Beiträge von Gammur

    Ich war auch schon sediert und hab null mitbekommen und dabei bin ich schwer zu narkotisieren. Bei mir war es für eine magenspiegelung. Mitbekommen habe ich nichts, war nach 20 min wieder wach und mir ging es super. Wenn das ordentlich gemacht wird, in Ruhe, ohne Hektik und Stress, dann ist eine sedierung wirklich nichts schlimmes. Wird doch fürs HD/ED Röntgen auch gemacht beim Hund.
    Ich gehe natürlich davon aus, dass das ordentlich und professionell gemacht wird. Wobei eine kastra ja unter Vollnarkose stattfindet, weil der Körper und das Schmerzempfinden dabei einfach ausgeschaltet sein muss. Bei einer sedierung ist das eben nicht der Fall. Darum wird eine sedierung ja nur bei Untersuchungen angewandt und nicht bei Operationen.

    Allerdings bleibe ich dabei, ein Ultraschall sollte ohne sedierung möglich sein.
    Und nochmal, es gibt immer Risiken, aber ich finde auch Newton sollte mal komplett durchgecheckt werden und wenn das im wachen Zustand nicht möglich ist, dann musst du in den sauren Apfel beißen und ihn sedieren lassen dabei. Hilft doch alles nichts.

    Denke um Chip oder kastra wirst du aber nicht herum kommen auf kurz oder lang.

    Lg

    Und ich kenne sehr viele kastrierte Hunde, die fit, gesund, schlank und aktiv durch ihre Menschen geblieben sind.
    Es gibt solche und solche, aber nur weil die Eier ab sind, wird aus dem Hund nicht plötzlich ein Faultier. Evtl. haben die Menschen auch nicht den richtigen motivator gefunden.
    Ich kenne auch intakte Hunde, die faul sind.

    Das wäre jetzt meine geringste Sorge. Newton verliert Gewicht, hat eine vorhauentzündung und eine so große Prostata, dass der Tierarzt die ertasten konnte. Zudem Probleme beim kotabsatz. Es muss ihm geholfen werden, so ist das doch kein Zustand. Lieber faul, kastriert und gesund, als aktiv, krank und intakt.

    Lg

    Soviel ich weiß, atmet der Hund bei einer sedierung noch selbstständig und wird eben nur in eine Art kurzen Tiefschlaf gelegt. Bei einer Narkose übernehmen ja Maschinen die Beatmung, weil dabei eben der Körper dazu nicht mehr selbstständig in der Lage ist. Dann gibt es noch die Möglichkeit Beruhigungsmittel zu verabreichen, wenn der Hund ein Angst oder Panik Hund ist.
    Das bei einer sedierung was schief gegangen ist, habe ich noch nie gehört. Selbst das narkoserisiko ist doch mittlerweile wirklich gering. Ja, es kann immer mal was sein, aber 100% Sicherheit gibt es im Leben nunmal nicht.

    Ehrlich, so wie sich das alles liest, lass Newton den Chip setzen. Du hast immer wieder gesagt, er soll eh kein deckrüde werden, darum ist es doch echt egal. Er ist erwachsen, ausgereift und mit dieser prostatavergrösserung eh nichts für die Zucht.

    Mach dir und ihm das Leben nicht so schwer. Wäre es mein rüde, würde ich ihn sofort kastrieren lassen, würde nichtmal den Chip testen. Newton wird Newton bleiben, ob mit Eiern oder ohne und das er nicht fett und oder faul wird, hast du doch in der Hand.
    Hauptsache es geht ihm wieder gut und dazu braucht er seine Eier nicht unbedingt. Manchmal kommt es halt anders als man es sich denkt, oder wünscht. Nur ich würde nicht mehr lange warten, sondern Newton jetzt rasch helfen bzw. den Chip setzen lassen.

    Fürs ordentliche durchchecken bin ich aber noch immer. Kann eine prostatavergrösserung lahmheiten hervorrufen? Ich würde Newton auch nochmal in einer Tk vorstellen

    Lg

    Ich habe mit Hudson ja so eine mischmaschlinie und ehrlich, nie wieder. Der hat Arbeitseifer für fünf Hunde, aber er wird völlig kopflos. Er ist mittlerweile 10 Jahre alt und noch immer stehe ich bei ihm auf der Bremse und übernehme seine impulskontrolle. Es nervt so dermaßen, dass dieser Hund alles für mich geben will und ich ihn ständig deckeln und bremsen muss. Weil er es alleine einfach nicht kann und wohl nie können wird.

