dämlich sein, da ich aber weder züchten, noch ausstellen will, wären mir Fehlfarben egal. Vorausgesetzt die Gesundheit passt.

    Würdest du für einen solchen Hund, nur wegen der "besonderen" Farbe, denn auch das doppelte bzw. deutlich mehr als für die anderen Farben zahlen? Und das weiß beim Collie ist mit absoluter Vorsicht zu genießen, vor allem Ohren und Augen sollten pigmentiert sein. (Erhöhte Gefahr von Blindheit, Taubheit).
    Durch die erhöhte Nachfrage nach solchen "fehlfarben" kann auch einschränkende bzw. gesundheitlich nachteilige farbzuchten entstehen. Somit kann dies die qualzuchtmerkmale fördern.

    Ehrlich zumeist hat das ausschließen von bestimmten fellfarben einen guten Grund. Zumeist gesundheitlicher Art. Sehr selten auch mal nicht, aber ein hoher weissfaktor bei collieartigen, da ist absolute Vorsicht geboten. Genau wie bei dem blau bei einigen rassen.

    Und genau das ist der Punkt. Der schließt den Kreis zum qualzuchtthema, nur weil ich etwas süß, toll, hübsch usw. finde, sollte dies nicht noch ein verstärkendes kaufargument sein.

    Lg

    Ich kenne keinen informierten hh der auf fehlfarben scharf ist. Das ist einfach nur dämlich, sorry.
    Wer sich einen Hund nur deshalb anschafft um etwas besonderes, seltenes zu haben, der hat nichts verstanden.
    Jeder Hund ist etwas besonderes, seltenes, spezielles. Keiner ist genauso wie der andere, jeder einzigartig.

    Und wenn jemand sagt "Ich will keinen Labrador, weil hat jeder" auch wenn sie perfekt passen würden, dann sollte sich derjenige einfach mal überlegen ob Hundehaltung wirklich für ihn ist. Denn dann sind die Beweggründe für das Lebewesen Hund evtl. sehr fadenscheinig und aufgesetzt.

    In so vielen Bereichen will der Mensch "normal sein" zur Norm gehören, aber wer sich über die völlig unwichtige, unrelevante Farbe seines Hundes meint profilieren zu müssen, der sollte sich überlegen ob nicht irgendwas bei ihm schief läuft.

    Lg

    Es gibt so viele Züchter, dann suche man sich eben den der Erfüllt was man sucht.
    Ich kenne so viele Züchter verschiedener rassen, aber ein solches gedöns mit dem Preis habe ich echt noch nie gehört.
    Und diese Verschwörungstheorien sind in meinen Augen auch Schwachsinn.

    Die meisten gängigen rassen Kosten mit Papieren zwischen 800 und 1500 Euro. (Schäferhunde, Retriever, aussies, Border Collies, Collies, shelties, Dackel, und einige andere).

    Meine rein persönliche Grenze sind 1500 Euro für einen Welpen. Ich würde einfach nicht mehr für einen Welpen bezahlen, eher mir dann eine andere Rasse, einen anderen Züchter suchen.

    Die rassen und/oder Züchter die über dieser rein persönlichen Grenze liegen, kommen dann für mich einfach nicht in frage. Nicht weil ich das Geld nicht hätte, sondern ich einfach dort meine Grenze ziehe. Ich zahle übrigens auch nicht für eine Farbe extra. Ein guter Hund hat keine Farbe und damit bin ich kein Kunde für farbzuchten, oder Preise nach Farben gestaffelt.

    Für viele ist hundekauf ja eine emotionsgeladene Aktion. Für mich ist es erstmal ein Kaufvertrag. Ich zahle für einen qualitativ hochwertig gezüchteten Hund, den veranschlagten und abgesprochenen preis.
    Natürlich muss man den Preis wissen, am besten bevor man bis takatukaland fährt, aber wer fragt, dem kann geholfen werden. Und wenn der Züchter allergisch auf die Preisfrage reagiert, dann ist das nicht der passende Züchter für einen. Wie bei jedem anderen Kauf, wird man sich nicht einig, sucht man weiter.

    Verstehe nicht, warum das so unfassbar schwierig sein soll. Wer für einen Hund gerne 2000-3000 Euro ausgibt, bitte. Aber das bedeutet nicht, dass ich das auch tun muss. Gute Hunde mit Papieren bekomme ich auch für weniger.

    Lg

    Ich habe noch nie einen Züchter getroffen, der wirklich ein Problem mit der Frage nach dem Preis hatte.

    Die letzte Züchterin hat mir unumwunden, ohne Nachfrage im Gespräch, den Preis genannt.
    Meiner Erfahrung nach, eiert da keiner der Züchter die ich kenne groß rum. Klar, wenn sie emails bekommen a La " Was kostet Hund" also weder Anrede noch sonst irgendwas, würde ich auch nicht antworten. Aber beim ausführlichen Gespräch/Austausch per Telefon, Email oder persönlich hatte ich noch nie einen Züchter dabei, der die Preisfrage negativ fand.

