Beiträge von Gammur

    Meine Hunde mögen alle keine Welpen und Junghanse sind für sie das schlimmste. Trotzdem zogen hier immer wieder Welpen und Junghunde ein. Hat immer Wochen/Monate gedauert bis sie sich mit dem neuen Mitbewohner abgefunden haben.

    Ich würde den Welpen allerdings auch nicht so Mini immer mit heim nehmen. Das ist Stress pur und ist eine andere Situation, als wenn der Welpe ganz zu euch zieht.

    Ich denke liegt an euch, ob und wie das mit dem Welpen klappen wird. Allerdings solltet ihr euch überlegen, ob ihr euren Rüden nicht kastrieren lasst, um weitere Würfe zu verhindern.

    Lg

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich für ops nur noch in grosse Tierkliniken mit top moderner ausstattung und Ärzten auf dem neusten Erkenntnisstand gehe.

    Hudson wurden im März mit 10 Jahren 3 Zähne gezogen. War ziemlich kompliziert, weil alles unter Eiter stand, entzündet war usw.
    In der Tierklinik hat ihn die Ärztin operiert, die dort Spezialistin für Zähne ist. Es war bei der op ein Narkosearzt dabei, ist mir bei einem alten Hund einfach wichtig.
    Eine Vorbesprechung gab es nur in soweit, ob Allergien beim Hund bekannt sind, oder ob eine Narkose früher schonmal Probleme gemacht hat. Alles andere gab es in der nachbesprechung.

    Das mit dem nüchtern bleiben wird nicht mehr ganz so streng gesehen, glaube ich. Bei uns sollte Hudson nur kein Frühstück mehr bekommen. Op war um 8 Uhr in der Früh.

    Hudson hat das alles wunderbar weggesteckt und ist top fit nach der Operation gewesen. Ich war ganz und gar beeindruckt.
    Empathie ist mir nicht so wichtig, ich möchte dass die Tierärzte Ihr Handwerk verstehen und meinem geliebten Hund, ihr Wissen und können zur Verfügung stellen. In der Tierklinik war die op bei Hudson auch teurer als beim haustierarzt, aber die 300 Euro mehr, habe ich ziemlich gern in die Hand genommen, schließlich lief mir mein Hund, ziemlich glücklich, mit weniger Schmerzen und gesund entgegen.

    Lg

    Die aussies sollen schon wachen und schützen und das Haus plus Grundstück verteidigen. Ich überlege auch immer wieder, ob nicht ein großer Hund, als hofwächter eine Idee wäre.
    So muss die Anzahl der Hunde für Abschreckung sorgen. Angeschlagen wird hier auch.

    Wir leben mit einer Nachbarsfamilie in alleinlage. Gleich hinter dem Grundstück geht der Wald los und ja, der Job der Hunde ist hier zu wachen. Nicht nur, aber eben auch.

    Lg

    Du kaufst ein Auto ohne es Probe gefahren zu sein? Ohne es von innen betrachtet zu haben? Nur weil du es auf einem Parkplatz gesehen hast?

    Irgendwie bin ich da anders. Ich habe 8 Wochen Autos angeschaut, bin Autos Probe gefahren, habe drin gesessen und habe mit Autohändlern telefoniert. Und dabei brauchte ich schnell ein neues Auto, denn mein altes hatte von jetzt auf gleich, einen Getriebeschaden.

    Und ein Lebewesen kaufen ist nochmal anders, als ein Auto kaufen.

    Informieren ist einfach wichtig. Umschauen, überlegen.

    Hier noch ein Artikel zum aussie
    HARMONIE MIT HUND-Die Hundeschule in Siegen - Der Australian Shepherd

    Ein aussie kann ein wunderbarer Hund sein, wenn man eben die rassetypischen Eigenschaften nicht nur akzeptiert, sondern auch haben will. Wenn man nicht nur darauf hofft, die Ausnahme zu bekommen. Und wegtrainieren lässt sich Genetik nunmal nicht.

    Ich liebe meine aussies. Die sind toll und passen perfekt zu mir. Ihre genetischen Dispositionen wünsche ich mir. Und das muss man eben wissen und wollen.

    Ich rate niemandem einfach so vom aussie ab, aber ich rate jedem dazu, sich wirklich zu überlegen, ob man sich Hundehaltung so vorgestellt hat.

