Beiträge von Gammur

    Aber weil jemand mal kurz seinen Hund auf dem Boden hält, komme ich nicht gleich mit Gesetzen ums Eck

    Ist dir das mal passiert oder woher nimmst du das Beispiel?

    Ja, war nicht ich, sondern jemand aus meiner Gruppe. Der riesenschnauzer fand einen anderen Rüden aus der Gruppe kacke und Frauchen hielt ihn halt an der Leine fest und erlaubte dem Riesen nicht, den anderen zu eliminieren. Dem Riesen ist dann relativ schnell der Kragen geplatz bzw. wollte er das „nein“ nicht akzeptieren, drehte sich um, mitten in der Fuß Übung und versuchte Frauchen in den Arm zu, sagen wir packen. Frauchen hat sich dann geistesgegenwärtig auf ihren rüpel geworfen und hat das 43 kg Kerlchen auf den Boden gepinnt. Da kam er dann schnell wieder runter und konnte plötzlich mit dem „Nein“ wunderbar leben.

    Niemand aus der Gruppe hat auch nur den Gedanken daran verschwendet irgendwie das nicht ok gefunden zu haben. Alle waren froh, dass der riesenschnauzer unter Kontrolle blieb und das Frauchen die Situation lösen konnte. Der Hund hat übrigens 3 Wochen später als bester die BH bestanden.

    Lg

    Doch, doch der Hund war mit Kralle auf dem hundeplatz. Das ist viele Jahre her und wie ich jetzt gelernt habe, ist Kralle seit letztem Jahr verboten in Deutschland. Damals war der Einsatz einfach normal.

    Und ja, es ging dabei auch um schutzhundesport und deren Ausbildung.

    Unser mit Kralle gearbeiteter Hund hat die BH 16 mal bestanden. Bei unterschiedlichen Richtern. Der lief auch im Sport auf Turnieren. Das ist allerdings 30 Jahre her.

    Ansonsten wird ja oft gröber gesprochen, als dann wirklich gehandelt. Sprücheklopfer gibt es auch im Hundeverein viele.

    Solange ich etwas wirklich tierschutzrelevantes nicht selber sehe, greife ich bei blöden Sprüchen nicht ein. Warum auch?

    Ich hab auch schon mal gesagt: „Mei, da hab ich mir das Mistvieh halt gegriffen und ihm erklärt, dass ich das gerade scheisse fand!“ Wenn mir auf diesen Spruch jemand mit dem Tierschutzgesetz gekommen wäre, hätte ich auch nur die Augen verdreht. Denn gepackt körperlich hatte ich den Hund gar nicht.

    Ich schreite ein, wenn jemand mit Strom seinen Hund quält, wenn jemand seinen Hund verprügelt, wenn jemand seinen Hund tritt. Das sind für mich keine Trainingsmethoden, das ist quälerei.

    Aber weil jemand mal kurz seinen Hund auf dem Boden hält, komme ich nicht gleich mit Gesetzen ums Eck.

    Lg

    Hmm, wir hatten einen Hund der jahrelang an der Kralle geführt wurde, aus kontrollgründen und um überhaupt irgendwie in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein. (Maulkorb, halti und würger war auch teils noch drauf).

    Ich hätte mich bedankt, wenn dann jemand mit überhaupt keiner Ahnung von der Geschichte dieses Hundes, von der Gefährlichkeit dieses Hundes, mir ungefragt da reingeredet hätte.

    Ist Kralle in Deutschland eigentlich offiziell überhaupt verboten?

    Strom ist verboten, dass weiß ich, aber Kralle?

    Na ja, grundsätzlich halte ich mich bei anderen auch raus. In meinen Trainingsgruppen möchte ich keine unnötigen leinenrucke sehen.

    Und auch sonst versuche ich im Training viel positives. Müssen dann in Situationen Grenzen her, habe ich allerdings auch kein Problem wenn der Besitzer auch mal am Fell zupft, oder mit dem Schlüssel klimpert.

    Für wen das nicht passt, der kann gerne zu einem anderen Trainer gehen.

    Lg

    Dankeschön, ich hab natürlich immer auf möglichst viel Protein geachtet und damit wahrscheinlich alles falsch gemacht.

    Wenn ihr für eure Hunde kocht, nehmt ihr dann Reinfleischdosen und kocht nur Gemüse und Kartoffeln/Reis dazu oder kocht ihr auch das Fleisch selbst?

    Ich habe das auch am Anfang so gedacht und hatte dann einen klapperdürren Hütehund, der täglich über 1 kg Fleisch brauchte um überhaupt sein Gewicht zu halten. Die nierenwerte kann man sich vorstellen. Katastrophe!

    Also immer mehr Kohlenhydrate gefüttert, und umso mehr Getreide der Hund bekommen hat, umso besser stand er da, umso besser ging es dem Hund. Ich hab’s nicht verstanden am Anfang. Mittlerweile weiß ich das es kein Zufall ist, dass das auf fast alle hütehunde zutrifft und dass das auch ok so ist. Heißt nicht, Hunde brauchen kein Protein, heißt nur, bei weitem nicht so viel, wie in manchen Futtern enthalten ist.

    Lg und gute Besserung

    Ich habe bei Hütehunden die Erfahrung gemacht, dass die mit Zuviel Protein nicht gut klar kommen.

    Bei mittlerweile vielen verschiedenen Hütehunden ist das Zauberwort gut verdauliche Kohlenhydrate und davon nicht wenige. Nudeln, Reis, Brotreste, einfach Getreide, ist hier das wichtigste im Futter.

    Ist Zuviel Protein drin, magern die hütis hier ab und bekommen Magen Darm Probleme, die wir sonst nie haben.