    Hudson hat vor fast 10 Jahren 1000 Euro gekostet.
    Ich muss für solche Kaufpreise auch sparen, aber meine Güte. Das Neuste Smartphone, ein Auto, ein ebike, ein Computer, Tabletts, usw. da schaut kaum einer nach dem Preis, aber ein Welpe soll bitte nicht so teuer sein.
    Vor allem wenn ich überlege, seitdem ich Hudson habe, hätte ich 4 verschiedene Smartphones, habe ein neues Auto gekauft, duzende von Schuhen, Handtaschen und anderem Schnickschnack, nur der Hund, der ist immer noch der selbe. Die 1000 Euro waren sehr nachhaltig investiert.

    Alle meine Wuffs sind jeden Cent wert. Und eigentlich viel mehr, denn unbezahlbar. Somit hab ich eigentlich ein Schnäppchen gemacht. :gut:

    Lg

    Die drei Teckel die der Jäger in der Nachbarschaft meiner Bekannten hatte, waren die reinsten jagdmonster. Jeder Kaninchenbau war ihrer. Im Fuchsbau waren sie die Spezialisten. Ableinbar im Wald nur während der Arbeit. Die drei waren Mega cool. Selbst an Schwarzwild haben die sich getraut. Ein Schneid bei dem mir Angst und Bange wurde.
    Ich habe selten Hunde mit dieser Passion für ihren Job gesehen. Und ich kenne auch Dackel in privathand, aber dieses leuchten, diese Passion erkenne ich bei denen nicht. Meist zu dick, an der flexi hängend, um den Block.

    Nicht alle natürlich, aber ich denke Dackel werden oft total unterschätzt. Leider.
    Und dann eben weil sie klein sind, nicht wirklich ernst in ihren Bedürfnissen genommen.

    damit meine ich niemanden hier aus dem df. Aber im Alltag erlebe ich Dackel fast nur noch so. Schade, denn sie sind jagdlich echt eine Wucht auf ihrem Gebiet.

    Lg

    Na ja, wenn es nur um akkutphasen geht, dann ist es ja nicht wie du schriebst. Also mit hin und wieder mal weniger hat kein Hund ein Problem. Wie oft im Jahr sind denn diese akkutphasen?
    Ich bin auch 1-2 mal im Jahr krank, da kommen meine arbeitshunde auch mit garten aus. Aber das sind halt die großen Ausnahmen und nicht der Regelfall. Grob überschlagen gibt es im Jahr bei mir so 5-7 Tage an denen ich keine gassirunde drehe.

    Und wie schon gesagt will to please heißt eben auch will to do mit dir als Mensch. Die meisten will to please Hunde sind sehr auf den Menschen bezogen und eben auch so gezüchtet worden, die haben oft weniger Interesse am Spiel mit anderen Hunden. Jedenfalls sobald sie erwachsen sind. Denen ist die Zusammenarbeit mit Ihrem Menschen halt deutlich wichtiger, als rumgeballer mit anderen Hunden. Mein aussierüde z.b. spielt seit er 1 1/2 Jahre ist gar nicht mehr mit Hunden, nur mit mir. Er nutzt auch den garten kaum, außer ich geh mit raus. Meine aussiehündin und auch das kelpie bewachen das Grundstück, gehen die Grenzen ab, melden wenn was nicht regelkonform läuft, aber spielen und rumzocken im garten miteinander kommt so nicht oft vor. Die shelties der Trainer im Hundeverein sind da sehr ähnlich.

    Ich denke auch irgendwo wirst du Abstriche machen müssen. Auch ein bis 15 kg will to please Hund, will etwas mit dir tun. Meine Standard aussie Hündin wiegt z.b. nur 16 kg. Aber du hast recht, dass passt dann nicht. Will to please Hunde wollen dir gefallen, es dir recht machen, sich mit dir beschäftigen und sind deshalb nicht unsozial, aber oft mehr auf den Menschen fixiert, als auf andere Hunde. (Vor allem wenn sie erwachsen sind).

    Lg

    Ich habe gerade eine viszla gasthündin bei mir. Sie wird als familienhund gehalten.
    Vom ganzen Typ her ist sie das Gegenteil zu meinen hütitütis. Sie ist sicher nicht aus einer jagdgebrauchszucht, ihre Nase und ihre Ohren setzt sie dennoch tausend mal besser ein, als meine hütis.
    Meine hütis sind reine sichtjäger, dass viszla Mädel hat mir heute morgen im Wald gleich mal gezeigt, was so in ihr steckt. Ich hatte sie an der flexi, weil ich mir schon dachte, dass das um 6 in der Früh besser wäre. Die hütis liefen frei.
    Sie hat an der flexi zwei Rehe aufgescheucht, an denen meine hütis einfach vorbei gegangen sind. Nase auf Boden und in die Luft und ein Satz ins Unterholz und schon flohen die Rehe. (Genau den hütis vor die Pfoten, mein "Down" hat man wohl bis in den nächsten Ort gehört :ops: ) Die gasthündin ist durchaus ableinbar, allerdings ist sie durch und durch ein Jagdhund. Mir ist diese Art ja zu anstrengend, wobei ich oft begeistert bin, was diese Hunde mit ihrer Nase leisten können. Da tragen meine hütis die echt nur zur Zierde spazieren. :hust: Also die Nase, meine ich.

