Beiträge von Gammur

    Ich habe es beim letzten Welpen eine Woche ohne geschlossene Box versucht. War leider ein auslaufmodel und nach der Woche, hat es mir gelangt. Er kam in die Box, hat sich brav einmal die Nacht gemeldet und dann bin ich mit ihm raus. Die Woche vorher sah folgendermaßen nachts aus. Ich ging um 22 Uhr mit ihm raus, um 23 Uhr pieselte er auf mein Bett, um 23 Uhr 30, ins hundekörbchen, um 24 Uhr wollte er mit den althunden spielen, die ihn dafür um 0 Uhr 30 verkloppt haben, woraufhin er ins hundebett pieselte und ich senkrecht saß, um 2 Uhr habe ich ihn in den garten gelassen zum lösen und um 3 Uhr nachts hat er einen Haufen in die Küche gemacht. Um fünf dann noch eine Pfütze wieder in mein Bett und dann war die Nacht vorbei. Nach einer Woche und Nacht für Nacht dieses Theater (meine althunde wollten nachts nicht mehr drinnen schlafen), hatte ich die Nase voll. Welpe kam in die Box nachts und drei Wochen später war mein auslaufmodel dicht. Als ich dann die Box wieder wegräumen wollte, ging das nicht, weil die Box ständig belegt ist durch die althunde und das mittlerweile erwachsene ehemalige auslaufmodel. Meine Hunde lieben Boxen und quetschen sich oft zu zweit oder dritt dahinein.

    Ich habe die Box angefangen aufzulassen (schlafzimmertür noch geschlossen) wenn der Hund nachts nicht mehr rausmusste. Blieb dann das eine Zimmer nachts sauber, habe ich nachts mehr Radius erlaubt.
    Mein auslaufmodel hat übrigens mit Vorliebe in die Hundekörbe und in mein Bett gepieselt. Die althunde und ich waren ziemlich angeekelt.

    Lg

    Ja, durchzählen ist hier auch öfter angebracht. Vor allem wenn noch gasthunde hier rumturnen und ich etappenweise die Hunde ins Auto verlade. Bei einem Hund passiert das wahrscheinlich nicht, aber wenn man mit 5-7 Hunden gassi will und die erst auf dem Grundstück einsammeln und dann irgendwie etappenweise praktisch ins Auto stapeln will, da kann einem hin und wieder mal einer durchrutschen.

    Ich zähle vor dem gassi, vor dem füttern und vor dem schlafen gehen durch. Und dann mache ich mich entweder auf die Suche, oder wenn alle da sind, mache ich weiter.

    Lg

    Ist glaube ich eher ein mehrhundehalter Phänomen. Mir passiert das hin und wieder. Das ich irgendwelche Türen, oder Tore öffne, durch gehe, schließe und hin und wieder einen Hund irgendwo ein oder aussperre. Und da ich nicht immer 100% weiß, wo welcher Hund gerade ist (die Hunde pendeln zwischen zwei Haushalten, auf dem Grundstück) passiert das hin und wieder. Der Untermieter der Vermieterin schafft es regelmäßig einen der fünf Hunde im Keller oder der Speisekammer einzusperren. Und ich laufe dann irgendwann überall rum und suche die Hunde wieder zusammen.

    Vor allem da wir Hunde haben die sehr unterschiedlich sind. Zwei sind echte stubenhocker und finden dass sie am besten immer auf dem Sofa bleiben sollten. Eine pendelt zwischen draußen und drinnen und zwei wären am liebsten 24/7 draußen. Dann gibt es auf dem Grundstück zwei ganz tolle Komposthaufen und einige andere super wichtige hundearbeitsfelder (eine spitzmauskolonie und am anderen Ende eine Art entwässerungsgraben, in dem Hund sich einsauen kann). Und dann natürlich der Grenzschutz. Die Grenzen müssen täglich abgegangen und markiert und mit Gekläff gegen hustende Regenwürmer verteidigt werden. Und ja, ich gebe es zu, ich bin sehr regelmäßig hier auf der Suche nach dem ein oder anderen Hund.

    Lg

    Ich habe jetzt den Trainerschein nach Paragraph 11 und den BLV ausbildeschein beides letztes Wochenende bestanden. Was ich jetzt damit machen will, weiß ich noch nicht so recht. Mal schauen. Den Paragraph 11 für Betreuung von Tieren mach ich evtl nächstes Jahr. Erstmal waren jetzt die Trainer und ausbildescheine dran.

    Prüfung lief ganz gut. Theorie beide gut zu lernen. Ein Referat zu halten und eine praktische Trainingsstunde musste gemacht werden. Alles im Grunde gut schaffbar, wenn man ein bisschen sich vorbereitet und wie ich, seit Jahren im Verein, als Ausbilder arbeitet.

    Lg

    Ich fand nicht das Training gelungen, sondern die Trainerin, mit dem was sie gesagt hat, und wie sie mit den Hunden in der ARTE Doku umgegangen ist, überzeugend. Über ihre Art des Trainings kann ich mir keinen Rückschluss erlauben, da ich finde, dass man das nur kann, wenn man das live gesehen hat.
    Ihre Art hat mir gefallen. Ist ein Typ Mensch, mit dem ich gut kann.
    Wie viel sie auf dem Kasten hat, kann ich nicht beurteilen, aber gut das es solche Orte gibt, für die Hunde, die sonst nur noch die Spritze als Zukunft haben.

    Lg

    Ich hatte am Wochenende Paragraph 11 und BLV ausbildeschein prüfung. Dadurch war ich die beiden Tage natürlich ziemlich nervös und die sowieso schon eher schlechte leinenführigkeit bei meinen Hunden, war dann völlig dahin.

    Die Prüfer treten aus dem Vereinsheim und ich rausche mit vier vorgespannten Hunden im eilschritt an ihnen vorbei, mit dem sinnigen Kommentar "sorry, bremsen ist heute nicht!"
    Ähm ja, sehr peinlich.

    Bei meinem fast 11 jährigen aussierüden lässt langsam das Gehör etwas nach. Er hört bestimmte Frequenzen nicht mehr so gut. Jedenfalls stehe ich gestern auf dem waldparkplatz und brülle nach ihm, weil er die normale Tonlage auf Distanz nicht mehr so wahrnimmt. Unperfekt wie ich bin, hatte ich nicht bemerkt, dass er ewig zurück geblieben war und ich auf dem Parkplatz dann brüllen musste, wie eine verrückte. Die Blicke der Passanten waren speziell.

    Somit Reihe ich mich zu den unperfekten ein.

    Lg

    Hier gab es eine bravecto pro Hund dieses Jahr und damit absolut keine zecken. Ich werde im Januar wieder für alle Hunde die Tabletten besorgen und dann ist fürs Jahr hoffentlich wieder Ruhe. Hat wie die letzten 3 Jahre hervorragend geklappt.

    Lg