    Kartoffeln sind hier auch keine mega gute Quelle.

    Versuch den Hund weniger hochwertig zu ernähren, die meisten hütehunde brauchen mehr Getreide, als in sämtlichen hochwertigen Futtern enthalten ist. Gilt übrigens auch für herdenschutzhunde und Windhunde.

    Lg

    Ja, mein Jagdhund will dem Reh oder Hasen auch bestimmt nicht wehtun, der will da auch immer nur (mit)spielen.

    Das kann man doch nicht vergleichen. Hunde sind beutegreifer und als diese wollen sie andere Tiere töten. Kinder gehören da nicht dazu und Hunde können das sehr wohl unterscheiden.

    Susileinchen lass dich nicht verrückt machen. Eure Hündin scheint ein wunderbares Verhältnis zu euren Kindern zu haben. Nur bei Besuch ein bisschen mehr aufpassen das sie nicht getriggert wird und dann wird auch nichts mehr passieren!

    Alles Gute!

    Das ist so leider nicht richtig. Fehlgeleitetes Beutefangverhalten trifft immer wieder auch Kinder. Ist übrigens der häufigste Grund warum Kinder gebissen werden.

    Die Hündin ist bildschön, allerdings sehr eindeutig ein belgischer Schäferhund (mix) und bringt somit gewisse Attribute mit, die diese rasse Kennzeichnen.

    Grundsätzlich muss man mit Kindern und Hund immer aufpassen, allerdings bei gewissen hunderassen und Typen nochmal extra.

    Niemand will hier Angst schüren, allerdings eben vor Fehleinschätzung eines Verhaltens warnen, dass am Ende böse enden kann.

    Fehleinschätzungen bei Hunden führt zu einer Menge an unschönen Situationen und abgegebenen Hunden bzw. Wanderpokalen. Dazu kommen Verletzungen, traumatische Erfahrungen und allerhand Ärger.

    Bei Hunden ist grundsätzlich Vorsicht besser als Nachsicht.

    Denn eines darf man nicht außer acht lassen, Hunde haben je nach Größe das Potential gefährlich zu sein, zu werden.

    Und dieser Verantwortung muss man sich bewusst sein und ihr nachkommen.

    Lg

    Ich ziehe gerade einen Wurf Welpen mit Josera Family auf und muss immer wieder sagen, wie happy ich mit Josera bin. Das ist echt gut passend hier. Die Welpen und mutterhündin sehen top aus, fressen es gerne und vertragen es perfekt.

    Hackfleisch und Ziegenmilch bekommen sie noch zusätzlich. Allerdings geht die Ziegenmilch zu Neige und ich will dann nur noch in Wasser aufweichen.

    Lg

    Sie möchte unbedingt einen netten Begleithund, der aber auch Bock auf Sport und lernen hat. Er sollte außerdem nicht zu klein sein. Deshalb der Großpudel. Er soll mit an die Hotelrezeption kommen und Menschen aufgeschlossen und freundlich begegnen.

    All das kann meine Jenna auch.

    Natürlich gibt es im Tierschutz ungeeignete Hunde für diese Situation. Aber es gibt auch hunderte die perfekt passen würden.

    Können wir jetzt weg vom Züchterthema? Ich bin mir sicher, dass es hier einige gibt, die tolle Argumente haben, die sie mit mir teilen möchten?

    Dann hat sie sich mit dem grosspudel eine sehr gut passende rasse ausgesucht, scheint sich gut und seriös informiert zu haben und für sich passende Schlüsse gezogen.

    Ich finde du solltest deine Freundin unterstützen und sie dabei begleiten. Erwachsene Menschen dürfen eigene Entscheidungen treffen.

    Lg

    Es gibt einfach Situationen im Leben bzw. Lebensumstände in denen einem die Flexibilität für verhaltenskreative Hunde fehlt, oder in meinem Fall, ich kann nicht mit Angst- Panikhunden und ich habe ein Problem mit ausgeprägtem Jagdtrieb.

    Deine Freundin fällt dir nicht in den Rücken. Sie trifft als erwachsener Mensch eine für sie selber passende Entscheidung. Vielleicht fragst du mal was ihre Argumente pro Pudel vom Züchter sind, um sie zu verstehen. Und dann freust du dich mit ihr und für den Welpen, der bei deiner Freundin hoffentlich ein tolles Leben haben wird.

    Ich kann sehr gut verstehen warum man sich für/gegen tierschutzhund entscheidet.

    Es gibt so viele unterschiedliche Punkte warum ein Tierschutzhund nicht in Frage kommt. Genauso gibt es Punkte warum nur ein tierschutzhund in Frage kommt.

    Ich habe z.b. so spezielle Anforderungen, Wünsche und Ansprüche an meine Hunde, dass ein tierschutzhund nicht mehr in Frage kommt. Wir haben es zweimal versucht und beide Male passte es nicht.

    Der erste Hunde wurde als gefährlich eingestuft und war zeitlebens eine Katastrophe, die zweite Hündin ist süß, lieb, brav usw. allerdings eignet sie sich nicht für hundesport ( kein Interesse) und hasst Autofahren. Meine Hunde müssen allerdings jeden Tag Autofahren und ich mache aktiv hundesport.

    Lg

    Halte ich nicht für normal. Meine über 10jährige Hündin wurde vor 3 Wochen kastriert. (mit großem bauchschnitt) die war am nächsten Tag wieder fit und bei der kam noch eine weitere mega Belastung dazu, trotzdem fit und fröhlich am nächsten Tag. Gefressen, getrunken und Geschäfte erledigt.

    OP beim Rüden ist ja deutlich kleiner und weniger Eingriff.

    Lg