    Ein Beispiel. Morgen bekommen wir hundebesuch. Ich bin angeschlagen und überlege jetzt, wie wir die Zusammenführung am besten machen, auch weil ich evtl. nicht da bin.
    Die aussies einsperren, bringt nur Frust von ihrer Seite aus. Einfach laufen lassen, geht 1000% in die Hose. Ich hoffe einfach ich bin dann da, wenn die ankommen und kann kontrollierend und ähm, hemmend eingreifen und die Lage unter Kontrolle behalten. Ist für mich jetzt völlig normal, andere müssen sich da keine Gedanken machen. (Was ich fast unnormal finde, nach sovielen Jahren der aussiehaltung.) :hust:

    Lg

    Ich habe beides. Zwei aussies und einen border collie. Allerdings alle vom ordentlichen Züchter mit Papieren.

    Mein aussierüde mag Menschen und ist recht verträglich mit anderen Hunden, allerdings lässt er sich nicht die Butter vom Brot nehmen und braucht dringend einen Menschen der ihn führen kann. Er nimmt keine Rücksicht auf Kinder, rennt sie um, schnappt Spielzeug und essen aus ihrer Hand und ist sehr grob und forsch mit ihnen. Zudem überdreht er schnell und ist nicht gut regulierbar.

    Meine aussiehündin mag außer ein paar Menschen niemanden. Sie bewacht ernsthaft das Grundstück. Fremde lässt sie, ohne das ich dabei bin, nicht herein. Mit Kindern kann sie nichts anfangen. Sie klebt an mir und ist wie viele aussies ein Ein-Personen- Hund. Sie ist mit fremdhunden nicht gut verträglich und hat null Interesse an anderen Hunden. Notfalls teilt sie kräftig aus und mobbt unglaublich gerne.

    Mein border Collie ist erst 14 Monate alt. Er bewacht und schützt weniger als die aussies. Er ist viel sensibler und rumlaufende Kinder sind nichts für ihn. Er kann diese nicht gut einschätzen. Er braucht viel Regelung und Kontrolle von mir.

    Alle drei sind rassetypisch, mit eben rassetypisches Merkmalen, die ich sehr schätze bzw. brauche.

    Meine aussies sind ausgereift und erwachsen und ich kenne sicher 200+ aussies live und in Farbe. Und ehrlich gesagt, irgendwelches managment in irgendeinem Bereich (wachen, schützen, Unverträglichkeiten mit fremden Menschen, Hunden, Jagdverhalten, hüteverhalten, nicht Kinder geeignet) haben die allermeisten aussies. Mir ist das so in Fleisch und Blut übergegangen, ich merke dieses managen, vorausschauen und abwenden einer brenzligen Situation kaum noch. Aber ich bin auch kein hundeanfänger, der einen unkomplizierten nebenherfamilien und kinderkumpel Hund sucht. Dies ist der aussie tatsächlich, als erwachsener Hund in den seltensten fällen.

    Überlegt euch gut, ob ihr das wirklich dauerhaft so wollt. Managen, aufpassen, kontrollieren. Bei einem aussie, wird das der Job von dir oder deinem Mann werden. Dauerhaft.

    Collie (lang oder kurzhaar), sheltie, Dalmatiner, Golden oder Labrador Retriever, evtl. ein old english sheepdog (bobtail), oder ein spitz, oder Islandhund, wären jetzt so meine Vorschläge.

    Lg

    Ich habe meinen Typ Hund gefunden. Nicht unbedingt nur die eine Rasse, aber ich liebe die Hüte und gebrauchshunderassen.

    Im Moment leben hier lustig vier Hütehunde zusammen, aber auch DSH, Mali, oder Herder gefallen mir sehr gut.

    Ich mag hunderassen, die auf enge Zusammenarbeit mit dem Menschen selektiert worden sind, mit kontrollierbarem jagdtrieb.

    Hier werden immer mindestens 2-4 Hunde leben und das muss passen.

    Im Alter oder später kann ich mir gut collie oder sheltie vorstellen.

    Was ein heimlicher Traum von mir ist, sollte das irgendwann mit dem Hof klappen, dann hätte ich gerne als Hofhund einen leonberger.

    Lg