    Meine AL Hündin ist für alles zu motivieren und verliert nie den Kopf. Sie ist total in Kontrolle und hat jede Situation voll im Griff. Sie ist an einem Finger führbar, absolut gehorsam und du kannst sie überall mit hin nehmen, denn sie interessiert sich nur für mich und ignoriert ansonsten alles um sie herum.
    Ein AL aussie muss nicht unbedingt hüten, sind Allrounder. Meine aussiehündin hütet ganz ordentlich und mit viel Elan, aber sie longiert genauso gerne, oder bewacht das Grundstück. Sie ist da sehr anpassungsfähig und nimmt die Jobs die ihr geboten werden. Sie ist halt nicht lustig, sondern bei eigentlich allen Aufgaben sehr, sehr ernsthaft dabei. Ich mag solche Hunde gerne, manche mögen lieber Clowns.

    Hier wird immer ein aussie leben, aber nur einer aus AL. Ich möchte gerne einen ursprünglichen aussie mit den Eigenschaften der ranchhunde und nicht nur die bunte Hülle kaufen. Das ist aber rein meine persönliche Sicht und meine Erfahrung mit sehr sehr vielen aussies.

    Lg

    Meine goldihündin hat irgendwann rausgehabt, dass wenn es ihr beim wandern zu anstrengend wurde, humpeln zur sofortigen Pause bzw. umdrehen führte. Bergab lief sie ohne humpeleien wunderbar, aber 3-4 Stunden bergauf, dann war ihr das zu anstrengend.
    Wir haben den Hund auf links gedreht, nichts. Sie war kerngesund.

    Der Hund einer bekannten hat irgendwann rausgehabt, dass er nur würgegeräusche, wie kurz vorm Erbrechen machen muss, und sofort im eiltempo und auch nachts in den garten gelassen wurde. Um dort dann rumzubellen oder zu spielen. Erbrechen musste er sich nicht, wollte halt nur flott hinausgelassen werden. Ist super, wenn du entspannt auf der Couch liegst und dein Hund stellt sich neben dich und fängt an würgegeräusche in Richtung deines Gesichts zu machen, du springst auf, damit der Hund in den garten kotzt und dann fängt der an kaum ist er draußen zu bellen und zu spielen.

    :ugly:

    Ich würde Newton komplett durchchecken lassen und das nicht auf Theater schieben.

    Lg

    Mein rüde ist absolut keine Memme. Ich renne allerdings auch nicht wegen jedem humpeln zum Arzt. Allerdings lassen sich alle meine Hunde ohne Probleme vom Arzt untersuchen. Da mache ich keinen Firlefanz, selbst das kelpie (auch genannt Wildhund), die sich kaum anfassen lässt, hält halbwegs still und lässt sich untersuchen. Sie hasst es zwar, aber interessiert mich nicht, was sein muss, muss sein.

    In letzter Zeit scheint Newton ja einiges mitgenommen zu haben. Ich würde da auch mal eine ordentliche Diagnostik anstreben. Und sorry, aber wegen Pfote abtasten, musste hier noch nie ein Hund sediert werden. Das kelpie hatte mit 8 Monaten einen kapselriss in der einen Zehe, damals durfte ich die kaum anfassen, trotzdem ging das ohne sedierung.

    Lg und gute besserung

    Also am meisten änderte sich hier die rudeldynamik und die futterkosten.
    Beim einzelhund ist der Mensch oft der Dreh und Angelpunkt, als mehrhundehalter bist du öfter dabei die Hunde daran zu erinnern, dass das bitte immer noch so ist. Die stacheln sich gegenseitig an, geben einander Aufträge und wenn man nicht manchmal die ganze Mannschaft auf den pot setzt, dann überlegen die sich eigene Regeln und schalten und walten wie sie lustig sind.

    Hier kamen immer Welpen dazu, dass hat gut funktioniert, mittlerweile bin ich ziemlich geübt darin, die ganze Mannschaft unter Kontrolle zu haben. Ohne feststehende regeln, die absolut keine Ausnahmen genehmigen, geht es allerdings nicht.
    Ein "hier" ist auf der Stelle zu befolgen und ein "nein" ebenso. Zudem werden rennflashes bitte nur in übersichtlichem Gelände ausgeübt und ein Down ist keine Empfehlung, sondern ein muss.
    Und zwei junghunde gemeinsam ist die Pest auf Erden und nervt tierisch. Außer du gehst getrennt.

    Lg