Beiträge von Gammur

    Ich bin seit etwa einem Jahr dazu übergegangen die vier aus einem Napf zu füttern. Alle bekommen das gleiche Futter und so holt sich jeder was er braucht und das klappt wirklich gut. Übrig bleibt nichts, aber Streit gibt es deshalb auch nicht. Napf ist eher eine große Wanne. Seitdem ist Reeba nicht mehr ein Skelett auf Beinen. Sie sieht richtig gut aus.

    Lg

    Ich bin seit Jahren nur zum Surfen, Videos anschauen und Fotos schauen nur noch per tablet im Internet unterwegs. Es ist einfach praktischer sich damit auf die Couch zu kuscheln oder daran zu lesen. Ans schreiben gewöhnt man sich und/oder fasst sich kurz.

    Allerdings ist das iPad in meinem Fall wirklich nur fürs Surfen und fun im Internet da. Zum richtig dran arbeiten, finde ich es auch nicht praktisch. Aber nur so Spielereien usw. da ist das super.
    Und man kann es problemlos überall mit hin nehmen. Es ist einfach wie ein größeres Smartphone.

    Lg

    Ja, das ist besser ausgedrückt. June ist irgendwie das Herz der Gruppe hier. Wichtige Dinge laufen über sie.

    Beim fressen ist der border übrigens überzeugt er hat die Hosen an. Allerdings ignorieren die anderen sein Gehabe und notfalls korrigiert june ihn kurz und knackig. Hudson hat ihm auch schon ein paar tackte erzählt.

    Lg

    Also kaukram hatte ich jetzt auch noch kein verschlucken mit bei den Hunden. Dafür verschluckt sich der gasthund jeden Abend am trofu. Essensreste gebe ich solange sie hier ist nicht, da schlingen meine Hunde dann noch schneller und ich wollte den viszla lebend zurück geben. :hust:

    Lg

    Hier hat june meine 7 jährige Hündin am Ende das sagen. Sie ist total unauffällig, jemand der nicht oft mit meinen Hunden zusammen ist, würde nie vermuten, dass sie den Ton angibt. Sie läuft kaum vorne, sie verteidigt ihr Futter nicht gegen die anderen usw. trotzdem ist sie die Chefin, sie ordnet gasthunde ein, sie blockt fremdhunde, sie gibt das Kommando zum bewachen, sie schätzt "gefahren" ein und reagiert darauf, oder eben nicht, sie erzieht hier die Welpen. Die ist hier der Dreh und Angelpunkt im Rudel. Und sie ist neben Hudson der einzige Hund, der dieser Position auch gewachsen ist.
    Sie ist total souverän und ein sehr ernster Hund.
    Hudson findet Welpen und junghunde ja eher doof, er gibt sich nicht mit ihnen ab und ignoriert die, bis sie ihn zu sehr ärgern und dann wird er sehr deutlich und sehr ungemütlich. Von june lässt er sich als einzigem Hund auf diesem Planeten allerdings etwas sagen. Sie darf ihn zur Seite drängeln, sie darf ihn Maßregeln, sie darf sich an ihn kuscheln.

    Die anderen beiden der border und das kelpie sind weichflöten. Ree hat es überhaupt nicht mit irgendwelchen Strukturen und Nevis ist das Baby und keiner der Hunde nimmt ihn ernst, oder traut ihm etwas zu.

    Untereinander im sozialverhalten ist und war Hudson übrigens nie hibbelig. Und auch keiner meiner drei anderen Hunde ist ein hibbel. Ich habe entweder von meinem ersten hibbel viel gelernt, oder danach einfach Glück keinen hibbel mehr zu bekommen.

    June habe ich auch ganz klar danach ausgesucht. Ein zweiter Hudson und man hätte mich einweisen können. :hust:

    Ich denke wer in der hundegruppe "der Chef" ist, merkt man erst, wenn man mit den Hunden zusammen lebt und 24/7 ihre Interaktion miteinander mitbekommt. Nicht immer der, bei dem man beim kurzen drüberschauen denkt er ist der Chef, ist es auch wirklich. Und ganz oben, bin eh ich. Am Ende arbeiten june und ich eng zusammen. Denn ihr Band zu mir, ist stärker als alles andere.