    Ich denke es gibt durchaus jagdhunderassen die mit alternativen ausgelastet werden können und glücklich sind. Allerdings gibt es auch einige rasen, mit denen wird Otto normal Hundehalter und vor allem auch der jeweilige Hund nicht glücklich.
    Retriever sind zwar Jagdhunde, aber mit vielen vollblutjagthunden nicht vergleichbar. Vor allem wenn man sich die showlinien bei den Retrievern anschaut.

    Der frühere Nachbar war Jäger und hatte immer DD. Geniale Hunde, aber nix was ein normalsterblicher haben muss. Die haben eine nachsuche gemacht, da habe ich mit den Ohren geschlackert und meine goldi Hündin aus AL war dagegen praktisch jagduntauglich. Diese Schärfe auf der Jagd, Präzision und der unbeugsame Wille mit der Nase ans Ziel zu kommen. Genial.
    Auch eine Wachtel habe ich schon im Einsatz gesehen und teckel und jagdterrier ebenfalls schon. Wirklich nichts, was man sich als Nichjäger anschaffen sollte.
    Genial für die Arbeit, als familienhunde mit ein bisschen ersatzarbeit deplatziert und unglücklich.

    Lg

    Ich habe bei junes Züchterin weit vor der Geburt der Welpen angezahlt. Wenn dann in dem Wurf keine Hündin dabei gewesen wäre, plante sie danach noch einen Wurf der mir sogar besser gefiel. Aber die Züchterin und ihre Hunde kannte ich vorher schon länger.
    Im ersten Wurf war aber eine Hündin passend dabei und ich habe es nie bereut.
    Bei Hudson haben wir erst Züchter und mutterhündin kennen gelernt und als die Welpen geboren waren, sind wir hin und haben als die Welpen 4 Wochen alt waren einen ausgesucht und angezahlt.
    Bei ree habe ich nichts angezahlt, sondern am abholtag komplett bezahlt. Kannte Züchterin auch schon länger.
    Mir ist es recht egal, wie der Züchter das haben will. Unseriös empfand ich das bisher alles nicht.
    Was mich eher abschreckt sind mehrseitige Kaufverträge, in denen der Züchter sich bei praktisch jedem furz (ob durchsetzbar oder nicht sei mal dahin gestellt), einmischen möchte bzw. sich das Recht zur Einmischung bei so ziemlich jedem Thema einräumen will. Sowas unterschreibe ich nicht. Mein Hund, meine Regeln.

    Lg

    Oh wow... Ja, so hab ich den Aussie im Kopf und genau darum nicht auf meiner Liste.Meine Jungs würden ausziehen wenn sie jeden Tag 2 Stunden Gassi müssten, ich hab sie mir nicht umsonst so ausgesucht. Da ich chronisch krank bin kommt es leider viel zu oft vor das richtiges Gassi nur 2mal die Woche stattfindet. Meine Hunde finden das völlig okay, grad bei Hitze und regen darf ich eh alleine gehen, dann bewegen die keine Pfote.
    Die 2 sind einfach auszulasten, spielen im Garten, ein bisschen mit mir spielen und gut ist. Wenn ich dann noch 3mal Sitz und 4 mal Platz verlange kriege ich schon vorwurfsvolle Blicke.
    Dazu stelle ich es mir unglaublich schwierig vor wenn ich einen Hund bei mir behalten müsste während die anderen 2 fröhlich mit anderen Hunden durch die Wiese bomben. Andererseits färbt Arren einfach derartig ab in Sachen Hippie sein und alles ist rosarot. :lol:

    Ich finde Aussies richtig klasse, Fairytales Abby zB ist echt wahnsinnig hübsch und so aufmerksam, aber das sind einfach keine Hunde die mit mir (und ich mit ihnen) glücklich werden würden.

    Dann würde ich dir aber von allem größeren mit will to please abraten. Denn will to please ist eben zumeist auch gekoppelt mit will to do. Und jeden Tag gassi ist dann schon das mindeste. Auch beim sheltie z.b.
    Ruhetage sind klar auch mal drin, aber 2 mal die Woche gassi und sonst garten reicht den meisten will to please Hunden wirklich nicht.

    Meine Hunde sind jeden Tag stundenlang auf 7 000 Quadratmeter Grundstück unterwegs, aber gassi und hundesport bzw. arbeiten wollen sie natürlich trotzdem.

    Lg