    Lg

    Ehrlicherweise lasse ich mich durch meine Hunde kaum einschränken. Will ich wegfliegen oder wegfahren ohne die Hunde brauche ich nur ein paar Stunden Vorlaufzeit zum packen und Hunde verteilen. Ich habe viele super liebe Menschen, die mir sofort bei den Hunden aushelfen, Tage und auch wochenlang.

    Ich fliege ohne Hunde weg, ich fahre ohne Hunde weg. Nicht jeder Tag ist für die Hunde ideal. Heute z.b. wird etwas doof für die Hunde. Dafür war gestern und vorgestern toll.

    Ohne Hunde habe ich mal 3 Monate geschafft, ansonsten habe ich durchgängig immer mit Hunden gelebt. Die drei Monate waren furchtbar. Ich war nur noch ein halber Mensch.

    und danach stand fest, ohne Hunde kann ich nicht sein. Sie sind so sehr Teil meiner Identität, dass mir etwas massiv fehlt, wenn kein Hund um mich wuselt.

    Lg

    Ich mag ja beide Geschlechter sehr gerne und habe jetzt auch 2 Rüden und 2 Hündinnen, plus die Hündin der Vermieterin.

    Was bei den Hündinnen praktischer ist, ist für mich ihre Größe und ihr geringeres Gewicht. Zudem sind sie irgendwie eher nach innen orientiert. Mag ich sehr. Ihnen sind andere Menschen und fremde Hunde völlig egal. Pöbeln oder solche Dinge sind meinen Hündinnen völlig fremd.

    Jetzt habe ich zwei Rüden die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der border ist auch sehr nach innen orientiert, sanft, lieb, super leichtführig und interessiert sich nicht die Bohne für fremde. Er ist auch recht klein und leicht geblieben.
    Mein anderer rüde ist da ein anderes Kaliber. Der schwierigste meiner Hunde. Zudem ist er auch der größte und schwerste meiner Hunde.

    Bei mir wird nach wie vor beides einziehen, bei den größeren border, aussie usw. aber eher Hündinnen. Bei kleineren rassen auch gerne ein rüde.

    Aber im Moment bin ich eh voll und denke da nicht groß drüber nach.

    Lg

    Hier waren es die Meerschweinchen. Das älteste wurde 6 Jahre alt, die anderen verstarben früher. Ich habe sie nicht mehr ersetzt und der letzte lebte 6 Monate alleine bei mir. Ich schaffe mir auch keine Kleintiere mehr an.

    Die Überlegung mit den zwei Katzen habe ich auch gestrichen. Ich bin oft tageweise weg, die Hunde habe ich dabei, bei Katzen geht das nicht.

    Hunde werde ich immer haben, alles andere eher nicht mehr an Haustieren.

    Lg

    Was mich dann interessieren würde, wie wäre dein Weg ohne Abbruch bei z.b. meinem Hudson gewesen?
    Ich habe keine Erklärung gefunden, wie du mit einem hibbelhund wie meinem arbeitest.

    Hudson hat es in unterschiedlichsten Situationen das Hirn rausgehauen und er ist dann durchaus vorwärts gegangen oder auch rückwärts. Er hat also etwas mehr als gezwickt, wenn er wegen Nichtigkeiten hochgefahren ist. Nichtigkeit konnte sein, Aufbruch zum gassi, Besuch kommt, er darf in den garten, er hat einen anderen Hund gesehen, er hat einen anderen Menschen gesehen, wir waren wo zu Besuch, wenn er gespielt hat (mit Mensch und Hund), wenn er ein leckerlie bekommen hat, wenn er gestreichelt wurde, wenn es geklingelt hat, wenn ihn jemand anderes mit zum gassi genommen hat, auf dem hundeplatz (sowohl wenn er arbeiten durfte, wie auch wenn er nicht arbeiten durfte), beim Fahrradfahren, beim gassi und grundsätzlich immer morgens nach dem aufstehen und wahrscheinlich noch 300 andere Situationen, die mir Gott sei dank nach fast 7 Jahren nicht mehr einfallen. Das ich aus der Zeit mit nur 2 fetten Narben und sonst nur Kratzern, schürfwunden, kaputten Klamotten daraus gegangen bin, ist ein ziemliches Wunder. Und das er nie einen fremden verletzt hat, lag einfach daran, dass er ja kaum noch Kontakt zu irgendjemandem außer ein paar Leuten haben durfte, damit eben nichts passierte.

    Wenn ich jetzt daran denke, dass dieser Hund immer gestresst war und ich irgendwie versucht habe ihn im Griff zu behalten und wie viel ich ihn gemanagt und oft Dinge gemieden habe, nur weil er wieder völlig ausgestiegen ist. Mein Bruder kam mich nur besuchen, wenn ich vor dem Eingangstor einen Besen platzierte mit dem er sich Hudson vom Hals halten konnte. Was Hudson herzlich wenig interessiert hat. Und ich umschiffte Situationen, schimpfte rum mit Hudson, zog hier, kniff da, schob ihn hier hin und dorthin, wurde sauer, packte ihn, versuchte ihn mit Futter abzulenken usw. usw.

    Im Nachhinein tut es mir so wahnsinnig leid. Geholfen haben dann junes Züchterin und reebas Züchterin und hütetrainerin. Und eine hütehunderfahrene Trainerin aus dem Verein, die mir dann nach 4 Jahren endlich einen gangbaren Weg zeigten.
    Ich habe dann schwarz/weiß mit ihm gearbeitet, Abbruch völlig neu, mit wegschicken aufgebaut (so konnte er nicht mehr körperlich sein Ventil suchen), habe konsequent mich durchgesetzt, und wurde völlig klar, hat er gerempelt gab es sofort ein "ab", befolgte er das alles gut, wenn nicht, gab es sein "verschwinde" und das nachdrücklich.
    Innerhalb von 6 Monaten lief alles viel, viel besser. Gassi war ohne Katastrophe beim losgehen möglich, fremde Menschen ignorierte er, er war weniger körperlich, Klamotten blieben ganz, aufstehen erfolgte ruhig, Besuch wurde besser, spielen mit ihm wurde besser, alles wurde besser oder verschwand ganz.

    Hudson war dabei nie aggressiv, ihm flog das Hirn raus und er suchte sich ein körperliches stressabbau ventil. Und da ich da so praktisch stand neben ihm, nahm er halt gerne mich. Aber auch jeden anderen, wenn ich nicht in der Nähe war.

    Davon ist heute nur noch wenig geblieben. Viele hier kennen meinen Hudson persönlich und er ist ein braver Hund. Sein Gehorsam war immer top, mittlerweile entartet er aber eh nicht mehr wie früher. Wenn ich dabei bin. Neulich habe ich ihn mal grob unterschätzt und da ich nicht dabei war, hat er gezeigt, dass er immer noch nicht ohne ist und ich bei ihm, auch wenn alles seit über 5Jahren ziemlich rosig läuft, nie die Zügel ganz wegschmeißen darf und kann.
    wie würdest du mit einem solchen Hund arbeiten? Dazu muss man auch wissen, Hudson wiegt 24 kg, ist sportlich, unkastriert, und ein souveräner Hund, Angst kennt der nicht und er ist extrem selbstbewusst. Ein Macher und ein insgesamt starker Hund der ständig nachfragt, jede Unsicherheit ausnutzt und sehr genau beobachtet, woran er ist.

    Und wenn dir dazu jetzt nichts passendes einfällt, kann ich das verstehen, mir ist dazu 4 Jahre lang auch nichts passendes eingefallen.

    Heute muss einem der Hund nicht mehr leid tun. Er ist sehr gelassen und ruhig geworden. Absolut händelbar, keine Gefahr mehr, völlig unter Kontrolle und mein sehr geliebter sargnagel und der beste und ähm, deutlichste lehrmeister den ich je hatte.

    Lg